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Zingerles Vermögen

Hannes Zingerle (Bild: Die Freiheitlichen)

Der Neo-Mandatar Hannes Zingerle kam als Skilehrer auf ein Jahreseinkommen von 26.516 Euro. Als Abgeordneter verdient er nun das Vierfache.

Von Matthias Kofler

Wie es das Gesetz vorsieht, hat der Neo-Landtagsabgeordnete Hannes Zingerle eidesstattlich seine Vermögenslage veröffentlicht. Der Freiheitliche war am 4. April für Pius Leitner ins Hohe Haus nachgerückt.

In der Steuererklärung für 2015 gibt Zingerle an, „keine Gebäude, Grundstücke oder bewegliche Güter, die in öffentlichen Registern eingetragen sind“, zu besitzen. Zudem ist der Vintler an keinen Gesellschaften beteiligt, verfügt über keine Investitionen und ist auch nicht Mitglied des Verwaltungs- oder Aufsichtsrates tätig.

Vor seinem Eintritt in den Landtag war Hannes Zingerle hauptberuflich als Skilehrer tätig. Als solcher kam er 2015 auf ein Jahreseinkommen von 26.516 Euro. Von diesem Einkommen wurden 6.160 Euro an Steuern bezahlt.
Als Abgeordneter verdient Hannes Zingerle mit rund 100.000 Euro brutto im Jahr von nun an das Vierfache.

 

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (17)

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  • andreas

    Was ist der Sinn dieses Artikels?
    Soll man jetzt neidisch sein, sich aufregen oder gab es gerade nichts sinnvolleres zu schreiben?

  • rota

    Auch die Ausgaben für die Berufs Ausrüstung fallen weg und er braucht auch nimmer den Einkehrschwung zu üben. Nun bekommt er das Vierfache an Geld, ob er es sich verdient, schaunmer mal.

  • morgenstern

    Und ewig lockt der öffentliche Futtertrog.

  • werner

    Wird er weiterhin, in der langen Freizeit, den Skilehrerberuf als Nebenjob ausüben?

  • brutus

    …der Neid isch a wilde Kronkheit! …gell liebe Tageszeitung!

  • zusagen

    Er ist aber nicht der einzige, der den Weg zur Kaste einmal gefunden, sich unersetzlich fühlen muss.
    Danach werden wir ihn sagen hören, Manager in der Privatwirtschaft verdienen noch mehr.
    Die Qualität der Politiker zeigt sich vor allem wie weit sie sich trauen das Maul aufzureißen und kaum was sie zu leisten imstande sind.
    Politiker sind vor allem erstmals Praktikanten, dementsprechend auch ihr Gehalt bezahlt werden soll

  • josef

    „Das erste Gehalt des jüngsten Landtagsabgeordneten wird deshalb in die Sicherheit der Jugend investiert.“

    Das ist schon mal ein guter Einstieg….
    So etwas habe ich von einem SVP-Politiker noch nie zu hören bekommen !!!

  • politikverdrossener

    Hier könnte man einmal den ganzen Werdegang eines Politikers verfolgen.Hier legt Er sein Anfangskapital vor ,doch beim Ausstieg müsste Er das auch tun und da gibt es die GROSSEN Überaschungen.Dann sieht man oft daß der Gehalt nur das Trinkgeld war.

  • latemarbz

    Abgeordnete müsse ihr Einkommen veröffentlichen; das hat er getan und die TZ hat darüber berichtet. Was ist daran schlecht?
    Mir stellt sich eine andere Frage: In Vals macht man höchstens fünf Monate den Skilehrer. Sollen wir jetzt glauben, dass der Akademiker Zingerle die restliche Zeit nichts getan und verdient hat? Bei solchen Dingen müssten Journalisten mal nachfragen!

    • andreas

      Du meinst sie sollten nachfragen ob er schwarz gearbeitet hat, denn anders geht es ja nicht, da man üblichererweise auf der Steuererklärung alle Einnahmen angeben sollte/muss?

  • ahaa

    Wenn etwas daran schlecht ist, dann doch nur wer diese Uebertriebenheit geschaffen hat!

  • rambo

    Neidhammel seid ihr, fragt mal was die SVPDPonzen verdienen.
    Aber das interessiert euch nicht, ist wohl uninteressant

  • yx

    ist wahr, was verdient der Feuerwehr Boss.
    Somit ist das Solär von Zingerle ein „kleiner Ring“ anseinem Fingerle

  • checker

    Ja wir sind Neidhammel in Südtirol. Aber der Artikel sollte meiner Meinung auf eines aufmerksam machen: Der Unterschied zwischen den Gehältern in der Privatwirtschaft und der öffentlichen Hand.
    Als Angestellter sind die Politikergehälter und auch die in der öffentlichen Verwaltung (zumindest in den oberen Etagen) goldene Futtertröge, da können wir noch so mit „Wir-müssen-für-die-Zeit-Danach-Vorsorgen-“ kommen oder: „wir-müssen-uns-selbst-sozialversichern“. Alles Blödsinn. Auch einfache Angestellte in Unternehmen sind einem Kündigungsrisiko ausgesetzt, mehr als jemals zuvor. Und wenn wir bedenken, dass beispielsweise ein Akademiker mit 1500 EUro in den Topunternehmen in Südtirol beginnt um dann irgendwo bei 2000 und ein paar gequetschte Euros gedeckelt zu sein, sind diese Politkerfressnäpfe auf jeden Fall ein Schlag ins Gesicht für alle arbeitenden Leute in Südtirol…
    Wer es in Südtirol zu etwas bringen will, wird Politiker…

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