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    Die Anklage der Ehefrau

    zugunglueck-brixen-opferDie Ehefrau eines der beiden Opfer des Zugunglücks in Brixen klagt an: Sie sei erst 15 Stunden nach dem Unglück benachrichtigt worden.

    Zur Trauer kommt noch der Zorn hinzu.

    „Wir haben von dem Unglück durch die Online-Portale erfahren, die Behörden haben uns erst gegen 14.30 Uhr, also 15 Stunden nach dem Unglück benachrichtigt“, sagte die Ehefrau von Achille De Lisa gegenüber der Tageszeitung „Il Mattino“.

    Achille De Lisa, 52, aus Mondragone und der 42-jährige Salvatore Verolla sind in der Nacht auf Mittwoch bei dem Zugunglück in Brixen ums Leben gekommen.

    Die Frau von Achille De Lisa berichtete außerdem:

    Sie und ihre Verwandten hätten am frühen Morgen, nachdem sie vom Unglück in Brixen gehört hatten, versucht, Achille De Lisa am Handy zu erreichen. Er ging nicht ans Telefon. „Dann haben wir verstanden, dass etwas passiert sein muss“, so die Ehefrau.

    Achille De Lisa hinterlässt seine Frau und eine 16-jährige Tochter.

    Salvatore Verolla war ebenfalls verheiratet, hatte aber keine Kinder.

     

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (9)

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    • huggy

      Da braucht`s wohl keinen Kommentar

    • criticus

      Also wenn das stimmt, dann kann man nur sagen typisch Italien, mehrere Einheiten der Ordnungskräfte, überbezahlte Generäle und höhere Offiziere und alle sind nicht imstande innerhalb 15 Stunden die Angehörigen zu verständigen. Und das im Zeitalter unserer Kommunikationstechnik. In der Zeit landet man auf dem Mond! Hat der leitende Staatsanwalt vergessen zu fragen, ob die Angehörigen benachrichtigt wurden? Wird normalerweise in jedem Krimi gezeigt.

    • wollpertinger

      Bei dieser Katastrophe ist vieles schief gelaufen. So war auch diesmal die Alarmierung wieder katastrophal, die Brixner Feuerwehr wurde zu einem Fahrzeugbrand nach Burgfrieden geschickt und hat erst infolge des Feuerscheines gemerkt, wo das Unglück tatsächlich stattgefunden hat. Solche Fehlleistungen kommen immer wieder vor. Ohne irgend jemandem die Schuld geben zu wollen, möchte ich doch dringend ersuchen, diese Missstände zu beseitigen. Schließlich geht es um Menschenleben.

    • tottele

      Takt ist , dass die Bahnarbeiter in den letzten Jahren unter schweren Umständen arbeiten müssen ,zahlreiche Nachtschichten und dann untertags erreichbar sein müssen und wenn es ihnen nicht passt sollen sie halt kündigen . Die Chefs kassieren ca 8.000 € monatlich und wenn eine Kleinigkeit passiert dann sagen sie zu den Bahnarbeiten sie seinen selbst schuld ,weil sie haben ja an den Arbeitssicherheit Kursen teilgenommen !!
      Vor geraumer Zeit traute sich ein Arbeiter seine Meinung zu sagen und daraufhin wurde er entlassen , obwohl er vollkommen recht hatte . Ich habe gestern dann meiner Kollegin gesagt ,dass es gut wäre diese Arbeitsverhältnisse in einem ordentlichen Zeitungsartikel zu schildern ,aber sie sagte mir nur das können sie nicht machen ,weil sonst ist ihr Mann arbeitslos . warum kontrolliert da nicht das Arbeitsamt ? NICHT DIE ARBEITER , SONDERN DIE CHEFS .

    • tottele

      @meintag
      Genau so ist es wie du Schreibstil !!

    • tottele

      Wollte schreiben wie du SCHREIBST

    • criticus

      Da wird es jetzt einen 10jährigen Prozess geben um den Schuldigen zu finden und dann verurteilt man eine Putzfrau.

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