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    Der Fachkräfte-Mangel

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    Südtirols Hoteliers und Gastwirte klagen zunehmend über einen Mangel an qualifizierten Fachkräften.

    von Heinrich Schwarz

    Der Tourismussektor in Südtirol steht besser da als je zuvor. Mit über 31 Millionen Nächtigungen wurde im Tourismusjahr 2015/2016 ein neuer Rekord geknackt – und allein in der abgelaufenen Wintersaison wurden 1.600 neue Stellen im Gastgewerbe geschaffen.

    Trotz aller Euphorie machen den Hoteliers und Gastwirten einige Dinge zu schaffen. Da wären unter anderem die Bürokratie und die hohen Betriebskosten. Und ein Problem, das sich immer stärker bemerkbar macht, ist der Fachkräfte-Mangel. Viele Betriebe tun sich zunehmend schwer, rechtzeitig zu Saisonbeginn den notwendigen Mitarbeiterstab zu finden.

    Dies hat dazu geführt, dass der Hoteliers- und Gastwirteverband (HGV) vor kurzem eine Partnerschaft mit den Hotelfachschulen in Palermo besiegelt hat.

    HGV-Präsident Manfred Pinzger bestätigt, dass der Mangel an qualifizierten Fachkräften im Gastgewerbe immer akuter wird: „Grundsätzlich haben wir schon immer leichte Probleme gehabt, aber in den letzten zwei Jahren hat sich die Situation verschlimmert.“

    LESEN SIE IN DER MITTWOCH-AUSGABE DER TAGESZEITUNG:
    – Die Gründe für den Fachkräfte-Mangel
    – Die Initiativen des HGV, um das Problem zu lösen

     

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    Kommentare (12)

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    • watschi

      verstehe ich nicht. es kpmmen ja täglich tausende Fachkräfte in italien an.

      • marting.

        aber selbst die kosten den hotelieren noch zuviel.
        die sind für die einführung der sklaverei
        erst dann wären sie zufrieden

      • morgenstern

        Das sind eine ganz andere Kategorie von Fachkräften hauptsächlich sind es IT Spezialisten, Ingenieure, Fachärzte und jede Menge Hochschulabsolventen. Tatsache ist dass wir die passenden Stellen gar nicht zur Verfügung haben deshalb lungern sie.in den Parks herum und versuchen uns ihre Kultur näher zu bringen in dem sie sich gegenseitig in die Fresse hauen.

    • meintag

      Man muss die ausgebildeten Fachkräfte einfach dementsprechend gut bezahlen. Der Lohnkampf fängt bereits beim Koch an. Vom ausgebildeten Servicemitarbeiter nicht zu sprechen. Wärend die Hoteliers jedes Jahr durch findige Steuertricks dazubauen lastet die Saisonsarbeit bei dem arbeitenden Volk und wird mit dem kolektiven Lohngefüge abgespeist.

    • ahaa

      Wenige sind gewillt auch die gearbeiteten Stunden Ordnungsgemàss auf dem Gehaltsscheck einzutragen!
      Wo es passt bekommen sie auch Qualifizierte!
      Auslànder arbeiten auch 7 Tage fùr weniger.

      • meintag

        Vielleicht schauen die Angestellten nur von den Chefs ab wie mit Schwarzgeld hantiert wird. Wenn man dann noch draufkommt welche Summen die erwähnten Chefs bunkern und ins Ausland trabsportieren ist es auch dem letzten Angestellten klar dass nur er die Steuer regulär bezahlen soll.
        So wie es den Bauern mit den Polen als Klauber geht wird es auch den Gastwirten gehen. Die Ausländer sind gewillt selber in ihrem Land was zu realisieren als hier ausgenommen zu werden.

    • checker

      Geht mit den Löhnen hoch, dann wird es keinen Fachkräftemangel geben…das übliche Klagelied all jener, die ein „Iphone für 200 Euro“ haben wollen. Geht auch nicht, Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis. Am ehesten nehme ich den Mangel allerdings der Gastronomie ab, denn der Tourismus brummt – im Gegensatz zu anderen Branchen“.

    • andreas

      Es sind nicht unbedingt die Löhne die Einheimische abschrecken, sondern mehr die Arbeitszeiten.

    • franz

      Allgemein sind nicht die Löhne die manche Menschen abschrecken, sondern die Tatsache, dass sie dafür arbeiten müssen ! 🙂
      Auch hunderttausende Immigranten flüchten vor der Arbeit !

    • huber.pepi@gmail.com

      Bitte Hotelfachschule in Palermo, als Direktor den Herrn Kompatscher, als Sekretär den Herrn Achhammer. Sudtirolo wird von Renzi uebernommen…..Werbung Merano und Carezza in Muenchen…..Bravo HGV

    • politikverdrossener

      Der Einzige der es nicht selber versteht ist der Wirt selber.Vor zehn Jahren hatte Er ein Hotel mit einem Wert von zB 3000000 Euro.Heute ist dieses Hotel nach verschiedenen Umbauten und Verbesserungen 6000000 Euro Wert.Und Er hat nichts verdient,ausser den paar Maledivenreisen! der Arme.

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