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Die neuen Direktoren

Luca Armanaschi

Gleich mehrere Führungspositionen wurden am Dienstag per Beschluss der Direktion des Südtiroler Sanitätsbetriebes neu besetzt.

Die Direktion des Südtiroler Sanitätsbetriebes um Generaldirektor Thomas Schael hat sich am Dienstag mit der Besetzung von Abteilungs- und Amtsdirektionen befasst.

Als Direktor der neu geschaffenen Abteilung für Krankenhausbetreuung wurde der bisherige Direktor des Amtes für klinische und strategische Entwicklung, Luca Armanaschi, ernannt.

Der Südtiroler Landesgesundheitsplan 2016-2020 sieht explizit eine Stärkung sowie eine Verbesserung der technisch-administrativen Koordinierung der Krankenhausbetreuung vor. Ziel ist es, einen landesweiten, ganzheitlichen und integrierten Krankenhausverbund zu schaffen sowie die Abstimmungen der Leistungen zwischen den sieben Südtiroler Krankenhausstandorten entsprechend einem abgestuften Versorgungssystem (Grund- und Schwerpunktversorgung; Versorgung mit hochkomplexen Behandlungen) zu verbessern.

Für klinisch-organisatorische Belange ist hierfür die Sanitätsdirektion zuständig. Die neugeschaffene Abteilung unterstützt diese in technisch-administrativer Hinsicht.

„Die Abteilung supportet auch die von der Sanitätsdirektion vorangetriebene Umsetzung des Prinzips 1 Krankenhaus –  2 Standorte sowie die Schaffung eines funktionierenden Netzwerkes zur Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Gesundheits- und Sozialberufen für die effiziente, angemessene und wohnortnahe Gesundheitsversorgung der Bevölkerung vor Ort“, so der Sanitätsbetrieb.

Der Abteilung für Krankenhausbetreuung unterstellt sind das Amt für klinische und strategische Entwicklung sowie das Amt der einheitlichen Landesvormerkstelle. Die Koordination der betriebsweiten Arbeitsgruppe zur Überprüfung der medizinischen Versorgung (NUVAS) fällt bis zur Errichtung der Einheit für Klinische Führung in den Zuständigkeitsbereich der neuen Abteilung.

Die Schaffung der Abteilung für Krankenhausbetreuung ist ein erster Schritt zur Reorganisation des Sanitätsbetriebes entsprechend den Vorgaben des neuen Landesgesundheitsplanes.

Luca Armanaschi hat an der Universität Trient Betriebswirtschaftslehre studiert sowie einen Spezialisierungsmasterstudiengang in „Organisation und Führung eines Sanitätsbetriebes“ an der Katholischen Universität Del Sacro Cuore in Rom sowie einen Masterstudiengang in „Demografischen Wissenschaften für Sozial- und Gesundheitspolitik“ an der Universität La Sapienza in Rom absolviert.

Nach Arbeitsstationen an der Universitätsklinik Agostino Gemelli in Rom, der Agentur für Soziales und Gesundheit der Region Venetien sowie dem Sanitätsdienst der Autonomen Provinz Trient, leitet Armanaschi seit 2010 das Amt für klinische und strategische Entwicklung des Südtiroler Sanitätsbetriebes.

In dieser Funktion hat er wichtige Projekte des Sanitätsbetriebes – wie etwa die onkologische Zertifizierung – verantwortet.

Ebenfalls per Beschluss der Direktion des Sanitätsbetriebes wurden am Dienstag auch mehrere bereits seit längerem vakante Positionen an der Spitze von Ämtern nachbesetzt:

Manuela Meneghelli wurde zur Direktorin des Amtes für Arbeitszeitverwaltung und Intramoenia-Tätigkeit, Edith Chimetto zur Direktorin des Amtes für die Verwaltung der Sprengel, Sophie Biamino zur Direktorin des Amtes für den Ankauf sanitärer Verbrauchsgüter sowie Lara Boccuzzi zur Direktorin des Amtes für den Ankauf von pharamzeutischen Produkten ernannt.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (4)

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  • politikverdrossener

    Bleibt für uns Patienten nur zu hoffen,dass Sie Ihren gut bezahlten Chef dazu bringen endlich ein Patientenbild intern online zu stellen ,damit nicht Jeder Arzt vom Pontius bis Pilatus laufen muß um zu wissen wie es mit seinem Patienten bestellt ist.Man spricht von Privacy,meine Akte können Sie meinetwegen auch in die Dolomiten stellen.

  • wanderer

    Genauso habe ich mir schon immer die Sanitätsreform vorgestellt. Schaffung vieler neuer Stabsstellen welche mit Experten besetzt werden die in verschiedenen italienischen Musterkliniken den Ausbau der Zettelwirtschaft erlernt haben.
    Wo bleibt der Patient? Wie baut man die ewig langen Wartezeiten ab? Wo sind die Ärzte für die vielen vakanten Stellen?

  • tottele

    Man kann zwar über mäßig viele Jahre studieren wenn dann aber der Hausverstand fehlen sollte ,es helfen auch die Studienzeit nichts . Wird man dann schon sehen .

  • martinsenoner

    Kenne diesen Herrn Armanaschi nicht persönlich, weiß also nicht, was ihn außer Studien und Berufserfahrung für den Job qualifiziert hat! Gleiches gilt für die verchiedenen neuen Amtsdirektorinnen!

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