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    „Zu viele Arbeitsunfälle“

    Helmuth Renzler

    Helmuth Renzler

    SVP-Arbeitnehmer-Chef Helmuth Renzler sagt: Über 15.000 gemeldete Arbeitsunfälle im Jahr 2015 stünden für zu wenig Arbeitssicherheit.

    Landtagsabgeordneter und Vorsitzender der ArbeitnehmerInnen in der SVP Helmuth Renzler erinnert an den Aktionstag für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz, welcher weltweit jährlich am 28. April stattfindet. Laut den letzten Statistiken des gesamtstaatlichen Versicherungsinstitutes für Arbeitsunfälle INAIL gab es im Jahr 2015 in Südtirol 15.025 gemeldete Arbeitsunfälle.

    Die Zahl der Arbeitsunfälle in Südtirol ist seit 2012 mit noch 16.425, 2013 mit 16.008 und 2014 mit 15.853 Meldungen kontinuierlich gesunken. Das bedeutet, dass die Anstrengungen des Gesetzgebers der letzten Jahre die Arbeitssicherheit zu verbessern gefruchtet haben, doch leider immer noch zu wenig weit gegangen sind.

    „Den Unternehmern werden meine Worte nicht gefallen. Doch wir müssen uns überlegen, wie wir die Zahl der Arbeitsunfälle deutlicher senken können. Ein Ansatz kann der Produktionsablauf an sich sein. Wird dieser zu Gunsten des Arbeitnehmers sicherer gestaltet, so geht das vielleicht zu Lasten der Produktivität des Unternehmens, doch das gesundheitliche Risiko für den Arbeitnehmer nimmt ab“, erklärt der Vorsitzende der ArbeitnehmerInnen Helmuth Renzler.

    Für einen Betrieb müsse die Gesundheit des Arbeitnehmers oberste Priorität haben. Jeder Unternehmer wisse, dass durch eine gut geplante Umstellung der Produktion nur kurzfristige Einbußen zu erwarten seien. Mittel- und langfristige jedoch stünden vermiedene Arbeitsunfälle für mehr Stabilität und Sicherheit eines Betriebes.

    „Vor allem klein- und mittelstrukturierte Betriebe profitieren davon, dass ihre Mitarbeiter keinen gesundheitlichen Risiken ausgesetzt sind. Denn dadurch laufen sie nicht Gefahr sich zu verletzen oder zu erkranken und bei der Arbeit auszufallen. Arbeitssicherheit ist ein wichtiges Thema, welches allzeit aktuell ist. Dabei ist niemals zu vergessen: Stimmt die Qualität der Arbeitssicherheit, so stimmt auch die Qualität der Gesundheit der Arbeitnehmer und des Produktes“, gibt der Landtagsabgeordnete Helmuth Renzler zu bedenken.

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    Kommentare (3)

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    • blb

      Bei seiner Arbeit ist das verletzungsrisiko sicher nicht recht hoch…..

    • markp.

      Das ist wieder mal eine typische Pauschalanalyse von einem Politiker, der wohl nie in seinem Leben einen Hammer in der Hand hatte und alles nur von der „Theorie“ her kennt.
      Anstatt Leute 10 Stunden oder länger in irgendeinem Sicherheitskurs mit Theorie vollzustopfen und unzählige nutzlose ESP-Pläne auszufüllen zu lassen, bitte mehr auf das wesentliche konzentrieren, dann kann man vielleicht das Verletzungsrisiko eindämmen.

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