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    Der Kinderhort-Bonus

    07_KINDERHORT-porte_aperteTony Tschenett, Vorsitzender des Autonomen Südtiroler Gewerkschaftsbundes (ASGB) begrüßt den Bonus von 1.000 Euro für Eltern, die ihre Kinder in den Kinderhort schicken.

    „Eltern sein ist heute auch eine finanzielle Belastung. Genau deshalb ist es zielführend Eltern dahingehend zu unterstützen, dass der finanzielle Aspekt bei der Familienplanung kein ausschlaggebendes Kriterium sein muss. Der nationale Bonus von 1.000 Euro zum Besuch von Kinderhorten ist deshalb ein Schritt in die richtige Richtung, den ich als äußerst sinnvoll erachte.“, schreibt ASGB-Chef Tony Tschenett in einer Aussendung.

    Er begrüßt den Bonus von 1.000 Euro für Eltern, die ihre Kinder in den Kinderhort schicken.

    „Der Wermutstropfen an dieser Maßnahme ist sicherlich die Tatsache, dass der Bonus nur für jene gilt, die ab dem ersten Januar 2016 geboren sind. Dies ist insofern unverständlich, als dass eine beträchtliche Anzahl von Eltern, deren Kinder früher geboren sind, aus dem Raster dieser Maßnahme fallen.“, so Tschenett.

    Abschließend macht der Vorsitzende des ASGB darauf aufmerksam, dass der Beitrag direkt vom NISF/INPS an das ansuchende Elternteil ausbezahlt wird.

    Dem Ansuchen sind die Einschreibungsbestätigung in den Kinderhort, sowie die Bescheinigung der bezahlten Gebühren an den Kinderhort beizulegen.

    Das Ansuchen kann ausschließlich Online über die Homepage des NISF/INPS getätigt werden und ist an keine Einkommensgrenze gebunden. Es gilt laut Tschenett jedoch festzuhalten, dass die zur Verfügung gestellten Mittel endlich sind und das Prinzip gilt: wer zuerst kommt, mahlt zuerst.

    Die interessierten Eltern müssen sich jedoch noch ein bisschen gedulden, bis das NISF/INPS das entsprechende Rundschreiben veröffentlicht und damit den Online-Dienst anbietet.

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (4)

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    • sogeatsschungornet

      Da keine Einkommensgrenze vorgesehen ist, sollte das NISF zusätzlich eine Arbeitsbescheinigung von beiden Elternteile verlangen, damit die „Reichen“ nicht die Schlauen spielen, die Kinder in den Hort bringen und sich dann einen schönen Tag machen!

    • meinemeinung

      und unsere Hausfrauen bleiben wieder auf der Stecke, kein Geld für Mütter die ihre Kinder Zuhause erzieht ??
      Wir ziehen eine Generation nach ,wie sie auf dieser Welt noch nie eine gab , verwöhnt ,gehätschelt und keine Bindung mit Eltern oder andere Geschwister ,wichtig ist wenn das Geld stimmt .

      • yannis

        @meinemeinung

        meine volle Zustimmung !

        aber das hat System, wenn man Kinder schon bevor sie hinter den Ohren trocken sind in die Horte schafft. Je früher man mit „staatlicher Erziehung“ anfängt desto „folgsamer“ ist der daraus entstandene neue Bürger. Hat sich in Kommunistischen Ländern wie der DDR bewährt.

    • iluap

      Bravo super Idee. Nur weiter so fördert nur die Kinder weg vom familiären Umfeld, dann spätestens ein einigen Jahren haben wir alle die Folgen dafür zu tragen. Schaut euch doch mal um, und fragt in den Volklsschulen nach wie sich die Kinder in den letzten 10–15 Jahren verändert haben, daran sind sicher auch in einer gewissen weise die Kitas mitschuldig. Anstatt die Mütter oder die Väter die zu Hause bei ihren Kindern bleiben finanziell zu unterstützen will man das Abschieden der Kinder von zu Hause noch fördern!!! Arme Gesellschaft, und in Zu kunft brauchen unsere Kinder immer früher Psychologen, nur traurig wie kurzsichtig viele sind.

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