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    Der Mama-Bonus

    baby füßchen füßeAb dem heutigen 4. Mai können werdende Mütter für den neuen 800-Euro-Bonus ansuchen. Was Sie wissen müssen.

    von Heinrich Schwarz

    In Italien läuft bekanntlich alles langsamer. Während es in Südtirol bereits seit langem eine richtige Familienpolitik gibt, hinkt Italien hintennach. Und wenn doch einmal familienpolitische Maßnahmen eingeführt werden, kommt es zu Verzögerungen. So geschehen bei den Vouchern fürs Babysitting vor einigen Jahren und heuer nun beim Bonus für werdende Mütter, dem sogenannten Mama-Bonus.

    Der neue Einmal-Bonus von 800 Euro wurde ins Haushaltsgesetz 2017 eingebaut und sollte mit Jahresbeginn starten. 600 Millionen Euro wurden für das Jahr 2017 bereitgestellt, 700 Millionen Euro für das Jahr 2018. Doch der Bonus schien lange Zeit verschwunden. Beim zuständigen Fürsorgeinstitut INPS konnten keine Anträge gestellt werden. Man hat es nicht geschafft, die Plattform einzurichten.

    Jetzt allerdings ist es soweit: Ab heute können werdende Mütter ihr Ansuchen für den 800-Euro-Bonus stellen.

    Der Bonus gilt für jedes neugeborene oder adoptierte Kind. Für Zwillinge zahlt der Staat demnach 1.600 Euro. Das Ansuchen muss bei der INPS über Internet, Call Center oder über ein Patronat gestellt werden.

    Wichtig: Im Gegensatz zu anderen Familienbeiträgen wie den vor zwei Jahren eingeführten Baby-Bonus gibt es beim Bonus für werdende Mütter keine Einkommensbeschränkung. Er gilt laut Gesetz für jede Frau, die ab dem 1. Januar 2017 ein Baby zur Welt bringt. Das Ansuchen kann demnach auch rückwirkend gestellt werden, da es bisher keine Möglichkeit gab.

     

    ALLE WEITEREN DETAILS LESEN SIE IN DER DONNERSTAG-AUSGABE DER TAGESZEITUNG.

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    Kommentare (4)

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    • vogel

      Das ist ja alles schön und kommt auch gut an, aber wenn jemand glaubt dass kleine Kinder viel Geld kosten muss ich ihn enttäuschen.
      Richtig teuer wird es, wenn Kinder größer werden oder gar studieren gehen. Da währe eine größere finanzielle Hilfe sehr hilfreich.

    • holzmichl

      Vogel

      hast den Nagel am der richtigen Stelle getroffen.
      Mein Sohn studiert, eine Pizza kommt für uns nicht mehr in Frage.
      Am Ende des Monats ist die Kasse leer,hoffe jeden Tag,daß mein
      Auto con 2002 noch lange fährt ohne Reparaturen, obwohl alle
      schreiben wie gut man im reichen Südtirol lebt.

    • flizzer

      „Kinder“ die Studieren sind wohl älter als 19Jahre und können, wenn gewünscht, das Studium selber finanzieren. So habe es zumindest ich gemacht. Nebenbei etwas arbeiten schadet der Next-Gen nicht – denn mit 25 einen Master haben und noch nie länger als 2 Monate am Stück gearbeitet haben nützt nix – da ist man auch für die HR-Abteilungen sehr unsexy…

    • josef.t

      Alle mit Einkommen über 25.000 €, haben auf die 800 € Gewartet um ein
      Kind in die Welt zu setzen ?
      Respekt vor einer Regierung, die sowas zu Stande bringt, für was sonst
      sollten sie so hohe Gehälter bekommen ?

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