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    Das Asien-Abenteuer

    Michael Piccolruaz

    Michael Piccolruaz (Foto: Heiko Wilhelm)

    Michael Piccolruaz (AVS Meran) geht als Athlet der italienischen Nationalmannschaft beim Kletterweltcup in China an den Start.

    Der Kletterweltcup macht zurzeit in Asien halt. Mehrere Wettkampfetappen werden in diesen Tagen in China ausgetragen:

    Am vergangenen Wochenende maßen sich die Topkletterer aus aller Welt beim Bouldern in Chongqing, wo zeitgleich auch der erste Speedweltcup ausgetragen wurde.

    Bereits am Samstag, 29. April geht es in Nanjing weiter, bevor die Kletterer zur. abschließenden Veranstaltung nach Hachioji in Japan reisen. Bei den Veranstaltungen mit dabei: der Südtiroler Alpenvereinsathlet Michael Piccolruaz.

    Michael Piccolruaz (AVS Meran) geht als Athlet der italienischen Nationalmannschaft bei allen Boulder-Bewerben an den Start. Der Auftakt in Chongqing war vielversprechend. Michael Piccolruaz konnte sich als Elfter von insgesamt 75 Athleten aus über 20 Nationen für das Halbfinale qualifizieren. Im Halbfinale fand sich Piccolruaz leider mit den Bouldern nicht zurecht und fiel auf den 19. Rang zurück. Michael Piccolruaz meinte nach dem Wettbewerb:

    „Nach der Qualifikation fühlte ich mich sehr gut. Leider lief es dann beim Halbfinale nicht so, wie es sollte. Es hätte schon ein Top im ersten Versuch gereicht, um sich für das Finale zu qualifizieren. Ich konzentriere mich jetzt voll auf Nanjing und blicke sehr zuversichtlich auf die Etappe in Japan, wo mir bereits im letzten Jahr ein Podiumsplatz gelungen ist.“

    michael_meiringen-2017Beim Boulderbewerb in Chongqing dominierten die asiatischen Athleten. Unter die sechs männlichen Finalisten konnte sich nur der Franzose Manuel Cornu als Sechster reihen. Bei den Frauen zeigte die erst 18-jährige Jania Garnbret eine beeindruckende Leistung.

    Als einzige Athletin schaffte sie alle vier Tops. Bereits 2016 gewann die Slowenin den Gesamtweltcup im Vorstiegsklettern und mischt nun auch den Boulderweltcup auf. Dies wohl auch im Hinblick auf die Olympischen Spiele 2020 in Tokyo, bei der eine Gesamtwertung aus allen Disziplinen erstellt wird.

    Parallel zum Boulderbewerb fand der erste Speedkletterweltcup statt, den klar die russischen und ukrainischen Athleten dominieren. Der Russin Iuliia Kaplina gelang mit dem Aufstieg über die genormte, 15 Meter hohe Wand in 7,46 Sekunden ein neuer Weltrekord.

    Die Wertungen:

    Männer Boulder
    1) Jongwon Chon KOR 4t6 4b5
    2)Tomoa Narasaki JPN 2t2 3b3
    3)Aleksei Rubtsov RUS 2t2 3b3
    4)Keita Watabe JPN 2t3 3b3
    5)Kai Harada JPN 1t1 3b4
    6)Manuel Cornu FRA 1t4 3b8
    19) Michael Piccolruaz (AVS Meran) ITA
    45) Riccardo Piazza Perugia ITA

    Frauen Boulder
    1) Janja Garnbret SLO 4t11 4b7
    2) Shauna Coxsey GBR 3t4 4b5
    3) Akiyo Noguchi JPN 3t13 4b13
    4) Anna Stöhr AUT 1t3 3b6
    5) Alannah Yip CAN 1t3 3b8
    6) Stasa Gejo SRB 1t4 3b7
    Männer Speed
    1) Vladislav Deulin RUS 5.91
    2) Stanislav Kokorin RUS 5.96
    3) Danyil Boldyrev UKR 5.62
    4) Bassa Mawem FRA 6.88
    6) Leonardo Gontero Turin ITA
    16) Ludovico Fossali Modena ITA
    19) Alessandro Santoni Arco ITA
    Frauen Speed
    1 Iuliia Kaplina RUS 7.54
    2 Mariia Krasavina RUS 7.87
    3 Alla Marenych UKR 7.84
    4 Anna Tsyganova RUS fall

    Im Bild: Michael Piccolruaz klettert in Chongqing (China) und Meiringen (Schweiz)

    Beiliegendes Foto von: Heiko Wilhelm

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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