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    „Anlass zur Sorge“

    Andreas Pöder

    Andreas Pöder von der BürgerUnion ist besorgt, weil in Südtirol 16.000 muslimische Einwanderer leben.

    „Anlass zur Sorge“ gibt es nach Ansicht des Landtagsabgeordneten der BürgerUnion, Andreas Pöder, angesichts der neuesten statistischen Daten zur Zahl der Ausländer und insbesondere der Moslems in Südtirol.

    Rechne man die jüngst veröffentlichten ASTAT-Zahlen zur Einwanderung nach, komme man auf über 16.000 muslimische Einwanderer in Südtirol. „Dabei sind die Flüchtlingszahlen nicht berücksichtigt, weil diese rechtlich noch nicht als Einwanderer geführt werden“, so Pöder.

    Von über 46.000 in Südtirol lebenden Ausländern sind laut Astat-Zahlen rund 35 Prozent Moslems.

    „Eine derart hohe Präsenz ist für ein relativ kleines Land wie Südtirol und seinen wenigen Ballungszentren führt zwangsläufig zu Integrationsproblemen und Parallelgesellschaften. Wächst die Zahl muslimischer Zuwanderer weiter an, sind Konflikte vorprogrammiert. Auch Integrationproblematiken in Kindergärten und Schulen sowie Kulturkollisionen sind vorprogrammiert“, so der Abgeordnete.

    „Dabei geht es nicht um Religionsproblematiken sondern grundlegend unterschiedliche Wertehaltungen sowohl hinsichtlich des Verhältnisses Staat – Religion als auch hinsichtlich der Geschlechterrollen. Während wir christlich geprägte Werte leben aber sonst Staat, öffentliches Leben und Religion weitgehend getrennt sind, ist der Islam eine gesellschaftlich sehr relevante und politische Religion, die von gläubigen Moslems nicht selten über die Grundsätze des europäischen Rechtsstaates gestellt werden“, so Pöder.

    Die tatsächliche Zahl der Muslime dürfte aufgrund der Entwicklung der Flüchtlingszahlen etwas höher liegen, vermutet der Politiker.

    Pöder unterstreicht die deutlich islamkritische Haltung seiner Partei und auch die Meinung, dass der Islam keinesfalls zu Europa und demzufolge auch nicht zu Südtirol gehört.

    „Besonders von islamischen Zuwanderern in Südtirol ist eine erhebliche Integrationsleistung zu verlangen, ehe sie sozialpolitische Forderungen stellen können.“

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