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    „Mir Tiroler Madln“

    Fotos: Alfred Stolzlechner

    Das 2. Tiroler Marketenderinnentreffen am Samstag in Pfalzen stand unter dem Motto: „Mir Tiroler Madln. Mitanonder für Tradition und insere Hoamet.“

    „Mir Tiroler Madln. Mitanonder für Tradition und insere Hoamet.“

    Unter diesem Motto fand am Samstag, 27. Mai in Pfalzen das 2. Tiroler Marketenderinnentreffen statt. Im Mittelpunkt dieses Treffens standen die Marketenderinnen der Schützenkompanien der drei Teile Tirols.

    Nach der Begrüßung durch Walter Unterpertinger, Hauptmann der Sichelburger Schützenkompanie Pfalzen, wurde „Die Welt der Marketenderin“ eröffnet, bei der eine Trachtenschneiderin, eine Klöpplerin und ein Federkielsticker ihr Handwerk vorstellten. Auch Friseurinnen waren anwesend, die den Marketenderinnen tolle Zopffrisuren zauberten. Zudem gab es einen Schießstand.

    Am Nachmittag gab es eine eindrucksvolle Trachtenschau, bei der Besonderheiten der verschiedenen Trachten aus ganz Tirol präsentiert wurden.

    Nach dem Einzug der Marketenderinnen und Schützen mit der Musikkapelle Pfalzen bildete die hl. Messe den Höhepunkt des Treffens, welche von Pfarrer Michael Bachmann zelebriert wurde. Umrahmt wurde die Messe von der Musikkapelle Pfalzen.

    Der Hauptmann von Pfalzen begrüßte die Marketenderinnen, Schützen und alle Interessierten, die dem Treffen beiwohnten.

    In den Grußworten bedankte sich Franziska Jenewein (Bund der Tiroler Schützenkompanien) ging näher auf den Begriff Heimat ein und bedankte sich bei allen Marketenderinnen für deren Einsatz für die Heimat Tirol. Chiara Guetti (Welschtiroler Schützenbund) rief in ihren Grußworten dazu auf, dass man in Zeiten, in denen sich unsere Heimat im Wandel befindet, die Werte Tirols weitergegeben werden sollen, dass sich auch die Marketenderinnen verantwortlich für das Schicksal unserer Heimat sind.

    Verena Geier (Südtiroler Schützenbund) ging in ihren Grußworten auf die Wichtigkeit der Marketenderinnen ein, die sich gemeinsam mit den Schützen für Tirol einsetzen, für den muttersprachlichen Unterricht und die historisch fundierten geografischen Namen.

    Eva Klotz

    Die Festrede hielt Eva Klotz, welche die erste Bundesmarketenderin im Südtiroler Schützenbund war. Sie unterstrich die Wichtigkeit der Marketenderinnen und Schützen in ganz Tirol. Den Schützen und Marketenderinnen Nord- und Osttirols dankte sie für den Erhalt der unverfälschten Tiroler Traditionen in den Tourismusgebieten.

    Den Welschtirolern sprach sie einen großen Dank aus. Sie sind es, die sich jeden Tag der besonders großen Herausforderung stellen müssen, das Tirolertum weiterbestehen zu lassen. Selbstbestimmung, Erhalt des Proporzes und des muttersprachlichen Unterrichts sind nur einige Themen, für welche sich die Schützen und Marketenderinnen des Südtiroler Schützenbundes beim Autonomiekonvent im vergangenen Jahr stark eingesetzt haben. Die Festrednerin Eva Klotz bedankte sich dafür besonders in ihrer Festrede.

    Im Anschluss marschierten die rund 200 Marketenderinnen, 150 Schützen, die Bundesfahnen des SSB und WTSB und die Bezirksfahne des Bezirkes Pustertal zum Festplatz, wo zum gemütlichen Teil übergegangen wurde. Im Rahmen des Marketenderinnentreffens wurden selbstgefertigte Zirbensäckchen und Schlüsselanhänger angeboten. Der Erlös der freiwilligen Spende kommt der Mukoviszidose-Hilfe Südtirol zugute.

    Das nächste Treffen wird in Nordtirol stattfinden.

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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