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    Ulli im Flüchtlingsheim

    Der Abgeordnete Hannes Zingerle hält Ulli Mair den Schirm.

    Der Abgeordnete Hannes Zingerle hält Ulli Mair den Schirm.

    Die Freiheitlichen haben am Donnerstag einen Lokalaugenschein in der Flüchtlingsunterkunft im Ex-Alimarket-Gebäude durchgeführt. 

    Die Freiheitliche Fraktionssprecherin Ulli Mair und weitere Mitglieder der Landtagsfraktion führten am Freitag einen Lokalaugenschein im Ex-Alimarket-Gebäude in Bozen durch. In der Einrichtung sind derzeit 220 Männer untergebracht, Durchschnittsalter 20-25 Jahre, die illegal nach Italien eingereist sind.

    Aufgrund des illegalen Status hätten diese Personen kaum Perspektiven und würden zusehends zum Sicherheitsproblem, da sie nach dem negativen Asylbescheid auf der Straße landeten und dort der Weg oft in die Kriminalität führe.

    „In jüngster Zeit ist die Struktur aufgrund von Gewalttaten und notwendig gewordenen Polizeieinsätzen in die Schlagzeilen geraten. Wir Freiheitliche wollten uns ein Bild vor Ort verschaffen und weitere Hintergründe in Erfahrung bringen“, erörtert Ulli Mair die Beweggründe des Lokalaugenscheins.

    „Seit die große Schlägerei stattgefunden hat, arbeitet ein privater Sicherheitsdienst in der Struktur. Jeweils zwei Männer am Tag und vier Männer in der Nacht überwachen die Einrichtung rund um die Uhr. Die Flüchtlinge werden samt Rucksäcken, Taschen und Papieren kontrolliert. Auch im Wohnbereich patrouillieren die Sicherheitsleute, um gleichzeitig die Betreiber des Zentrums zu schützen. Diese müssen nun auch einen Kurs für De-Eskalationstraining besuchen. Der Freiheitlichen Delegation wurde bestätigt, dass nordafrikanische Männer ein Alkoholproblem hätten und dies natürlich häufig der Grund für Konflikte sei“, erläutert Mair.

    „Die Betreiber der Unterkunft haben bereits vor langer Zeit um die Durchführung einer Drogen-Waffen-Razzia ersucht, um einigen „Gästen“ von vornherein zu zeigen und klar zu machen, dass Drogen und Waffen nicht geduldet werden und dass hier eine eher härtere Gangart herrscht. Bis heute haben es die Sicherheitskräfte nicht geschafft oder nicht für notwendig erachtet – aus welchen Gründen auch immer – diesem Wunsch nachzugehen. Das kann es nicht sein!“, kritisiert Ulli Mair.

    „Eine Reinigungsfirma hält die Struktur sauber. Essen wird – angepasst an die jeweiligen Bedürfnisse – von einer Cateringfirma zweimal täglich geliefert. Das Fleisch ist halal und kommt aus Verona, da es dort einen zertifizierten Betrieb gibt! Einmal in der Woche kommt vom Sanitätsbetrieb Personal für die gesundheitliche Versorgung. Ein psychologischer Dienst, so wurde uns vom Roten Kreuz gesagt, müsste öfters tätig sein“, berichtet die Freiheitliche Fraktionssprecherin.

    „Derzeit gibt es zwei Schulklassen und eine dritte Klasse soll eingerichtet werden. Der Unterricht findet hauptsächlich in italienischer Sprache statt. Am freiwillig angebotenen Deutschkurs nehmen nur 18 Leute teil! Des Weiteren gibt es eine Theatergruppe, um die Flüchtlinge zu unterhalten und Zeit irgendwie zu überbrücken“, beschreibt Mair.

    „Besonders eigenartig mutet an, dass das Regierungskommissariat seit dem Tätigkeitsbeginn des Aufnahmezentrums noch nie einen Blick in die Struktur gewagt hat. Das ist der beste Beweis dafür, dass es in Südtirol ein solches nicht braucht und endlich abgeschafft gehört“, betont die Freiheitliche Fraktionssprecherin.

    „Es wird ein riesiger Aufwand für Menschen betrieben, die ohnehin nicht den Asylstatus erhalten, keine Flüchtlinge im Sinne der Genfer Flüchtlingskonvention sind und da stellt sich berechtigterweise die Frage nach der Sinnhaftigkeit. Diese Leute besetzen widerrechtlich jahrelang Plätze, die echten Flüchtlingen zustehen würden. Diese haben aber kaum das Geld, um die Schlepper für die Überfahrt zu bezahlen. Der Staat Italien soll endlich aufhören Menschen in den libyschen Gewässern abzuholen und sie stattdessen, nach Libyen zurückbringen“, hält Ulli Mair abschließend fest.

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (8)

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    • goggile

      ich hoffe alle die fuer die steuerkosten zur illegalen Haltung dieser menschen entschieden haben. alle strafrechtlich verfolgt werden auf kurz oder lang.

    • franz

      mair hat recht
      “Der Staat Italien soll endlich aufhören Menschen in den libyschen Gewässern abzuholen und sie stattdessen, nach Libyen zurückbringen“, hält Ulli Mair abschließend fest.
      Übrigens
      “Dov’è scritto che tutti i migranti soccorsi nel Mediterraneo debbono essere portati in Sicilia e nel resto d’Italia? [….]
      http://www.lavocedinewyork.com/onu/2015/06/26/dove-scritto-che-tutti-i-migranti-soccorsi-nel-mediterraneo-debbono-essere-portati-in-sicilia-e-nel-resto-ditalia/
      Abgesehen vom Business angefangen von Schleppern -‚ – ONG – bis zu den Verwaltern von Unterkünften wie “mafia capitale ‚ – Hotelbetreiber Caritas-Volontaris und vermutlichen Schleppern wie Mitarbeiter von Volontarius am Brenner
      http://www.tageszeitung.it/2017/04/26/alle-gegen-eine/#comment-345356

    • franz

      „Besonders eigenartig mutet an, dass das Regierungskommissariat seit dem Tätigkeitsbeginn des Aufnahmezentrums noch nie einen Blick in die Struktur gewagt hat. Das ist der beste Beweis dafür, dass es in Südtirol ein solches nicht braucht und endlich abgeschafft gehört“, betont die Freiheitliche Fraktionssprecherin.[….]
      Dem ist nichts hinzuzufügen.
      Eigentlich würde schon die Kompetenz vom Bürgermeister Caramaschi ausreichen die er durch den “Decreto Sicurezza, più poteri ai sindaci. Ok al daspo urbano
      febbraio 11, 2017“ erhalten hat.
      http://www.osservatoriorepressione.info/decreto-sicurezza-piu-poteri-ai-sindaci-ok-al-daspo-urbano/
      Demnach hätte Caramaschi nicht nur die Kompetenz, es wäre sogar seine Pflicht solche Ausartungen – Massenschlägereien wie im ex Alimarket und besonders am Magnago Platz zu verhindern bzw. solche Idioten aus der Stadt auszuweisen. ( Massenschlägerei auf den Magnagi Platz wie die Südtiroler Tageszeitung berichtet. )
      Da es sich um den Dekor das Ansehen besonders sensibler Zonen wie Stadtzentren mit Tourismus usw. handelt.
      http://www.osservatoriorepressione.info/decreto-sicurezza-piu-poteri-ai-sindaci-ok-al-daspo-urbano/
      “Uno strumento che rafforza il potere dei sindaci e difende il decoro delle città», spiega il capo del Viminale. Le norme hanno destinatari di vario genere: spacciatori di droga, alcolisti, chi pratica «l’accattonaggio molesto « o esercita la prostituzione. L’obiettivo è tutelare le «zone di pregio artistico dei centri urbani, quelle più interessate dai grandi flussi turistici». ( wie der Silvio Magnagno Platz )
      “Chi sarà sorpreso dalla polizia municipale in comportamenti o pratiche lesive di “quel grande bene pubblico che è il decoro urbano”, come spiega Minniti, sarà punito con una sanzione pecuniaria e “il divieto di frequentare i posti dove le violazioni sono state commesse”, sempre secondo l’espressione usata dal ministro dell’Interno in conferenza stampa. Divieto che durerà 48 ore. E che appunto, in caso di “recidiva”, potrà arrivare a 12 mesi.[…]
      Inneminister Minniti hat übrigens mit diesen Dekret versprochen schnellere Asylverfahren ( nur mehr 2 anstatt 3 Rekurse ) CPR (Centri di Permanenza per il Rimpatrio) Ex CIE – Centri di Identificazione einzurichten und Clandestini auszuweisen.

    • franz

      Barucht Südtirol überhaupt ein Regierungskommissariat ?
      BERGAMO — Bergamo ha un nuovo prefetto. Si tratta di Elisabetta Margiacchi.http://www.bergamosera.com/cms/2017/04/28/bergamo-elisabetta-margiacchi-e-il-nuovo-prefetto/

    • goggile

      wieviel quastoren und komissare wurden in den letzten jahren nach kurzen Intervallen ausgetauscht? wieso? ist das nicht kontraproduktiv wenn sich jemand mal eingearbeitet hat immer zu wechseln?

    • goggile

      auserdem wàre es richtig dass nicht nur arztegehàlter die mehr als gerechtfertigt sind òffentlich gemacht werden, sondern auch die gehàlter von quàstoren und kommisaren samt dem gesamten jeweiligen Apparat. es sind immer noch wir arme buggler die dies zahlen muessen.

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