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    Bestpreisklausel ade

    hotel-rezeption-123rf„Wir haben die Preishoheit zurückgewonnen“: Der HGV zeigt sich erfreut über eine Entscheidung des Senates.

    Der römische Senat hat die Abschaffung der sogenannten Bestpreisklausel auf Buchungsportalen bestätigt. Diese besagt, dass sich der Beherbergungsbetrieb verpflichtet, seinen Gästen keine besseren Konditionen zu bieten als über die weltweit agierenden Buchungsportale.

    Der Hoteliers- und Gastwirteverband (HGV) zeigt sich erfreut und geht davon aus, dass das Gesetz in Kürze auch von der Abgeordnetenkammer genehmigt und somit definitiv in Kraft treten wird.

    Manfred Pinzger

    Manfred Pinzger

    „Dadurch hat der Gastwirt wieder seine ihm zustehende Preishoheit zurückerlangt“, sagt HGV-Präsident Manfred Pinzger. Der Kampf gegen diese Klauseln ist letzthin in zahlreichen europäischen Staaten geführt worden. In Frankreich, Deutschland und Österreich hat sich das Parlament ebenso gegen diese Klauseln ausgesprochen.

    „Mit Italien folgt nun ein weiterer Staat mit einer Entscheidung zu unseren Gunsten“, so Pinzger, der den Senatoren Karl Zeller und Hans Berger sowie dem Abgeordneten Daniel Alfreider für dessen Vorarbeit in der Kammer dankt.

    Die Entscheidung komme letztendlich auch dem Gast zugute, weil dieser zum einen bessere Konditionen vom Beherbergungsbetrieb erhalten könne und zum anderen eine größere Transparenz in der Preisgestaltung möglich sei.

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    Kommentare (5)

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    • drago

      „Die Entscheidung komme letztendlich auch dem Gast zugute, weil dieser zum einen bessere Konditionen vom Beherbergungsbetrieb erhalten könne und zum anderen eine größere Transparenz in der Preisgestaltung möglich sei.“
      Nett, dass auch der Gast etwas davon haben sollte. Wenn ich das richtig verstanden habe, dann soll der Gast zuerst die Dienste des Portals in Anspruch nehmen und dann den Beherbergungsbetrieb direkt kontaktieren, um dort bessere Konditionen zu erhalten und das Ganze soll dann eine größere Transparenz in der Preisgestaltung ermöglichen. D.h. der Gastwirt will die größere Sichtbarkeit des Portals nutzen und dann die Provision sparen. Was die Transparenz angeht, so habe ich die Überlegung überhaupt nicht verstanden. Aber die Gastwirte sind ja nur am Wohl des Gastes interessiert und die bößen Portale zwingen ihn dazu, die Dienste des Portals in Anspruch zu nehmen, was aber dem Wohl des Gastes widerspricht. Vielleicht sollten sich die Gastwirte mal fragen, warum die Portale so groß und mächtig geworden sind.

    • florianegger

      Nach dieser Logik werden Betriebe weiterhin Lockangebote in den Portalen anbieten und anschließend bei Rückfragen noch Rabatte obendrauf gewähren und schlußendlich, wenn der Gast mit einer schlechten Bewertung droht, nochmals mit einem Abschlag aufwarten. Ist dies der gepriesene Südtiroler Qualitätstourismus?

    • iluap

      Da spricht jemand der nicht viel Ahnung von der Materie hat. Hier geht es allein darum, dass man bisher den Online-Portalen die Bestpreisgarantie geben musste und man Privatanfragen nicht günstiger anbieten konnte. Wissen Sie überhaupt wie viel Provision die Portale und die Reisebüros von den Gastwirten verlangen???

      • drago

        Niemand zwingt die Gastwirte Verträge mit den Portals und den Reisebüros abzuschließen (nehme ich zumindest an). Wenn sie es tun, dann versprechen sie sich etwas davon. Die Portale sind so erfolgreich geworden, weil ihre Dienste von den Kunden gerne angenommen werden. Die Gastwirte möchten natürlich an diesem Kundenstock mitnaschen und einerseits die Vorteile in Anspruch nehmen, aber andrerseits dann die Kunden dazu bringen, nicht über das Portal zu buchen, sondern direkt beim Gastwirt, da dieser direkt einen günstigeren Preis anbieten möchte und die Provision an das Portal sparen. Das ist ähnlich wie die Kunden, die zum Fachhändler gehen, dort die Sachen anprobieren und dann über Internet billiger bestellen. Die Fahchändler beschweren sich zu recht darüber, aber die Gastwirt benehmen sich praktisch gleich wie die Kunden der Fachhändler.

    • iluap

      für Drago!

      bal, bla bla, Sie verstehen wirklich nicht allzuviel von der Materie!!!! Wieso sollte jemand einem Gast nicht günstiger anbieten können als auf einem Buchungsportal. Wo ist denn die hier so gelobte freie Marktwirtschaft ????

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