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    Die Trauer

    927319__no-name_Betroffen hat die Landesregierung auf das Zugunglück bei Brixen reagiert. Nach Abschluss des Rettungseinsatzes laufen Aufräumarbeiten und Ursachensuche.

    Mit Betroffenheit und Trauer haben Landeshauptmann Arno Kompatscher, Mobilitätslandesrat Florian Mussner und Zivilschutzlandesrat Arnold Schuler auf das Zugunglück reagiert, das sich in der vergangenen Nacht bei Gleisbauarbeiten auf der Brennerbahnlinie bei Brixen ereignet hat und drücken im Namen der gesamten Landesregierung Opfern und Anghörigen ihr Mitgefühl aus:

    „Unsere Gedanken sind bei den Opfern und bei deren Angehörigen, ihnen gilt unser Mitgefühl.“

    Nachdem die Berufsfeuerwehr, die Freiwilligen Feuerwehren von Vahrn und Brixen und die Rettungsorganisationen Weißes und Rotes Kreuz ihren Einsatz am Unfallsort abgeschlossen haben, wird nun alles daran gesetzt, die Ursachen und den Unfallhergang zu klären.

    Das Mobilitätsressort ist dazu laufend in Kontakt mit den Bahngesellschaften.

    „Dass das Unglück in den Nachtstunden bei den umfangreichen Arbeiten zur Gleiserneuerungen passiert ist, ist besonders bitter“, unterstreicht Landesrat Florian Mussner, „es hat die Gleisbauarbeiter und Mitarbeiter der Bahngesellschaften getroffen, die bei einem guten Teil ihrer Arbeitszeit die Mühen der Nachtarbeit in Kauf nehmen, um die Bahninfrastruktur instand zu halten und zu erneuern und um den Bahnverkehr tagsüber nicht zu beeinträchtigen. Ihnen gilt unsere besondere Wertschätzung.“

    Aufgrund der erheblichen Schäden an der Bahninfrastruktur und der laufenden Bergungs- und Instandsetzungsarbeiten ist die Bahnlinie zwischen Brixen und Brenner derzeit gesperrt, es verkehrt ein Busersatzdienst in diesem Abschnitt. Von Seiten der Bahngesellschaften wird alles daran gesetzt, damit der Bahnverkehr auf den übrigen Streckenabschnitten im Lande trotzdem so gut wie möglich organisiert und abgewickelt werden kann. Laut einer ersten Einschätzung könnte frühestens ab morgen, Donnerstagnachmittag, ein Gleis für die Wiederaufnahme des Bahnverkehrs frei gegeben werden, das zweite voraussichtlich am Freitagnachmittag, teilt RFI mit.

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (2)

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    • holzmichl

      Mitgefühl hilft wenig, unterstützt diese Familien,denn für Eure Lohnerhöhungen ist immer genügend Geld vorhanden.

    • tottele

      Was hilft ein scheinheiliges Mitgefühl . Liebe Herren der Politik nehmt euch doch mal die Chefs unter die Lupe und die Arbeitsbedingungen !!
      Leistung einsetzen und dann Mitgefühl zeigen ,ansonsten wird niemanden geholfen sein .

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