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    Das Kurz-Modell

    Julian Stuffer, Stefan Premstaller, Sonja Plank, Manuel Raffin

    Julian Stuffer, Stefan Premstaller, Sonja Plank, Manuel Raffin

    Die JG in der SVP fordert: Einwanderer, die keinen aktiven Beitrag zur Integration leisten, sollen auch nicht in den Genuss von Zusatzleistungen des Landes kommen.

    Die Junge Generation in der SVP unterstützt den Vorschlag von Integrationslandesrat Philipp Achammer, wonach der Integrationswille der ankommenden Menschen in den Mittelpunkt gerückt werden soll, indem der Erhalt von Zusatzleistungen wie z.B. das Wohngeld an die Integrationsbemühungen der Menschen gekoppelt werden.

    „Integration braucht klare Spielregeln nach dem Prinzip des Fordern und Förderns. Von in Südtirol ankommenden Menschen muss demnach der Wille zur Integration und das Bekenntnis zu den Grundwerten der einheimischen Gesellschaft eingefordert werden. Dabei ist der nun angepeilte Grundsatz wichtig: dass Integrationsbemühungen als Voraussetzung für den Erhalt von Leistungen angesehen werden. Wer keine Leistung erbringt und somit keinen aktiven Beitrag zur Integration leistet, soll auch nicht in den Genuss von Zusatzleistungen des Landes kommen“, so Stefan Premstaller, Vorsitzender der JG.

    Der Vorschlag des Integrationslandesrats orientiert sich sehr stark am Modell, das auch vom österreichischen Integrationsminister Sebastian Kurz vorgeschlagen worden ist und stellt aus Sicht der Jungen Generation jedenfalls die richtige Richtung dar.

    „Auch der Besuch von Wertekursen sollte verpflichtend vorgesehen werden, bei denen die Werte unserer Südtiroler Gesellschaft vermittelt werden: z. B. die Geschichte unseres Landes, die Stellung der Frau, usw. „Aus unserer Sicht ist es wichtig, den ankommenden Menschen klare Regeln aufzuzeigen, die wir Südtiroler für eine gelingende Integration einfordern“, so Stefan Premstaller und dessen Stellvertreter Julian Stuffer, Sonja Plank und Manuel Raffin.

    Aus diesem Grund sei es aus Sicht der JG-Vertreter wichtig, in dieser Thematik Nägel mit Köpfen zu machen.

    „Wir fordern daher, dass das Integrationsbemühen der Menschen konkret überprüft wird. Das heißt: Die alleinige Bestätigung der Kursteilnahme ist zu wenig. Vielmehr müssen auch die Mitarbeit, das Verhalten gegenüber der Lehrperson sowie Verspätungen und Absenzen genau dokumentiert werden, die darüber Aufschluss geben, inwiefern das Integrationsbemühen des Menschen tatsächlich vorlag“, so die JG-Vertreter weiter.

     

     

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