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    „Naiver Bernhard“

    arno kompatscher dieter steger

    Dieter Steger giftet gegen Bernhard Zimmerhofer: Dessen Kritik am LH sei „respektlos und beschämend“.

    SVP-Fraktionsvorsitzender Dieter Steger bezeichnet die jüngsten Aussagen des SF-Abgeordneten Zimmerhofer als unüberlegt und schlichtweg naiv. „Mit dem Finanzabkommen sind für Südtirol endlich mehr Sicherheit und damit mehr Eigenständigkeit garantiert. Wer das nicht erkennt, hat sich noch nicht damit befasst – oder will sich nicht damit befassen.“

    „Schade, dass es der Opposition nur um Effekthascherei geht. Sie versucht mit populistischen Aussagen auf sich aufmerksam zu machen, ohne die Folgen abzuwägen. Gemeinsame Erfolge werden dadurch sehr oft zunichte gemacht“, bedauert Dieter Steger und verweist auf die unqualifizierten Aussagen Zimmerhofers der Südtiroler Tageszeitung gegenüber.

    Die Fraktion der Südtiroler Volkspartei findet die Behauptungen des SF-Abgeordneten zur Erfolgsbilanz des Landeshauptmannes respektlos und beschämend.

    „Hier werden einfach Fakten verdreht. Gerade was die Finanzvereinbarung mit Rom betrifft, erfährt unser Land jetzt wesentlich mehr an Planungssicherheit. Wir sind nicht mehr den einseitigen und willkürlichen Forderungen Roms ausgesetzt. Seit 2015 genießen wir mehr Eigenständigkeit, mehr Flexibilität und vor allem mehr Sicherheit. Wie wichtig das für die konjunkturelle Entwicklung unseres Landes ist, zeigen die aktuellen Wirtschaftsdaten, scheint aber einigen immer noch nicht klar zu sein“, sagt Steger.

    Er erinnert daran, wie sich die Situation vor 2015 präsentierte: Ständig neue Geldforderungen des Staates, sowie unzuverlässige und unsichere Einnahmen erschwerten die politische Arbeit und machten sie teilweise sogar unmöglich.

    Die langen und schwierigen Verhandlungen des Landeshauptmannes haben sich letztendlich gelohnt. Wieviel Südtirol in den vergangenen Jahren beispielsweise in die Sanität und in das Sozialwesen investiert habe, sei kaum vergleichbar mit den Zahlen anderer Regionen. Bedeutende Investitionen zeichnen die letzten Jahre aus – verglichen mit anderen Volkswirtschaften könne Südtirol hier sehr gut mithalten.

    Unter der Regierung Kompatschers durften sich die Südtirolerinnen und Südtiroler zudem über Steuersenkungen von 320 Millionen (IRPEF, IRAP, GIS) freuen. Diese beachtliche Summe bleibt in den Taschen der Bevölkerung.

    Steger stellt fest: „Landeshauptmann Kompatscher hat durch sein Verhandlungsgeschick Wichtiges für Südtirol erreicht. Wir würden so viel mehr davon haben, wenn wir alle mitarbeiten und mitgestalten würden. Ein starkes Fundament ist da – jetzt sollten wir darauf aufbauen. Doch leider fehlt hier nach wie vor die Bereitschaft von einigen politischen Kollegen, wie es die jüngsten Meldungen Zimmerhofers wieder zeigen“.

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (19)

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    • wollpertinger

      Zimmerhofer hätte wissen müssen, dass es in Südtirol strengstens verboten ist, den Landeshauptmann zu kritisieren. Nach dem Vorbild der Türkei sollte die Todesstrafe eingeführt werden, damit solche Majestätsbeleidigungen in Zukunft unterbleiben.

      • reinhold

        dann ist es auch respektlos wenn ich der SVP und ihrem LH ihre Fehler und Skandale vorhalte und die Wähler daran erinnere?

        – unwirksame Abkommen mit dem Staat (2011-2014 über 3200 Millionen)
        – jährliche Abgaben an den Staat (800 Millionen pro Jahr bis 2018)
        – jährliche Abgaben an den Staat (476 Millionen pro Jahr ab 2018)
        – der SEL Skandal (Millionengrab)
        – der Flughafen (Millionengrab)
        – der SafetyPark (Millionengrab)
        – das Milliardengrab BBT (MILLIARDENgrab)
        – die Wasserstoffanlage und –Busse (Millionengrab)
        – die Müllverbrennungsanlage (Millionengrab)
        – der Thermen Hotel Skandal (Millionengrab)
        – die Air Alps Beteiligung & Subventionen (Millionengrab)
        – Stiftung Vital (Millionengrab und Vetternwirtschaft)
        – die vielen Protzbauten überall (Millionengrab)
        – der Technologiepark (Millionengrab)
        – der Stein-an-Stein Skandal (Millionengrab)
        – die unnützen Landesgesellschaften (BLS, TIS, usw.) (Millionengräber)
        – die defacto Schenkung von Wohnungen ans Militär (Millionengrab)
        – Steuergeldverschwendung Kulturhauptstadt 2019 (Millionengrab)
        – Schadensersatzzahlungen der Therme Meran (Millionengrab)
        – E.ma.con Pleite (Millionengrab)
        – sinkende Renten und Verlust von Rentengeldern (300 Millionen im Jahr)
        – die Konzessionsvergabe der Ahrstufen
        – der SE Hydropower Skandal
        – der Unwählbarkeit von Kandidaten Skandal
        – die Verbandelung mit allen Verbänden und Vereinen
        – der Wanzen-Affären Skandal
        – der Turbo-Staatsbürgerschaft-für-SVP-treue-Ausländer Skandal
        – der Toponomastik Skandal
        – der Mussolini Relief und Siegesdenkmal Skandal
        – die vielen Bürgermeister-Skandale
        – der Treuhandgesellschaften Skandal
        – der Sonderfonds Skandal
        – die ungerechtfertigten Privilegien und Dienstwagen
        – die unverschämten Politikergehälter und -Pensionen
        – die weitverbreitete Vetternwirtschaft
        – die Behinderung der Direkten Demokratie
        – der Kuhhandel bei der Parteienfinanzierung
        – der WOBI Skandal
        – der Kaufleute-Aktiv Skandal
        – der Ausverkauf der Heimat
        – der allgegenwärtige Postenschacher
        – der verbilligte Immobilien für Durnwalder Skandal
        – der Egartner Skandal
        – der skandalöse SMG Vertrag zugunsten Christoph Engl
        – der Wahlkampf von mit Steuergeldern finanzierten Verbänden und Vereinen
        – der Zarenbrunn-Deal (Russen Kuhhandel des EX LH)
        – unerlaubte Wahlwerbung am Wahltag
        – Politikerrenten Skandal (ausgedacht und abgestimmt von der SVP) und Rekurse
        – Unverschämte Vorschußzahlungen auf Pensionen (und Versuch damit die SVP Parteikasse zu sanieren)
        – Arbeitslosengeld für Pensionsmillionäre und Systemprofiteure (Laimer, Rainer, Munter,…)
        – 5 Millionen Euro Schulden der Partei
        – Finanzierung von Wahlwerbung für Marie Ida Måwe aus der SVP Parteikasse
        – gebrochenes Wahlversprechen Mindestpension
        – ESF Gelder Skandal
        – Rekurse der Ex-Mandatare und immer noch SVP Mitglieder
        – gebrochenes Versprechen GIS
        – gebrochenes Wahlversprechen kleine Krankenhäuser
        – Wählertäuschung Doppelte Staatsbürgerschaft
        – Versagen bei Sicherheit und Einwanderung
        – Wahllüge „Vollautonomie“
        – Brennercom Skandal
        – Stiftung Vital Skandal
        – Forellen-Skandal (Millionengrab)
        – weitere Steuergeldverschwendung Flughafen (auch nach Referendum)
        – Schließung Geburtenabteilungen (gebrochenes Wahlversprechen)
        – Manipulationen beim Autonomiekonvent
        – SAD Skandal (Millionengrab)
        – Zustimmung zur Verfassungsreform
        – uvm.

      • einereiner

        Wenn eine deutsche Partei in Südtirol meint, die Zukunft von Südtirol liegt in Italien, so ist sie naiv und beschämend.
        Die Aufrechten in der SVP sollten sich endlich zusammentun und die italophilen Heimatverräter verjagen, als ersten den Kompatscher.

    • franz

      “Unter der Regierung Kompatschers durften sich die Südtirolerinnen und Südtiroler zudem über Steuersenkungen von 320 Millionen (IRPEF, IRAP, GIS) freuen.“ [….]
      Lebt Steger auf den Mond ?
      Genau wie sein Kollege LH Kompatscher meint, man sollte von Fakten ausgehen, nicht von Meinungen.
      Zimmerhofer hat vollkommen recht, eine zweite Legislatur mit Kompatscher ist angesichts seiner postfaktischen Politik bzw. seinem postfaktischen Reden, gar nicht mehr zumutbar..( Man sollte von Fakten ausgehen nicht mit postfaktischen Reden die Bürger belügen und verarschen )
      http://www.tageszeitung.it/2017/04/16/genug-von-kompatscher/#comment-344830

    • zusagen

      Zimmernhofers Kritik war zweifelsfrei respektlos. Die Rechtfertigung von Dieter Steher hätte es aber gerade deshalb beileibe nicht gebraucht. War wohl ein missglückter Versuch sich selbst etwas in Szene zu setzen. Vielleicht sollte der sich lieber um die beiden Kommentatoren vor mir kümmern, denen scheint es ja echt dreckig zu gehen

    • sepp

      der zimmerhofer hot vollkommen recht und genau der stegerreg sich auf af den des auch genau passt die SVPD Herrn sie moan sie sein unantastbar wie hosats so schien die warheit heart man ungern

    • prof

      Wenn jemand so etwas schreibt wie „einereiner“so muss diese Person wohl
      von SVP-Hass besessen sein!

      • zusagen

        da gebe ich dir recht. Mir gehen diese sich ständig wiederholenden Schimpftiraden wie die eines Reinhold derart auf den Sack, dass ich für die kommende Woche mal nicht mehr hier reinschaue.
        Dieser Mist fördert garantiert kein Wachstum

        • gynne

          So eine Liste der Wahrheit als “ MIST “ abzustempeln ,kann nur jemand sagen ,der sich eine Dreck schert was mit den Steuergeldern passiert !

        • yannis

          >>>Dieser Mist fördert garantiert kein Wachstum<<<

          das ist wohl richtig, dieser SVPD Mist fördert tatsächlich kein Wachstum und ganz nebenbei, es gibt kein ewiges Wachstum, schon gar nicht für die SVP.

    • einereiner

      @prof
      schau dir mal die obersten SVP-ler an. Ihre eigenen Schäfchen haben sie alle in Nordtirol im Trockenen, die Kinder sind alle im Norden und sie fressen sich am römischen Futtertrog voll. Kein Respekt vor denen, die nur eine Vision haben: das Anschwellen der eigenen Brieftasche.

    • watschi

      ich bin nicht unbedingt st freiheit fan, aber ich denke deswegen gibt es in einer demokratie opposition. es ist zimmerhofers gutes recht und pflicht die regierende partei oder deren stellvertreter zu kritisieren. ohne wenn und aber, ansonsten kònnen wir die gleiche abstimmung wie in der türkei machen und eine diktatur wählen.

    • thefirestarter

      Die Kritik kommt aber nicht nur von Zimmerhofer sonder auch von der SWZ.
      dazu mehr: http://www.brennerbasisdemokratie.eu/?paged=2

      Es ist schön und gut das die SVPD (?) uns Steuern sparen hilft, aber…
      zu welchen Preis?
      Ich meine ich zahle gerne die Steuern, wenn ich das Gefühl habe es wird damit gut umgegangen.
      Südtirol nähert sich dabei aber immer mehr dem Level von Italien, siehe Mißstände in der Sanität, bzw. scheint inzwischen in der Vettern- und Freunderln-Wirtschaft Italien schon überholt zuhaben.
      siehe: aus-dem-Boden-stampfen-einer-Reinigung-weil-die-Besitzer-lokale-SVP-Bonzen-sind-und-das-alles-mit-Steuergelder!

    • hells_bells

      Steger schleimt sich schon mal bei Kompatscher ein, schliesslich möchte er nächstes mal in die Landesregierung geholt werden!

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