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    Der Puppen-Alarm

    Foto der Felswand mit Puppe (Foto: BRD im AVS Bozen)

    Foto der Felswand mit Puppe (Foto: BRD im AVS Bozen)

    Die Bergrettungen von Bozen wurde in den vergangenen Tagen zwei Mal fehlalarmiert, weil Bürger eine Puppe mit einer Person in Bergnot verwechselt hatten.

    Bereits zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage wurden der Bergrettungsdienst im AVS Bozen und der CNSAS Bolzano alarmiert, weil Bürger von der Ferne gesehen hatten, dass eine Person in den Felswänden oberhalb Haslach in Bergnot sei.

    Es stellte sich heraus, dass es sich beide Male um dieselbe Puppe handelte, die einen Engel darstellen soll und von jemandem dort montiert worden war.

    Auch wenn beim zweiten Alarm der Verdacht sofort da war, dass es sich wieder um dasselbe „Problem“ handelte, mussten die Rettungsorganisationen ausrücken, um den Sachverhalt zu überprüfen – jeder Einsatzauftrag wird selbstverständlich ernst genommen.

    „Sollte eine Person in Bergnot sein, ist unser Ausrücken gerechtfertigt und auch notwendig. Derartige nicht angemeldete und genehmigungspflichtige „Kunstinstallationen“ verursachen aber Fehleinsätze, die mit Gefahrenmomenten verbunden sind. Auch die Arbeitgeber der freiwilligen Bergretter zeigen wenig Verständnis für das Fernbleiben von der Arbeit aus diesen Gründen“, schreibt die Bergrettung in einer Aussendung.

    Die Bergrettungsdienste Bozens sind nicht gegen derartige Kunstinstallationen, hoffen aber, dass diese in Zukunft bei den richtigen Stellen angemeldet werden, um Missverständnisse dieser Art zu vermeiden.

     

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