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    „Alle gegen eine“

    Mair Dorfmann

    Südtirol blickt gespannt auf die Stichwahl in Frankreich: Warum für Herbert Dorfmann der Sieg Emmanuel Macrons gegen die „hochintelligente“ Marine Le Pen noch nicht in trockenen Tüchern ist – und Ulli Mair vom „patriotischen Frühling“ träumt.

    Von Matthias Kofler

    Die Präsidentenstichwahl in Frankreich wird zum Duell der Gegensätze: Auf der einen Seite steht der bekennende Pro-Europäer Emmanuel Macron, auf der anderen die Euro-Gegnerin Marine Le Pen, die lieber heute als morgen die Union verlassen würde. Dementsprechend gespannt schauen auch Südtirols Politiker auf die Schicksalswahl in Frankreich.

    Anders als viele seiner Parlamentskollegen, die fest von einem Triumph des jungen Macron ausgehen, ist für Herbert Dorfmann die Wahl noch nicht entschieden: „Ich hoffe, dass Macron in zwei Wochen Präsident wird – doch die Messe ist noch nicht gelesen.“ Dorfmann betont, dass schon wenige Wochen nach der Stichwahl die Wahl der französischen Nationalversammlung ansteht. Im Falle eines Sieges müssten beide Außenseiter im Parlament erst einmal eine Regierungsmehrheit finden.

    Insgesamt überwiegt beim EU-Parlamentarier nach dem ersten Wahlgang aber die Zufriedenheit: Ähnlich wie in Österreich und den Niederlanden hätten sich in der Grande Nation die europafreundlichen Kräfte durchgesetzt. „Macron fordert einen größeren EU-Haushalt und eine Verschiebung von Kompetenzen nach Brüssel – also Dinge, die sich kaum ein Politiker mehr traut zu sagen“, lobt Dorfmann. Ein Sieg Macrons wäre somit auch ein „Signal gegen die Stimmen in Polen, Ungarn und Österreich“.

    Doch der SVP-Politiker kennt Macrons Widersacherin Marine Le Pen aus der gemeinsamen Zeit im Europaparlament und warnt deshalb davor, die Chefin des Front National zu unterschätzen: „Le Pen ist eine hochintelligente Frau, die sich von der Marktschreiern und billigen Populisten der FPÖ und der Lega Nord unterscheidet. Der Front National ist eine sehr rechtsorientierte Partei, die in Frankreich auf eine lange Tradition zurückblickt. Das alles macht Marine Le Pen umso gefährlicher“, so Dorfmann.

    Doch auch im Falle eines Triumphs in der Stichwahl wird es für Le Pen schwer, ihr Wahlversprechen – den EU-Ausstieg – in die Tat umzusetzen. Sie wird wohl keine parlamentarische Mehrheit dafür finden. Ein französischer Abschied wäre aus der Sicht Dorfmanns noch schlimmer als der Brexit. Der SVP-Politiker zitiert Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker: „Der Brexit ist die Scheidung nach einer Zweckehe, in der sich nie eine echte Liebe ergeben hat.“

    Würde hingegen das Gründungsmitglied Frankreich aussteigen, stünde die Zukunft der gesamten Union auf dem Spiel. Die Folgen wären verheerend, auch für Südtirol als Grenzland mit seinen Minderheiten. Ein Sieg Macrons wiederum könnte der EU neuen Auftrieb verleihen: „Angela Merkel bekäme endlich einen Partner, mit dem sie auf Augenhöhe agieren kann“, sagt Dorfmann und hofft, dass der neue Präsident imstande sein wird, die verkrusteten Strukturen in Frankreich zu reformieren.

    Ulli Mair analysiert den Wahlausgang völlig anders. Die Freiheitliche gratuliert Marine Le Pen „herzlich“ zu ihrem „historischen Erfolg“, dem Einzug in die französische Präsidenten-Stichwahl. „Der patriotische Frühling in Europa feiert einen weiteren großen Erfolg und einen wichtigen Schritt nach vorne“, freut sich die Freiheitliche. Europa befinde sich im Umbruch und die alten Systemparteien seien auch in Frankreich „abgestraft“ worden. „Die etablierten Altparteien und deren unglaubwürdige Vertreter werden quer durch Europa auf Dauer in der Bedeutungslosigkeit verschwinden. Sie ruinieren Europa seit Jahren“, zeigt sich Ulli Mair überzeugt.

    Ähnlich wie Herbert Dorfmann kennt auch die Freiheitlichen-Abgeordnete FN-Chefin Marine Le Pen sehr gut: Diese habe als einzige das erklärte Ziel, Frankreich wieder sicher zu machen. Und sie habe mit all ihren politischen Warnungen vor den negativen Auswirkungen der unkontrollierten Massenzuwanderung recht behalten. „Ich wünsche ihr für die Stichwahl alles Gute, auch wenn diese ähnlich wie in Österreich anlässlich der Bundespräsidentenwahl verlaufen wird“, so Ulli Mair.

    Die Freiheitliche glaubt, dass sich alle etablierten Parteien und Staatskünstler für Macron aussprechen und eine entsprechende Wahlempfehlung abgeben werden. „Alle gegen eine.“ „Es wäre daher ein politisches Wunder, würde Marine Le Pen trotzdem die Stichwahl gewinnen“, sagt die Abgeordnete. „Das System steht aber dennoch längst an der Kippe. Es ist nur mehr eine Frage der Zeit.“

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (36)

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    • goggile

      Europa ist dem sicheren untergang geweiht. rein an der einheimischen bevòlkerung wuerden die rechten in ganz Europa gewinnen und regieren, aber da jedes jahr mehr eingewanderte stimmberechtigt sind und diese kaum rechts wàhlen, sind wir nicht mehr das was wir sein mòchten. ich denke noch schneller wird alles dem Bach runter gehen sobald muslimische Parteien kandidieren, die eigentlich rein theoretisch stimmenstàrktse werden kònnten ohne konkurenzpartei und mit einem zusammenhalt der den europàern gefehlt hat.

      • bacco

        Versteh diese Seite nicht ganz. Lange Kommentare werden erst freigeschaltet, kurze gehen einfach so durch? Sry fürs zweimal posten wenn ja.

      • yannis

        @goggile

        Du hast es RICHTIG erkannt, wenn diese „Wähler-Klientel“ erst mal für der ihr genehmen Politik die Mehrheitsbeschaffer sein werden, dann gute Nacht Europa !
        Was glaubt man wie viele Stimmen der Franzose „Macron“ ohne diese bunte Ausländer-Gesellschaft mit französischen Pass WENIGER bekommen hätte ?

        Wie dies vonstatten geht haben die Europäischen Türken, mit Ausnahme der Schweiz u. Großbritannien unlängst eindeutig bewiesen.

        • meintag

          Macrone hat eindeutig einen Mutterkomplex. Hoffentlich verstehen die Franzosen dass mit einer solchen Luftnummer keine Anderung herbeigeführt werden kann. Seine Frau schreibt sogar seine Reden.

    • criticus

      Die EU wird bleiben! Hoffentlich! Was nach dem zweiten Weltkrieg begann, hat sich leider nach den 90er Jahren bezüglich Bürgernähe sehr stockend weiterentwickelt. Staatsinteressen hätten zurückgesteckt werden müssen. Die Bürger Europas haben tagtäglich mitbekommen wie sich die EU-Politiker bereichern und auf das Volk pfeifen. Den Euro hätten sich einige Staaten gar nicht verdient (inklusive Italien). De Währungsumstellung ging leider nach Monaten 1:1, hervorgerufen durch die Planlosigkeit der EU. Hinzu kommt die Kopflosigkeit dieser Politiker-Idioten, die die Flüchtlingswelle bis heute noch nicht in den Griff bekommen haben. Ihr seid einfach ALLE jämmerlich!! Europa darf nicht einer Le Pen die Schuld geben. Mit diesen verfressenen, geldgeilen Politikern hat diese Madame leider leichtes Spiel bei ihren Wählern. Die unfähigen EU-Politiker tragen die Hauptschuld wenn Europa nach rechts schwenkt und niemand anders. Gebt nicht immer den Wählern die Schuld!

    • franz

      Die größten Marktschreier und Scheinpopulisten sind Politiker von SVP/PD wie
      Dorfmann, Junker, Merkel , Kompatscher, Renzi usw. kurz das politische Etablissement , deren Handeln den von Ludwig des XIVerinnert, Der sagte ganz ähnlich „l’état c’est moi – der Staat bin ich!“ Wer so denkt, der macht Umfragen nicht zum Maßstab seines Handelns. Ob das allerdings das ist, was das Grundgesetz meint mit der Feststellung: „Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus“?
      Merkel der Wille des Volkes interessiert mich nicht!
      http://www.efk-riedlingen.de/wordpress/?p=959
      Nein, so hat sie es nicht gesagt. Sie hat gesagt: „Umfragen sind nicht mein Maßstab“. Im Endeffekt läuft das aber auf dasselbe hinaus, denn Umfragen sollen ja den Willen des Volkes repräsentieren. Das juckt Merk nicht. Merkel zieht ihr Ding durch. Der Wille des Volkes geht ihr am Allerwertesten vorbei.
      Und somit schuld dafür sind wenn es zu recht zu Nationalismus einzelner Staaten führt.
      Im Gegenteil zu Italien schützen Staaten wie Österreich sowie die Visegrád -Staaten ihre Bürger durch Grenzkontrollen ( Beispiel Österreich -Brenner ).
      So langsam sehen selbst die dümmsten naiven blauäugigen Gutmenschen ein, dass es mit der unkontrollierten Massenzuwanderung ( 500.000 in 3 Jahren Regierung Renzi ) nicht so weitergehen kann.
      Wenn es nicht Gutmenschentum ist, dann wohl Business, angefangen bei den Schleppern in Libyen bzw. verschiedenen ONG unterstützt von “Mare Nostrum“ Frontex -Sofia und der Politik der Regierung Renzi bis zu den Betzreibern von Unterkünften unter anderem von Caritas und Volontarius.
      24/04/2017
      Il procuratore Zuccaro: „Davanti la Libia a Pasqua c’erano talmente tante navi che sembrava lo sbarco in Normandia“
      http://www.lasicilia.it/news/catania/77634/il-procuratore-zuccaro-davanti-la-libia-a-pasqua-c-erano-talmente-tante-navi-che-sembrava-lo-sbarco-in-normandia.html

    • gynne

      Was mir an Europa gefällt ist einzig allein die einheitliche Währung und damit hat es sich auch schon mit den hoch gelobten Europa !
      Von Brüssel aus kommen nur lächerliche Gesetze ,so wie, ob eine Gurke Krum oder Gerade zu sein hat . Von einheitlichen Gesetzen keine Spur ,da kocht jeder Saat sein Süppchen. Und dann wären da noch diese super Intelligenten Politiker die gratis hin und her Fliegen um ein und aus zu Stempel ( finde das Video nicht mehr ,wo dieses faule Pack vor einen Reporter flieht ,der sie beim Schwänzen erwischt hat ). Ja so sieht ein Europa aus , ein Selbstbedienungs Laden für einige wenige !!!!

    • gynne

      Ich hoffe ein Herr Dorfmann sieht sich diese Sauerei auch an und dann aber sicher zu Feige dieses zu kommentieren .Wie halt alle Politiker !!

    • franzkarl

      Die Ulli Mair und Konsorten werden sich noch umschauen was passiert, wenn auf den patriotischen Frühling ein nationaler Sommer kommt. Dann ist die nächste Option nicht weit und sie können einpacken. Wenn sie Glück haben, sind sie dann auch nur Wirtschaftsflüchtlinge und werden vielleicht nördlich des Brenners von Menschen aufgenommen, die eine von ihnen heute noch großspurig abgelehnte Politik betreiben. Vielleicht kommt dann ja die Einsicht in die eigenen Fehler.

      • noando

        @franzkarl 😉 für manche kommt die Einsicht erst, wenn es schon zu spät ist!

        gibt es bei uns im Lande nicht auch einen wichtigen Militärstütz, der „in Russe“ gefallen würde, oder wichtig wäre? Dann könnten wir es krachen lassen wie in der Ostukraine!

      • yannis

        >>>Dann ist die nächste Option nicht weit<<<

        die hat doch schon längst begonnen, wenn Hunderttausende Italienische in der Folge der Italo- Politik nur noch die OPTION haben sich nördlich des Brenners eine Lebensgrundlage aufzubauen oder mitsamt dem Italienischen Staat zu Grunde zu gehen.

        Selbst im Billiglohn- Bereich haben die 40% der jungen und arbeitslosen Italienischen Staatsbürger (wieviel davon Südtiroler sind weis man nicht, aber zumindest zwei davon sind persönlich bekannt) dank der "ausuferten" Immigration, keine reelle Chance mehr auf ein Leben oberhalb des Sozialminiums.

    • franz

      Das Etablissement angefangen von Dorfmann, Junker,Schultz, EU-Migrationskommissar Dimitris Avramopoulos welche mit einer Art Diktatur regiert haben und immer noch regieren wollen ohne die Mitgliedstaaten zu konsultieren wundern sich wenn einige Staaten sich für Nationalismus bzw. zu Brexit entscheiden.
      (Beispielsweise bei der Entscheidung bezüglich Glyphosat Zulassung -Verlängerung . ) EU-Kommissar: Brauchen über 70 Mio. Migranten in 20 Jahren
      Trotz Wiederstand der Mitgliedsstaaten hat sich die Kommission für die Verlängerung entschieden.
      http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/glyphosat-eu-kommission-verlaengert-zulassung-um-18-monate-a-1100467.html
      Das zeigt wie wenig sich diese von der Lobby gesteuerten EU Bürokraten über die Bedürfnisse und Ängste der Bürger des Volkes kümmert.
      Nicht anders beim Thema Zuwanderungspolitik.
      Da dies ein großes Business ist fordern diese Scheinpopulisten und Marktschreier von PD/SVP zu unbegrenzten Masseninvasion von illegalen ( nur 4 % bekommen laut Kassationsgericht ein Recht auf Asyl )
      Nicht genug Kompatscher -Stocker und zuletzt auch noch der Bauer aus den Vingschau – LR-Schuler, drohen Gemeinden mit Finanzkürzungen sollten diese sich nicht bereit erklären “Flüchtlinge“ ( 95 % Clandestini ) aufzunehmen.
      Nach Vorbild von Renzi & Innenminister Alfano die mit Methoden vom Mittelalter Hotels zur Unterbringung von “Flüchtlingen“ requiriert haben

      • franz

        Zum Thema Glyphosat – EU – Lobyisten & LR Schuler
        LR Arnold Schuler erinnerte daran, dass bis vor hundert Jahren auch in Europa noch da und dort Hungersnot herrschte, in Irland z.B. aufgrund einer Krankheit der Kartoffel. […]
        http://www.tageszeitung.it/2016/04/09/die-nase-voll-2/
        Was ein totaler Schwachsinn ist, unsere Bauern in Südtirol haben seit jeher Kartoffel und Getreide ohne Pestizide angebaut mit guten Erträgen alles Bio. versteht sich, mit Bio Kartoffel-Getreide und Laub wurden die lieben Schweinchen gefüttert und damit“ Bio Speck “ produziert. den es heute leider nicht mehr zu kaufen gibt.(wenn dann “vielleicht“ bei einen Bergbauern )
        Daher kann man nur vermuten, dass ich LR Schuler wohl auch zu dieser EU- Lobby gehört.
        Ähnlich wie früher bei unsern Bauern, setzten bisher auch bäuerliche Familienbetriebe aus dem Globalen Süden ( in Afrika ) vermehren ihr Saatgut meist selbst, tauschen es untereinander und treiben damit die Weiterentwicklung von Saatgut eigenständig voran. Ihr Saatgut ist lokal angepasst, erschwinglich und erhält die Artenvielfalt.
        “Bayer-Monsanto setzt bäuerliche Landwirtschaft unter Druck, führt zur Abhängigkeit und zu Armut der Landwirte. in Europa und Afrika .“[..]

    • noando

      Frühling? Eher beginnt der Herbst!

      Die Unzufriedenheit der letzten Jahre (Krise, Arbeitslosigkeit, Flüchtlingspolitik, Terror) hat die Wähler veranlasst, die Politik abzustrafen – ihren Unmut Ausdruck zu verleihen. Wie? Natürlich indem die Stimmen den Marktschreiern gegeben wurde.

      Man sieht aber, dass die Rechte-Alternative keine Lösung ist. „Wahlversprechen“ sind verfassungswidrig oder unrealistisch (siehe Trump). Die Parteien sind in sich gespalten (siehe AfD – wie die Piraten damals). Lösungen sind kurzsichtig und beeinträchtigen nur das Soziale in unserer Gesellschaft (Flüchtlingspolitik).

      Das Ziel, die „alten Systemparteien/etablierten Altparteien“ abzustrafen, ist großteils erfüllt. Die Hoffnung der Rechten-Alternative, dass ihnen die Stimmen erhalten bleiben, ist laut mir eine falsche Hoffnung. Die Vergangenheit hat uns gezeigt, wohin uns die Rechte führt, und dort will keiner ENDEN!

      • gynne

        Und wo führen uns die jetzige Politik hin??
        Schauen wir uns doch hier bei uns um. So ein Caos wie zur Zeit hier herrscht haben wir den Linken Parteien zu verdanken . Aber nicht nur das es jeden Tag schlimmer wird ,nein unsere BESCHTIGSCHTEN SVPDler schweigen sich aus und grinsen den zustand auch noch dämlich weg . Da komme ich mir aber ganz schön verarscht vor.

      • meintag

        Auch Links hat immer wieder gezeigt wie Rechts und unverschämt sie sein können. Auch dort wird auf den eigenen Konsum geachtet und der Nächste kann Morgen eine Leiche abgeben.

      • noando

        Das Chaos stammt aber aus unserer Zeit in der wir weltweit leben, und unseren Politikern. Von einer Invasion von Europa auf die Europa nicht vorbereitet war.

        Ja, Italien, mit seiner Nähe zu Afrika, kennt das Problem schon länger. Und auch wurde das Thema Flüchtlinge bereits früher debattiert, mitunter auch derer, welche eine totale Abschottung forderten. Dies war damals keine Lösung, und kann es auch heute nicht sein.

        Ob oppositionelle Politiker das Übel eher gerochen hätten, bzw. ob sie Europa retten hätte können, sei dahin gestellt. Und ob die Opposition des Rätsels Lösung für die Zukunft sind, ich weiß es nicht – ich glaube aber nicht.

        Aber eigentlich war das Thema: „Frau Ulli Mair analysiert den Wahlausgang Frankreichs“

        • franz

          noando
          Apropos Abschottung, “kann keine Lösung sein “
          Doch, die Österreicher beweisen es am Brenner um ihre Bürger zu schützen, die Visegrád–Staaten -Ungarn – Spanien und Australien zeigen wie das funktioniert bzw. wie das funktioniert.
          Das Problem ist unter anderem das große Business, abgesehen von naiven Gutmenschentum, und falscher Toleranz was zu politischen Stillstand, Desaster Chaos und ansteigender Kriminalität führt. ( siehe 1000 Tage Regierung Renzi )
          Österreich: Auch Mittelmeer-Route muss geschlossen werden
          19.04.2017, 06:12
          Österreich will nach der Balkanroute den Weg übers Mittelmeer für Flüchtlinge schließen. Eine Grenzsperre sei auch am Brenner möglich
          04.2017, 06:12
          http://www.morgenpost.de/politik/article210294643/Oesterreich-Auch-Mittelmeer-Route-muss-geschlossen-werden.html
          Die Rechten wie Le Pen sind im Aufschwung um zu verhindern dass es nicht so weitergeht bzw. vermutlich immer schlimmer wird.
          und selbst wenn Emmanuel Macron die Stichwahl gewinnen sollte, ohne Le Pen wird er nicht weit kommen.

      • yannis

        >>>Vergangenheit hat uns gezeigt, wohin uns die Rechte führt, und dort will keiner ENDEN<<<

        was hat die Rechte der Neuzeit mit der aus der Vergangenheit gemeinsam ? spricht sie etwa von einer "Endlösung" oder will sie der ganzen Welt den Krieg erklären, bzw. sie überfallen ?
        Es gibt tatsächlich solche "Gelüste" auf Weltherrschaft, nur kommen diese aus einen ganz anderen "Kulturkreis", wo weder unsere Linken noch unsere Rechten mit heiler Haut davon kämen..

    • franz

      @noando
      Im Gegensatz zu den links-grünen Marktschreiern und Scheinpopulisten haben rechte Populisten (Populismus betont häufig den Gegensatz zwischen dem „Volk“ und der „Elite“ und nimmt dabei in Anspruch, auf der Seite des „einfachen Volkes“ zu stehen. ) im Gegensatz zu naiven Gutmenschen und Realitätsverweiger die mit postfaktischer Politik und postfaktischen Reden alles schönreden herunterspielen alles versprechen und nichts von dem was sie versprechen halten., siehe 1000 Tage Regierung Renzi.
      Anstatt der Bevölkerung Sicherheit zu bieten geht haben die links Grünen genau das Gegenteil gemacht .
      Unkontrollierte Massenimmigration offene Grenzen für alle, Gesetze demnach kriminelle Immigranten beinahe völlige Straffreiheit genießen
      ( wie das “svuota carceri & den DL Depenalizzazione ) währen Polizei und Carabinieri abgebaut wird .Beispielsweise die Abteilung der Straßenpolizei in Meran
      È in corso di registrazione presso l’Ufficio Centrale del Bilancio il decreto del Capo della Polizia numero 559/ A/ 1/ 131.5.5.1 datato 31 marzo 2017 con cui vengono soppressi 18 reparti di Polizia Stradale
      Unter anderem auch die Straßenpolizei von Meran ( Distaccamento Polizia Stradale Merano (BZ) )
      http://www.zonalocale.it/2017/04/08/soppresso-il-reparto-di-polizia-stradale-di-vasto-/25746?e=vasto

    • andreas

      Objektiv betrachtet, geht es uns in Südtirol sehr gut.

      Natürlich gibt es einige Baustellen, die Kriminalität ist gewiss ein Thema, doch diese Weltuntergangsstimmung, welche manche verbreiten, ist jammern auf sehr hohem Niveau.

      • franz

        Objektiv betrachtet, geht es uns in Südtirol sehr gut es wäre Aufgabe der von uns gewählten Politiker, dass es so bleibt bzw. nicht schlimmer wird, leider entspricht das nicht dem was unsere Politiker tun, bzw. tun sollten.
        Das ist die Realität und keine Weltuntergangsstimmung.
        Gutmenschentum und falsche Toleranz bringen nichts, sie führen zu Chaos politischen Stillstand und Kriminalität.
        Naive Gutmenschen und Realitätsverweigerer sehen natürlich alles anders.

    • yannis

      >>>Objektiv betrachtet, geht es uns in Südtirol sehr gut.<<<

      NOCH,
      und ob dies "alle" Südtiroler für sich sagen können ? oder müsste sich dabei nicht doch der ein oder andere in die eigene Tasche lügen ?

      • gynne

        Jo wenn es dir ein SVPDler sagt, dann hat es dir gefälligst gut zu gehen! OK !
        Die werden schon wissen das es dir gut geht ,ihnen geht es ja auch gut . Die wissen auch genau ,das du über 3tausend € verdienst und vier mal im Jahr in den Urlaub fährst ,also leugnen zwecklos !
        So und jetzt noch einmal zum mitschreiben : UNS GEHT ES ALLEN GUT.

    • franz

      @andreas
      Und müssten wir nicht mit unseren Steuern 5 Milliarden € / Jahr für die unkontrollierte illegale Immigration und 20 Milliarden für die Bankenrettung, bezahlen würde es uns besser gehen. , ( verursacht von falschen Management und leichtfertiger Kreditvergabe. von Managern bzw. Politiker welche nichts dagegen unternommen haben, im Gegenteil. )
      Piercamillo Davigo Präsident der Nationalen Richterschaft
      „In genere rubano i poveri, ma qui la cosa singolare è che rubano i ricchi“. I politici, i colletti bianchi, i banchieri, fanno danni esponenzialmente superiori rispetto a un criminale comune, ma le pene che ricevono sono spesso inferiori rispetto alla microcriminalità. A dirlo, in un’intervista a Maria Latella su Sky Tg24 è Piercamillo Davigo .[…]
      Vielleicht würde es sogar reichen die Mindestrenten zu erhöhen so, dass Mindestrentner nicht gegen Monatsende sich das Essen aus der Mülltonne hohlen müssen.
      Oder die Steuern zu senken und damit Arbeitsplätze zu schaffen.
      Laut ISTAT, gibt es 5 Millionen Arbeitslose in Italien.
      Während gut ernährte junge Männern ( 95 % Clandestini – Vaterlandsverräter ) in 4 Sterne Hotels oder anderen Unterkünften mit allem drum und dran + IPHONE und Zigaretten von der Caritas würde es uns besser gehen.

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