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    „Wie in einer Diktatur“

    Myriam Atz Tammerle

    Das neue Gesetz zur Impfpflicht sei ein assiver Eingriff in die individuelle Selbstbestimmung von Familien, kritisiert die Süd-Tiroler Freiheit.

    „Das vom italienischen Ministerrat erlassene Dekret zur Impfpflicht ist ein massiver Eingriff in die Entscheidungsfreiheit von Familien, welches einer Diktatur gleich kommt“, äußert Myriam Atz Tammerle, Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit, besorgt.

    Unabhängig davon, wie man zur Impfpflicht steht, sei die Maßnahme völlig überzogen.

    Das neue Impfpflicht-Dekret sieht vor, Eltern, die der Impfpflicht nicht nachkommen, das Erziehungsrecht abzuerkennen!

    „Damit entzieht der italienische Staat Eltern gänzlich ihr Recht selbst zu bestimmen, was sie zum Wohle ihrer Kinder als gut oder schlecht empfinden. Absolut absurd empfindet Atz Tammerle die Bestimmung, dass nichtgeimpften Kindern der Zugang auf Schule verweigert wird, weil doch die allgemeine Schulpflicht gilt. Zudem ist das Recht auf Bildung ein unumgängliches Menschenrecht“, kritisiert Atz Tammerle.

    Für Myriam Atz Tammerle ist es unbegreiflich, „wie diktatorisch Rom hier in das individuelle Selbstbestimmungsrecht von Eltern eingreift und über ihre leiblichen Kinder von außen einwirkt“.

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    Kommentare (6)

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    • meinemeinung

      aber Therapien ,Medikamente ,Operationen und Spitalaufenthalte sollten nichts kosten ,das soll der Staat sprich Land (Steuergelder) bezahlen ,recht kurzsichtig Frau Tammerle

    • rota

      Gleiche Rechte und Pflichten für alle, also müssen alle Einreisende, Illegale wie Legale, durchgeimpft sein. Schaun wir mal ob Trump alle Impfbescheinigungen hat wenn er demnächst nach bella Italia kommt.

    • brutus

      …liebe SF:
      Ich habe individuell selbst bestimmt, dass ich ab morgen keine Steuern mehr zahle.

    • mannik

      Nur die „leiblichen Kinder“? Wenn also ein Kind adoptiert ist, unterliegt es nicht dem Impfzwang? Meine Güte, wo haben die Leute wohl ihre graue Masse gelassen…

    • franz

      Impfpflicht sollte es auch für Immigranten geben.
      Immer mehr Fälle von Meningokokken-unteranderem auch des Typs X gibt es in Italien.
      Da es sich um den selten Typ X handelt, liegt die Vermutung nahe, dass dieser Typ Meningokokken- von schwarz Afrika – Subsahara eingeschleppt wird, wo dieser Typ besonders verbreitet ist.
      Um so wichtiger währe illegal eingereiste Immigranten welche sich nicht identifizieren bzw. einen Gesundheit Check up unterziehen lassen. in sogenannten CIE ( Dekrteo Minniti ADDIO CIE, NASCONO I CPR
      Scompaiono i Cie. La denominazione „Centro di identificazione ed espulsione“ è sostituita da quella di „Centro di permanenza per il rimpatrio“ )
      unterzubringen bis sie identifiziert bzw. einen Gesundheit Check- up unterzogen wurden CPR die solche Personen nicht verlassen dürfen bis ihr Status geklärt ist.
      “Für Generaldirektor Thomas Schael ist das Auftreten des eher seltenen Meningokokken-Typs Beleg, dass Südtirol eine Drehscheibe zwischen Nord und Süd ist.“(…..)
      , dass Südtirol eine Drehscheibe zwischen Afrika – Europa und ( Südtirol ) ist
      Flüchtlinge bringen vergessene Krankheiten mit meint Generaldirektor Thomas Schael zum Thema: “seltener-meningokokken-typ“ meint
      http://www.tageszeitung.it/2017/01/23/seltener-meningokokken-typ/

    • rambo

      brutus, dein blöden Kommentar kansch dir sporn.
      meinemeinung, du lebst wohl aufn Mond.

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