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    Die Flughafen-Millionen

    Der Flughafen Bozen

    Die Landesregierung hat das Programm 2017 der ABD Airport AG genehmigt, damit die Führung des Flughafens Bozen, wie vom Staat vorgesehen, gewährleistet ist.

    Die Bewertung der Gesellschaftsanteile für den geplanten Rückzug aus dem Flughafenbetrieb wird in Kürze durchgeführt. Bis zum Rückzug des Landes aus der ABD Airport AG erfüllt die Flughafenbetreibergesellschaft des Landes den Führungsauftrag für den Bozner Flughafen im Sinne der staatlichen Bestimmungen.

    In diesem Sinne hat die Südtiroler Landesregierung am 23. Mai das Jahresprogramm 2017 der ABD genehmigt. Das Programm orientiert sich am Grundsatz der Sparsamkeit und enthält neben notwendigen Instandhaltungen und Anpassungskosten, wie zum Beispiel der Zertifizierung nach EU-Verordnung Nr. 139/2014, Fixkosten wie Personalausgaben.

    Der voraussichtliche Finanzierungsbedarf liegt bei 3,2 Millionen Euro plus Mehrwertsteuer.

    Arno Kompatscher

    Derzeit sind keine Linienflüge vorgesehen, jedoch sind die notwendigen Voraussetzungen nach wie vor vorhanden, um interessierten Fluglinien einen verlässlichen Dienst anzubieten.

    Charterflüge im Sommer zu Urlaubsorten werden wie bisher mit dem Partner Aveo Tours abgewickelt. Die Prognosen für Geschäfts- und Privatflüge orientieren sich an den Erfahrungen des vergangenen Jahres.

    Die zuständigen Ämter der Landesverwaltung arbeiten derweil an der Vorbereitung des Rückzugs des Landes aus der ABD Airport AG. Das Land will dazu seine Anteile von ABD abgeben. In Kürze wird der Zuschlag für die Bewertung der Gesellschaftsanteile erteilt.

    In einem zweiten Schritt kann dann die europäische Ausschreibung zum Verkauf der Anteile erfolgen. Die erste Ausschreibung wird im Herbst dieses Jahres abgewickelt.

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    Kommentare (22)

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    • reinhold

      Vielen Dank SVP für die anhaltende, ungehemmte Verschwendung der Südtiroler Steuergelder.
      aber was machen die paar Millionen schon aus, wenn ihr insgesamt schon etliche Milliarden verbrannt habt?

      – unwirksame Abkommen mit dem Staat (2011-2014 über 3200 Millionen)
      – jährliche Abgaben an den Staat (800 Millionen pro Jahr bis 2018)
      – jährliche Abgaben an den Staat (476 Millionen pro Jahr ab 2018)
      – der SEL Skandal (Millionengrab)
      – der Flughafen (Millionengrab)
      – der SafetyPark (Millionengrab)
      – das Milliardengrab BBT (MILLIARDENgrab)
      – die Wasserstoffanlage und –Busse (Millionengrab)
      – die Müllverbrennungsanlage (Millionengrab)
      – der Thermen Hotel Skandal (Millionengrab)
      – die Air Alps Beteiligung & Subventionen (Millionengrab)
      – Stiftung Vital (Millionengrab und Vetternwirtschaft)
      – die vielen Protzbauten überall (Millionengrab)
      – der Technologiepark (Millionengrab)
      – der Stein-an-Stein Skandal (Millionengrab)
      – die unnützen Landesgesellschaften (BLS, TIS, usw.) (Millionengräber)
      – die defacto Schenkung von Wohnungen ans Militär (Millionengrab)
      – Steuergeldverschwendung Kulturhauptstadt 2019 (Millionengrab)
      – Schadensersatzzahlungen der Therme Meran (Millionengrab)
      – E.ma.con Pleite (Millionengrab)
      – sinkende Renten und Verlust von Rentengeldern (300 Millionen im Jahr)
      – die Konzessionsvergabe der Ahrstufen
      – der SE Hydropower Skandal
      – der Unwählbarkeit von Kandidaten Skandal
      – die Verbandelung mit allen Verbänden und Vereinen
      – der Wanzen-Affären Skandal
      – der Turbo-Staatsbürgerschaft-für-SVP-treue-Ausländer Skandal
      – der Toponomastik Skandal
      – der Mussolini Relief und Siegesdenkmal Skandal
      – die vielen Bürgermeister-Skandale
      – der Treuhandgesellschaften Skandal
      – der Sonderfonds Skandal
      – die ungerechtfertigten Privilegien und Dienstwagen
      – die unverschämten Politikergehälter und -Pensionen
      – die weitverbreitete Vetternwirtschaft
      – die Behinderung der Direkten Demokratie
      – der Kuhhandel bei der Parteienfinanzierung
      – der WOBI Skandal
      – der Kaufleute-Aktiv Skandal
      – der Ausverkauf der Heimat
      – der allgegenwärtige Postenschacher
      – der verbilligte Immobilien für Durnwalder Skandal
      – der Egartner Skandal
      – der skandalöse SMG Vertrag zugunsten Christoph Engl
      – der Wahlkampf von mit Steuergeldern finanzierten Verbänden und Vereinen
      – der Zarenbrunn-Deal (Russen Kuhhandel des EX LH)
      – unerlaubte Wahlwerbung am Wahltag
      – Politikerrenten Skandal (ausgedacht und abgestimmt von der SVP) und Rekurse
      – Unverschämte Vorschußzahlungen auf Pensionen (und Versuch damit die SVP Parteikasse zu sanieren)
      – Arbeitslosengeld für Pensionsmillionäre und Systemprofiteure (Laimer, Rainer, Munter,…)
      – 5 Millionen Euro Schulden der Partei
      – Finanzierung von Wahlwerbung für Marie Ida Måwe aus der SVP Parteikasse
      – gebrochenes Wahlversprechen Mindestpension
      – ESF Gelder Skandal
      – Rekurse der Ex-Mandatare und immer noch SVP Mitglieder
      – gebrochenes Versprechen GIS
      – gebrochenes Wahlversprechen kleine Krankenhäuser
      – Wählertäuschung Doppelte Staatsbürgerschaft
      – Versagen bei Sicherheit und Einwanderung
      – Wahllüge „Vollautonomie“
      – Brennercom Skandal
      – Stiftung Vital Skandal
      – Forellen-Skandal (Millionengrab)
      – weitere Steuergeldverschwendung Flughafen (auch nach Referendum)
      – Schließung Geburtenabteilungen (gebrochenes Wahlversprechen)
      – Manipulationen beim Autonomiekonvent
      – SAD Skandal (Millionengrab)
      – Zustimmung zur Verfassungsreform
      – uvm.

    • gynne

      Wenn wir alle so Arbeiten täten wie beim Land wäre ganz Südtirol Pleite ! Fast ein ganzes Jahr nach dem Referendum , hat dieser faule Haufen immer noch nichts auf die Reihe gebracht,diesen Steuergeld fressenden Flughafen zu schließen !
      Und dann noch die Frechheit haben , die hohen Politiker Gehälter zu verteidigen !

    • werner

      Der Staat hat vorgeschriben das die kleineren Flughäfen den Betrieb mittels Wettbewerb ausschreiben müssen, oder geschlossen werden sollen.
      Unsere Opposition ist wirklich sehsehr schwach.

    • besserwisser

      was die nach zwei jahren immer noch vorzubereiten haben fragt man sich schon so langsam.

    • martasophia

      So bestiehlt man ein Volk!
      Krankenhäuser schließen, aber für einen Flughafen, den die Mehrheit der Südtiroler nie wollte und der immer schon ein Debakel war, wird seit vielen Jahren Geld zum Fenster hinausgeworfen.
      Armes Südtirol!

    • agugger2015

      Vielen Dank Herr Kompatscher und dem Land dass man einigen Unternehmen einen Privaten Flughafen fur kommerzielle Charterflüge und privaten Spass ermöglicht. Und noch dazu die Werbung fur diese Sommerflieger mitfinanziert. TOP!!

      • yannis

        >>>Und noch dazu die Werbung für diese Sommerflieger mitfinanziert<<<

        wenn man die Preise dieser "Sommerflieger" mit den Preisen anderer Pauschalreiseanbieter ab INN vergleicht (z.B. über Portale wie Holidaycheck usw.) fragt man sich warum es noch Leute gibt die zu fast doppelten Preis und sehr magerer Auswahl bei diesen "Sommerfliegern" noch buchen, nur damit sie mit einer winzigen "Troppel" ab BZO nach Kalabrien fliegen dürfen, oder was ?

    • andreas

      Hättet ihr die Frage beim Referendum durchgelesen und auch verstanden, müsstet ihr euch jetzt nicht aufregen, denn es war klar, dass es bei einem Nein so kommt.
      Und das wird noch bedeutend teurer.

      • einereiner

        @andreas
        Es ist ganz einfach ein Flughäfchen zuzusperren, man muss aber wollen. Und an diesem Willen fehlt es der EsseVuPi. Man versucht immer noch den Flughafen am Leben zu halten.
        Da machen wir ein kleines Schlagloch in die Piste und dann wäre das Flugplätzchen für die nächsten Jahre geschlossen….

        • guyfawkes

          Ich bin zwar auch für die Einstellung der öffentlichen Förderung für den Betrieb des „Flughäfelchens“; die „Idee“ mit dem Schlagloch ist aber schon sehr naiv: so einfach geht das nicht – nicht auszuschliessen dass die Staatsanwaltschaft verpflichtet wäre wegen Gefährdung und Unterbrechung eines öffentlichen Dienstes zu ermittlen.

    • roadrunner

      Da meinen in allen Ernst noch Einige, dass man einen Betrieb wie eine Haustüre zusperren kann. Eigentlich dürften jene die sich aufregen, nicht gegen die Landesregierung aufregen, sondern gegen die Gegner des Flughafen, welche wie immer nur die Hälfte verkündet aben.

      • drago

        Dieser Artikel, der anscheinend wie üblich die Abschrift einer Pressemitteilung ist, lässt natürlich einiges weg. Wie z.B. die Alto Adige vermeldet, kostet der Flugplatz in der gegenwärtigen Form ca. 1,5 bis 2 Mio. (habe den genauen Betrag jetzt nicht im Kopf) weniger als früher. Dass die Landesregierung keine Eile hat, mit der Veräußerung des Flugplatzes war von Haus aus klar, dass Kompatscher bezüglich des Flugplatzes einen Zickzackkurs gefahren hat, ebenfalls.
        Alles in allem ist Südtirol immer noch gut erreichbar geblieben und das für ein paar Millionen weniger pro Jahr. 🙂

        • roadrunner

          Vorweg, mir ist der Flughafen schlichtweg wurst. Jetzt wird er geschlossen, für mich ok.
          Dass aber ein Zickzack- Kurs gefahren wurde und dass von vornherein klar war, dass sich die Landesregierung nicht um Eile bemüht war, ist ganz einfach eine Unterstellung, oder wie kommt man auf die Idee?

          • drago

            Wenn man nach der ganzen Zeit gerade erst dabei ist, jemand zu beauftragen, den Wert des Flughafens zu ermitteln, dann kann man nicht von Eile sprechen.
            Kompatscher hat im Wahlkampf ein Referendum zum Flughafen versprochenen und dann feste für den Flughafen Propaganda betrieben. Für mich ein Zickzackkurs. Wenn er so vom Flughafen überzeugt war, dann hätte er das auch im Wahlkampf zum Ausdruck bringen müssen.

            • roadrunner

              Nun ja, ich gehe mal davon aus, dass dieses dein Empfinden eher ein Bauchgefühl ist und sich wenig mit dem Ablauf einer Schließung deckt.
              Es ist in der Tat so, dass man zu aller Erst schauen muss, wie man von die Verträge raus kommt, usw. Die Schätzung wird also erst zum Schluss gemacht.

    • sepp

      nächstes jahr sein wahlen herr und frau südiroler weiterhin brav SVP wählen das Ergebnis seht ihr ja

    • gerry

      Der Ausstieg hätte bereits nach einem Jahr erfolgen müssen. Mangelnde Konsequenz verursacht durch die Politik kosten dem Steuerzahler viel Geld. 73% der Südtiroler haben sich dafür entschieden und dies sollte so schnell wie möglich umgesetzt werden.

    • george

      @roadrunner
      Nur „die Hälfte verkündet“ haben doch die Befürworter des Flughafens. Habe Hinweise genug dies zu belegen.
      Immer nur polemisieren und um den Brei herumreden, aber tun kaum etwas, damit dieser „Laden“ endlich dicht macht und unser Steuergeld nicht sinnlos verpulvert wird.

      • andreas

        Bekannt war eigentlich alles, ich glaube aber viele Stammtischbrüder, welche schwadroniert haben, wie schlecht es ihnen mit einem Flughafen geht, haben die Thematik gar nicht verstanden.

      • roadrunner

        Dass das Unternehmen nicht ueber Nacht geschlossen werden kann und sich ueber Jahre hinziehen wuerde wurde nicht vermittelt- im Gegenteil. Das Problem darin sind die ganzen Vertäge. Wenn man bedenkt, dass man von einem stinknormalen Leasingvertrag eines Druckers, welcher meisten ueber 5 Jahre laeuft nicht rauskommt ist es eigentlich klar. Ausser den Marktschreier….

    • sogeatsschungornet

      Keine Angst, die Verkündigung, dass der SVP der Ausstieg mit grandiosen Einsparungen und nach langen Kämpfen mit den Feinden Südtirols gelungen ist, wird kurz vor den nächsten Landtagswahlen werbewirksam in Szene gesetzt werden.
      Bin schon neugierig darauf, welche großartigen Projekte für die Allgemeinheit mit den eingesparten Geldern versprochen werden…

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