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    Brücke steckt im Kreisverkehr fest

    Fotos: FF Bruneck

    Fotos: FF Bruneck

    Ein Sondertransport mit einer 36 Meter langen Fußgängerbrücke blieb im Kreisverkehr des Brunecker Nordrings Richtung Ahrntal stecken. Die Feuerwehr musste ausrücken.

    Kurioser Einsatz für die Freiwillige Feuerwehr Bruneck in der Nacht auf Donnerstag gegen 0.45 Uhr.

    Laut Angaben der Feuerwehr schlängelte sich ein Sondertransport mit einer 36 Meter langen, knapp vier Meter breiten und 30 Tonnen schweren Fußgängerbrücke von Brixen kommend in Richtung Uttenheim.

    18118690_1272051449510619_3278252528889799117_nIn Bruneck angekommen – nur mehr wenige Kilometer vor dem Ziel – wurde der Kreisverkehr des Nordrings in Richtung Ahrntal dem tonnenschweren Koloss zum Verhängnis.

    Mit der lenkbaren Hinterachse, so die Feuerwehr, geriet der Auflieger auf den weichen Untergrund und sank so weit in das Erdreich ein, bis es kein Vor und Zurück mehr gab.

    18119507_1272051456177285_7748822316304729383_nDie Feuerwehr Uttenheim, die den Sondertransport vor Ort erwartete, wurde stutzig, als der Lkw nicht zur ausgemachten Zeit am Ziel ankam und fuhr entgegen.

    Am Einsatzort angekommen, erkannten die Wehrmänner die verzwickte Lage und alarmierten schließlich die Feuerwehr der Stadt Bruneck mit dem Rüstzug.

    18119045_1272052782843819_3977662378329239319_nZuerst wurde die Erde rund um die eingesunkenen Reifen abgetragen. Der Anhänger wurde mit genügend Unterbaumaterial stabilisert und mit zwei Hebekissen angehoben.

    Anschließend konnte der Untergrund mit Holz gesichert werden, sodass die Zugmaschine mit Unterstützung durch die Seilwinde des schweren Rüstfahrzeugs einige Meter nach hinten fahren konnte.

    Nach knapp eineinhalb Stunden im strömenden Regen war der Einsatz beendet.18118602_1272052839510480_222743992818312736_n

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    Kommentare (6)

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    • einereiner

      Die Kreisverkehr-erfahrenen Länder machen im Innern des Kreisverkehrs auch kein überdimensioniertes Blumenbeet, sondern mindestens die Hälfte ein nach innen ansteigendes, gepflastertes Board, das notfalls befahren werden kann.
      Bitte diese Bilder den Technikern von LR Mussner schicken mit dem Hinweis, dass auch das Blumenbeet beim Kreisverkehr Nordring-Pfalznerstrasse auf ein Drittel reduziert werden sollte.

      • yannis

        Richtig , in Gegenden wo es größere Industrieanlagen gibt, werden sogar in der Mitte der Kreisel aushängbare Poller installiert um im Falle des Falles gerade über den Kreisel fahren zu können.
        Und man glaubt es kaum, in vielen anderen Ländern haben die Kreisel den doppelten bis dreifachen Durchmesser je nachdem mit zwei oder mehr Fahrspuren.

    • andreas

      @einereiner
      Entweder war es ein Fahr- oder ein Planungsfehler, die Gegebenheiten sind diese, die Verantwortlichen des Transports haben sich denen gefälligst anzupassen.

      Deine Angewohnheit, immer alles auf die Politi zu schieben, scheint krankhaft zu sein.
      Optisch sind Blumen auf jeden Fall schöner und wenn alle 10 Jahre mal einer einsinkt, wird er halt, wie das Beispiel beweist, ausgegraben, es gibt Schlimmeres.

    • einereiner

      @andreas
      es gibt Personen, denen es nur um die Abgabe ihres Senfes geht und es gibt andere, die bereits vor Jahren auf diese möglichen Probleme hingewiesen haben. Dass die Jungs um Mussner zu eng planen (Eisackuferstrasse Bozen, nach einer Woche hing der erste LKW….wir haben uns an alle Mindeststandards gehalten…so weit samma schon in South-Tyrol). Mussner tritt ab, die Hoffnung auf einen besseren kann man ja immer haben.
      Heisst du mit Nachnamen Hengstenberg oder Oberlehrer?

      • andreas

        Bei der Brücke der Zufahrt zum Parkplatz Bozen City kam schon bei der Kollaudierung der Lastwagen nicht um die Kurve 🙂
        Nicht alles ist optimal, doch auch nicht alles schlecht.

    • rambo

      Die Umfahrung von Brixen ist die gut? war ja auch LR Mussner zuständig und haben die Hinweise von der Opposition in den Wind geschlagen. Was nützt eine sauteure Umfahrung wenn sie keiner benutzt.

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