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    „Fatale Regelung“

    Der Landtagsabgeordnete Sven Knoll

    Der Landtagsabgeordnete Sven Knoll

    Der Abgeordnete Sven Knoll fordert: Das Erlernen der deutschen Sprache müsse  als Integrationsleitung der Ausländer für den Genuss von finanziellen Beiträgen gesetzlich festgeschrieben werden.

    Der Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit, Sven Knoll, begrüßt das Vorhaben der Landesregierung, das Integrationsgesetz dahingehend anzupassen, dass zukünftig eine Integrationsbereitschaft von Ausländern verlangt wird und fordert in diesem Zusammenhang das Erlernen der deutschen Sprache als Voraussetzung für finanzielle Leistungen des Landes.

    Die Integrationsvereinbarung des italienischen Staates sieht auch in Südtirol einzig und allein das Erlernen der italienischen Sprache für Ausländer vor. „Für Südtirol ist diese Regelung fatal. Ohne die Kenntnis der deutschen Sprache ? welche die Sprache der Mehrheitsbevölkerung in Südtirol ist ? wird die Integration von Ausländern nämlich nicht funktionieren“, so Sven Knoll.

    Das Land dürde nicht länger den Fehler machen, den Ausländern das Erlernen der deutschen oder italienischen Sprache freizustellen, sondern müsse dafür Sorge tragen, dass gezielt die deutsche Sprache erlernt wird, so Sven Knoll.

    Bereits heute sei festzustellen, dass ein großer Teil der Ausländer in Süd-Tirol nur die italienische Sprache erlernt.

    Der Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit, Bernhard Zimmerhofer, hat sogar aufgedeckt, dass dies gezielt gefördert wird, indem italienische Sprachkurse für Ausländer kostenlos angeboten werden, während für deutsche Sprachkurse bezahlt werden muss.

    „Diese Entwicklung muss gestoppt werden“, so Knoll

    Eine mehrheitlich Integration der Ausländer in die italienische Sprachgruppe werde langfristig den Proporz in Südtirol verändern und sei somit eine Gefahr für den Schutz der deutschen und ladinischsprachigen Bevölkerung.

    Das Erlernen der deutschen Sprache müsse daher als Integrationsleitung der Ausländer für den Genuss von finanziellen Beiträgen des Landes gesetzlich festgeschrieben werden.

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (2)

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    • guyfawkes

      Wieder mal so ein Schnellschuss ohne nachzudenken.
      Frage an Herrn Knoll: müssen dann auch die sogenannten „Einheimischen“ einen Zweisprachigkeitsnachweis erbringen, wenn finanzielle Leistungen des Landes beantragt werden?

    • yannis

      Herr Knoll,

      dies hilft NULL und NIX !

      die Deutschtürken die gerade einen Adolf 2.0 für die Türkei und wenn Europa´s Politik nicht bald aus dem Tiefschlaf erwacht auch für Europa geschafft haben, sind genau jene die der Deutschen Sprache, weil in DE die Schulen besucht, perfekt mächtig sind.

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