Du befindest dich hier: Home » Politik » „Runter von der Titanic“

    „Runter von der Titanic“

    concept financial planning and investment with euroItaliens Wirtschaft und seine Banken stehen so schlecht da wie selten zuvor. Der Staat steuere auf den Kollaps zu, meint die STF.

    Der Staat steuere geradewegs auf einen Kollaps zu. Die STF stützt diese These auf die neusten Zahlen des Wirtschafts- und Finanzministeriums, sowie auf eine Studie von „Mediobanca“. Demnach wächst die Staatsverschuldung weiterhin rasant und 114 der knapp 500 Banken in Italien kämpfen mit Turbulenzen.

    Im Hintergrund lauere derweil das Gespenst Beppe Grillo mit seiner Chaosbande.

    Für die Süd-Tiroler Freiheit ist deshalb klar: „Runter von der Titanic, bevor es zu spät ist!“

    In der Aussendung heißt es:

    „Matteo Renzi hatte vor drei Jahren kühne Pläne: Der heurige Staatshaushalt sollte nahezu ausgeglichen sein. Keine neuen Schulden mehr. Tatsächlich wurde der Neuverschuldungsplan um das Siebenfache verfehlt! Die Staatsverschuldung ist die zweithöchste Europas. Und die Verschuldung steigt munter weiter. Im Staatshaushalt klafft ein Loch von 35 Milliarden Euro (was dem siebenfachen Jahresbudget Südtirols entspricht).“

    „Dieses Geld wird sich der Staat vor allem durch Steuererhöhungen hereinholen“ zeigt sich Stefan Zelger, Mitglied der Landesleitung der Süd-Tiroler Freiheit, überzeugt.

    „Die Mehrwertsteuererhöhung, die spätestens nach der Neuwahl des Parlaments kommt, wird nur der Anfang sein. Wir Südtiroler dürfen die Suppe mit auslöffeln, die uns Italien eingebrockt hat. Die Bürger werden noch mehr belastet!“

    Ähnlich desolat sehe es bei den Banken aus.

    Knapp 23 Prozent aller italienischen Banken weisen eine sogenannte Texas-Rate von über 100 Prozent auf. Die Kennzahl misst vereinfacht gesagt die Deckung von Problemkrediten durch Eigenmittel. Steigt die Kennzahl auf über 100 Prozent, wird es kritisch für die Geldhäuser. 114 Banken haben diesen Wert bereits überschritten. 52 weisen eine Rate von über 150 Prozent auf, 24 Banken gar über 200 Prozent. Weitere staatliche Rettungsaktionen sind deshalb möglich, welche die Staatsschuldenspirale weiter nach oben treiben werden.

    Die Süd-Tiroler Freiheit warnt vor diesem Hintergrund:

    „Italien wird, wenn es um das Überleben des Staates geht, keine Rücksicht auf Südtirol nehmen. Der Staat hat das sogenannte Mailänder Abkommen nach nur wenigen Monaten gebrochen. Wenn es hart auf hart kommt, wird er sich auch um das neue Finanzabkommen nicht scheren. Es ist Zeit, endlich die Unabhängigkeit von Italien einzuleiten.“

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
    Clip to Evernote

    Kommentare (7)

    Lesen Sie die Nutzerbedingungen

    • roadrunner

      … aber bitte ohne Patrioten.

    • einereiner

      Leider wollen die SVP-Bonzen noch bei Italien bleiben, damit sie weiterhin gut verdienen. Aber ihre Kinder leben lange schon in Österreich und Deutschland. Und ihr Geld ist auch schon im Norden angelegt….Beispiel Pinzger mit seinem neuen Hotel. Italien ist dem Untergang geweiht, 120000 junge Italiener verlassen pro Jahr Italien, das ist ein Viertel der Jugend. Dafür kommen gleichviel Afrikaner nach. 40% der Jugend ist arbeitslos….Afrikanische Verhältnisse, gepaart mit der Mafiakultur Italiens.
      Los von diesem maroden Staat und zurück zu Österreich!

    • yannis

      Für den LH eine erstklassige Chance es für Südtirol „besser zu machen“

      (Mache Südtirol besser)

    • holzmichl

      Die Titanic ist seit langen untergegangen, wir,das Fussvolk gehen langsam unter.
      Meine Frau und ich arbeiten das ganze Jahr, ich im Gastgewerbe,meine Frau hat 2 Jobs,
      2 x 4 Stunden putzen,haben 2 Kinder ( 17 und 6 Jahre) müssen froh sein, am Ende des Jahres alles unsere
      Verbindlichkeiten zu decken… ist das noch leben, Urlaub haben wir seit 2004 keinen mehr gemacht, in Kürze
      möchte unser grosser Sohn studieren,wissen heute noch nicht wie wir das stemmen könnten,am Ende es Monats
      bleibt nicht übrig, früher haben wir 1 x im Monat eine Pizza bestellt,heute, die letzte Pizza haben wir am 18,.02.2017 bestellt… Geburtstag meiner Frau… Ihr Bonzen wollt immer noch mehr,shaut mal auf den Fussvolk… die sich alles absparen müssen, eine Pizza wird zum Luxus… schämt Euch.

    Kommentar abgeben

    Du musst dich EINLOGGEN um einen Kommentar abzugeben.

    2013 ® © Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH/Srl - Alle Rechte vorbehalten. Impressum | AGB | Cookie Hinweis

    Nach oben scrollen