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    Macron gewinnt

    Foto: 123RF.com

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    Emmanuel Macron siegt bei den Präsidentschaftswahlen in Frankreich. Marine Le Pen mit großem Rückstand. Der Liveticker.

    +++ UPDATE 22.03 UHR +++

    Laut den letzten Hochrechnungen kommt Emmanuel Macron auf 65,8 Prozent der Stimmen, also auf fast zwei Drittel.

    Der neue Präsident von Frankreich kündigte nach dem Sieg an, die Einheit der Nation zu sichern und die Spaltung zu überwinden. Es beginne ein neues Kapitel der französischen Geschichte.

    Macron möchte die EU wieder salonfähig machen.

    +++ UPDATE 20.23 UHR +++

    Es gibt die ersten Glückwünsche für Emmanuel Macron. So hat sich etwa der Sprecher der deutschen Bundesregierung, Steffen Seibert, auf Twitter zu Wort gemeldet.

    Es sei ein Sieg für ein starkes geeintes Europa und für die deutsch-französische Freundschaft.

    Steffen Seibert/Twitter

    Steffen Seibert/Twitter

    Bei einem Sieg der Nationalistin Marine Le Pen wären Konflikte mit Deutschland vorprogrammiert gewesen.

    Laut Medienberichten hat Le Pen ihre Niederlage bereits eingesehen und Emmanuel Macron telefonisch gratuliert.

    Die britische Premierministerin Theresa May sagte in einer ersten Stellungnahme, dass Frankreich einer der engsten Verbündeten von Großbritannien sei und sie sich darauf freue, mit dem neuen Präsidenten an einer Reihe von gemeinsamen Prioritäten zu arbeiten.

    EU-Ratspräsident Donald Tusk erklärte, die Franzosen hätten sich für Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit anstatt für Fake News und Tyrannei entschieden.

    +++ UPDATE 20.05 UHR +++

    Der künftige Präsident von Frankreich heißt Emmanuel Macron.

    Der sozialliberale und pro-europäische Politiker von der Bewegung „En Marche“ hat sich laut ersten Hochrechnungen mit mehr als 65 Prozent der Stimmen durchgesetzt.

    Für die Rechtspopulistin und EU- sowie Euro-Kritikerin Marine Le Pen ist es eine herbe Schlappe.

    DAS HABEN WIR BISHER BERICHTET:

    In Frankreich findet am heutigen Sonntag eine Schicksalswahl statt. Die Franzosen können in der Präsidentschafts-Stichwahl zwischen dem bekennenden Pro-Europäer Emmanuel Macron und Marine Le Pen von der rechtspopulistischen und nationalistischen Partei Front National entscheiden.

    Die Wahllokale haben noch bis 20.00 Uhr geöffnet. Gleich danach werden bereits die ersten Ergebnisse erwartet.

    Laut Umfragen hat Emmanuel Macron die Nase klar vorn. Er soll deutlich mehr als 60 Prozent der Stimmen erhalten haben.

    Der politische Aufsteiger ging nach seinem Sieg im ersten Wahlgang als klarer Favorit ins Rennen.

    Die Wahlbeteiligung lag um 17.00 Uhr bei 65,3 Prozent. Das ist weniger als bei der letzten Stichwahl vor fünf Jahren.

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    Kommentare (13)

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    • morgenstern

      War wohl zu erwarten, denn mit solch extremen Ansichten wie Le Penn über EU u. Euro, ist der linke Paradiesvogel das kleinere Übel.

    • ft

      Wunderbar ! Eine weitere Pleite für die rechten Kameraden. Nur weiter so.

      • mannik

        Nicht zu vergessen, dass die AfD in Schleswig Holstein auch nur auf 5,9% kam.

      • franz

        Eine Pleite vor allem für die Linken.

        • mannik

          Für die SPD schon. Schulz-Effekt hat es wohl keinen gegeben. Allerdings ist das ganze Merkel-Bashing auch ergebnislos geblieben. Ah und die eigentliche „Linke“, hat 1,5% zugelegt. Den Wählern ist die SPD also nicht links genug. Also ganz so schlimm ist es nicht wie Sie behaupten.

          • andreas

            So vertrottelte wie Albig beim Interview mit der Bunten geredet hat, konnte es für die SPD nichts werden. Das hat sie locker 4-5% gekostet.

          • franz

            Lustig festzustellen wie Marcon der Partei – Unabhängige Teile von Le Pen 1:1 übernommen hat, die sogenannten Links-Parteien & SVP und linke “Marktschreier“ vor den Wahlen eine 180 ° Wende machen von den rechts Populisten deren Ideen kopieren und sich gegenseitig rechts zu überholen versuchen, bzw. wie die ganzen Scheinpopulisten und linken Marktschreier von den Rechten vor sich hergetrieben werden. 🙂

    • franz

      Wenn die alten linken etablierten Parteien versagen setzen die Wähler auf jungen noch Unbekannten Gesichtern ihre letzte Hoffnung, ähnlich war es in Italien als der PD mit Renzi bei den EU- Wahlen 40 % erhalten hat.
      Inzwischen wissen wir, dass das nichts gebracht hat, im Gegenteil und der PD mit Renzi bei den nächsten Wahlen ähnlich wie beim Referendum zur Verfassungsreform, eine Niederlage erleben wird.

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