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    Mit 15 km/h in den Tod

    Tödlicher Unfall in Atzwang (Foto: FF Waidbruck)

    Das nun vorliegende Gutachten zum Unfall in Atzwang mit zwei Toten entlastet den Völser Bürgermeister Othmar Stampfer. Demnach bestand keine Pflicht, an der Brücke Leitplanken anzubringen.

    von Thomas Vikoler

    Die historische Atzwanger Holzbrücke, neben der Alessandro Conti, 23, aus Cavalese und Giulia Valentini, 28, aus Baselga di Piné am 19. November 2016 in den Tod stürzten, ist inzwischen außer Betrieb. Wenige Meter nördlich von ihr wurde eine neue Brücke aus Stahl eröffnet.

    Ein tragischer Unfall wie jener nach einer Törggele-Partie, als ein Ford Fiesta in den Eisack stürzte, dürfte sich in dieser Gegend nicht mehr ereignen.

    Ein Unfall, wie er so nicht voraussehbar war. Zu diesem Schluss kommt der Trienter Professor Raffaele Mauro in seinem Gutachten im Rahmen eines Beweissicherungsverfahrens am Bozner Landesgericht. Er hatte im Jänner den Auftrag erhalten, die Sicherheitslage an der Unfallstelle zu analysieren. Und kommt nun zu einem eindeutigen Ergebnis, der die drei Personen, gegen welche die Staatsanwaltschaft Bozen wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung und Körperverletzung ermittelt, eindeutig entlastet.

    Gutachter Mauro schreibt in seinem 15-seitigen Bericht, dass laut Straßenverkehrsordnung an der Unfallstelle die Anbringung einer Leitplanke nicht vorgeschrieben war.

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