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    Der EuregioFamilyPass

    929352__no-name_Der EuregioFamilyPass ersetzt nun den SüdtirolPassfamily für den öffentlichen Nahverkehr und bietet Familien Vorteile in 150 Geschäften und Einrichtungen.

    EuregioFamilyPass nennt sich das neue gemeinsame Angebot der Familienagentur und der Landesabteilung Mobilität, das mehrere Funktionen in einer einzigen Vorteilskarte vereint:

    Die neue Karte ersetzt den bisherigen SüdtirolPassfamily als Fahrausweis für den öffentlichen Nahverkehr in Südtirol und ist zugleich Vorteilskarte für Ermäßigungen in über 150 Geschäften und Einrichtungen in ganz Südtirol.

    „Der EuregioFamilyPass ist eine weitere Maßnahme zur Unterstützung unserer Familien – neben den Einsparungen, die er bietet, gibt er zudem Anregungen für gemeinsame Momente und Spaß in der Familie, mit den Kindern“, sagt Familienlandesrätin Waltraud Deeg.

    Was im Landesgesetz zur Förderung und Unterstützung der Familien als Ziel genannt sei, werde jetzt umgesetzt. Familienlandesrätin Deeg lobte in diesem Zusammenhang die gute Zusammenarbeit mit der Landesabteilung Mobilität und dankte auch den Südtiroler Wirtschaftsverbänden. Mit dem neuen Pass werde außerdem der Euregio-Gedanke für die Bürger spürbar, sagte Deeg.

    EuregioFamilyPass baut auf den beliebten SüdtirolPassfamily

    „Der Südtirol Pass, den in den verschieden Formen rund 268.000 Menschen und somit mehr als die Hälfte aller Südtiroler aktiviert haben, ist mit seinem familienfreundlichen Tarifsystem eine Erfolgsgeschichte im öffentlichen Nahverkehr und wird nun als Vorteilskarte für Eltern minderjähriger Kinder ausgebaut“, unterstreicht Mobilitätslandesrat Florian Mussner. „Dies erleichtert es den Familien, günstig und umweltfreundlich im Lande unterwegs zu sein“, sagt Mussner. Gemäß dem Leitmotiv #südtirolverbinden soll er Familien und die Menschen in Südtirol, aber auch Regionen und Staaten im europäischen Geist verbinden, unterstrich Mussner.

    EuregioFamilyPass ab Juni aktivieren

    Ab 1. Juni 2017 ersetzt der EuregioFamilyPass den bisherigen Südtirol Pass family. Laut Joachim Dejaco, Direktor der STA – Südtiroler Transportstrukturen AG, bleiben die Tarife und die Handhabung als persönlicher und nicht übertragbarer Fahrschein im öffentlichen Nahverkehr unverändert; auch der Südtirol Pass mit Normaltarif bleibt wie gehabt.

    Die rund 40.000 Eltern und Erziehungsberechtigten, die bereits den Südtirol Pass mit Familientarif für den öffentlichen Nahverkehr nutzen, bekommen den neuen EuregioFamilyPass ab Juni kostenlos zugeschickt.

    Neu beantragt werden kann der EuregioFamilyPass ab 1. Juni 2017 online unter www.suedtirolmobil.info gegen eine einmalige Bearbeitungsgebühr von 20 Euro, so wie bisher für den Südtirol Pass.

    Wie der Südtirol Pass muss auch der neue EuregioFamilyPass vor der Nutzung aktiviert werden, und zwar online unter www.suedtirolmobil.info. Dadurch wird er sowohl zum Fahrschein für die öffentlichen Verkehrsmittel als auch zu einer Karte, mit der es Ermäßigungen in vielen Geschäften für den Familienbedarf, in Sport- und Bekleidungsgeschäften, in Freizeiteinrichtungen sowie Preisnachlässe zu besonderen Anlässen gibt. Bisher gibt es neben der öffentlichen Mobilität bereits über 150 Vorteilsgeber für den neuen Familienpass.

    „Die Liste aller Vorteilsgeber und die Ermäßigungen werden laufend ergänzt und sind auf der Webseite der Familienagentur einsehbar“, hob die Direktorin der Familienagentur Gudrun Schmid hervor.

    Künftig in Geschäften und Einrichtungen in der ganzen Euregio gültig

    In den nächsten Monaten soll der EuregioFamilyPass schließlich zur Vorteilskarte in der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino ausgebaut werden und in Geschäften und Einrichtungen in allen drei Ländern mit Vorteilen für Familien ausgebaut werden. Vorerst ausgeklammert davon bleibt der öffentliche Nahverkehr in den Nachbarländern.

    Die detaillierten Informationen dazu und alles Wichtige zum EuregioFamilyPass, zu den Ermäßigungen und den bisher über 150 Vorteilsgebern sind auf der offiziellen Webseite www.provinz.bz.it/familypass veröffentlicht.

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    Kommentare (1)

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    • franzkarl

      Ist ja klar, dass die Familien immer noch mehr zahlen als die Rentner (sogar jene, die mehr an Rente kriegen als eine junge Familie durch harte Arbeit „erwirtschaftet“). Ist ja auch egal, die meckern nicht lange: auch nicht wenn’s darum geht, dass aufgrund einer „intelligenten“ Urbanistik sich kein Mensch ein normales Häuschen mit kleinem Garten zum Speielen der Kinder leisten kann, oder darum die alten Staatsschulden zu zahlen, mit denen früher Wirtschaftswachstum auf Pump finanziert wurde, oder darum eine Menge in Rentenkassen einzuzahlen, aus denen sie nie soviel rauskriegen werden. Außerdem, wen interessieren schon Werbegeschenke. Um günstiges Fahren von A nach B sollte es gehen, womöglich, wenn’s schon so heißt, innerhalb der gesamten Europaregion, dass man auch mal etwas Abwechslung hat.

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