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„Wie in einer Diktatur“

Myriam Atz Tammerle

Das neue Gesetz zur Impfpflicht sei ein assiver Eingriff in die individuelle Selbstbestimmung von Familien, kritisiert die Süd-Tiroler Freiheit.

„Das vom italienischen Ministerrat erlassene Dekret zur Impfpflicht ist ein massiver Eingriff in die Entscheidungsfreiheit von Familien, welches einer Diktatur gleich kommt“, äußert Myriam Atz Tammerle, Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit, besorgt.

Unabhängig davon, wie man zur Impfpflicht steht, sei die Maßnahme völlig überzogen.

Das neue Impfpflicht-Dekret sieht vor, Eltern, die der Impfpflicht nicht nachkommen, das Erziehungsrecht abzuerkennen!

„Damit entzieht der italienische Staat Eltern gänzlich ihr Recht selbst zu bestimmen, was sie zum Wohle ihrer Kinder als gut oder schlecht empfinden. Absolut absurd empfindet Atz Tammerle die Bestimmung, dass nichtgeimpften Kindern der Zugang auf Schule verweigert wird, weil doch die allgemeine Schulpflicht gilt. Zudem ist das Recht auf Bildung ein unumgängliches Menschenrecht“, kritisiert Atz Tammerle.

Für Myriam Atz Tammerle ist es unbegreiflich, „wie diktatorisch Rom hier in das individuelle Selbstbestimmungsrecht von Eltern eingreift und über ihre leiblichen Kinder von außen einwirkt“.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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