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    Die Familiengeld-Daten

    10_ausländische-schülerDie Freiheitlichen legen die Daten zum regionalen Familiengeld vor: Profitieren die ausländischen Familien überproportional von dieser Sozialmaßnahme?

    Etwa 35 Millionen Euro jährlich kommen vom regionalen Familiengeld der Provinz Bozen zugute.

    Das Familiengeld ist eine monatliche Zuwendung an Familien mit Kindern, dessen Höhe von der Einkommens- und Vermögensbewertung und der Anzahl der Kinder abhängt.

    Der Freiheitliche Regionalratsabgeordnete und Obmann Walter Blaas verlangte eine Aufschlüsselung des ausbezahlten Familiengeldes nach Staatsbürgerschaften.

    „35.461.574 Euro umfasste das ausbezahlte Familiengeld der Region in der Provinz Bozen im Jahr 2016“, stellt der Freiheitliche Landesparteiobmann Walter Blaas mit Blick auf die vorliegenden Unterlagen einleitend fest. „Davon entfallen lediglich 28.087.948 Euro auf heimische Familien, während 6.459.579 Euro den Nicht-EU-Bürgern und 914.047 Euro den anderen EU-Bürgern zukommen. Damit erhalten die heimischen Familien nur 79 Prozent der zur Verfügung stehenden Mittel“, erörtert Blaas.

    „Die verfügbaren Mittel des regionalen Familiengeldes sollen gemessen an den Bevölkerungsanteilen vergeben werden“, fordert der Freiheitliche Landesparteiobmann.

    „21 Prozent des Familiengeldes gehen an Ausländer, obwohl deren Bevölkerungsanteil in Südtirol bei 8,9 Prozent liegt“, gibt Blaas zu bedenken. „Das Familiengeld hängt mit der Anzahl der Kinder zusammen und bereits heute schlägt sich die höhere Geburtenrate der Ausländer auf die Sozialkassen nieder. So betrug der Ausländeranteil in den Kindergärten der Bezirksgemeinschaft Bozen im Schuljahr 2015/16 bereits 22,3 Prozent“, hält Blaas die bedenkliche Entwicklung fest.

    „Insgesamt 28.063 Kinder wurden im Jahr 2016 in der Provinz Bozen vom regionalen Familiengeld berücksichtigt“, entnimmt der Freiheitliche Abgeordnete aus den Unterlagen. „Vor allem die Nicht-EU-Bürger profitieren von dieser sozialen Maßnahme überproportional, sodass ein klarer Anreiz zur Einwanderung besteht“, hält Blaas fest.

    „Das Familiengeld bedarf einer Reform, welche die Übervorteilung der Ausländer ausschließt und sich an der realen Bevölkerungsverteilung orientiert“, erörtert der Freiheitliche Landesparteiobmann abschließend.“

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (8)

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    • bacco

      Für nichts zu schade…Würden die Freiheitlichen ihrem Niveau entsprechend einen Kindergarten leiten müssten alle Kinder ohne einheimische Elternteile in einer leeren Ecke sitzen und warten bis ihnen der Herr Blaas ein Spielzeug hinwirft. Sonst könnten die Kinder ja noch meinen sie seien genauso wie die anderen. Müssen ja erzogen werden die Ausländer, gell Blaas?

    • andreas

      Falscher Ansatz Herr Blaas, sie müssen die Südtiroler auffordern mehr Kinder zu machen, so holen wir die Ausländer wieder ein.
      Als Anreiz könnte vielleicht Se.xspielzeug angeschafft werden und ihre Parteikameraden dabei als Berater dienen, Erfahrung sollte ja vorhanden sein.

    • franz

      Der Anreiz für Immigranten mehr Kinder mehr Kinder zu machen, den gibt es durchaus von den SVP/PD Genossen .
      Nach dem Motto des neuen Sultans Recep Tayyip Erdo?an: Türken in Europa sollen fünf Kinder kriegen
      Appell des türkischen Präsidenten an Auslandstürken: „Macht nicht drei, sondern fünf Kinder.“ [….]
      http://diepresse.com/home/ausland/5185465/Erdogan_Tuerken-in-Europa-sollen-fuenf-Kinder-kriegen
      Das ist in der Tat so, dass ausländischen Familien überproportional von dieser Sozialmaßnahme profitieren.
      Das fängt bei der Vergabe von Wohnungen vom WOBI- Gemeindewohnungen an.
      Durch die exponentiellen Wachstum – Vermehrung der Immigranten bzw. durch Falscherklärung sind Immigranten eindeutig im Vorteil bei der Punktebergabe sowie bei anderen vom Südtiroler -Wohlfahrtssozialhilfesystem. Wenn z. B Immigranten einen Bonus von 900 € ( Steuerrückerstattung ) erhalten obwohl sie keine Miete bezahlen.
      Dazu ein Artikel in der “Dolomitenausgabe“: vom Dienstag 23.02.2016
      0-Miete plus 900 Euro dazu: Untragbar
      Wohnbauinstitut: ASGB_ Chef Tschenett kritisiert Landesrat Tommasini-“Hat 2015 für diese Fälle Mindestmiete versprochen“
      WOBI Mieter und nur sie dürfen sich freuen .Denn heuer wird das Wohnbauinstitut von sich aus alle seine Mieter anschreiben die wegen ihren niedrigen Einkommens in den Genuss des staatlichen Steuergeschenks von maximal 900 € kommen.
      Falscherklärung:
      http://corrieredelveneto.corriere.it/veneto/notizie/cronaca/2016/20-settembre-2016/truffa-3-milioni-euro-730-denunciati-mille-immigrati-240914062970.shtml
      Außerdem wird von Immigranten im Gegensatz zu italienischen Staatsbürger bei Gesuchen keine ISEE – Erklärung verlangt. Was italienischen Staatsbürger gegenüber einer Diskriminierung gleich kommet
      Dpr 445/2000,
      http://www.ilpopulista.it/news/19-Settembre-2016/5083/il-sindaco-leghista-di-cascina-la-casa-prima-agli-italiani-e-la-promessa-elettorale-diventa-realta.html

    • franzkarl

      Da das Familiengeld soziale Ziele verfolgt und nicht den Schutz von Angehörigen eines Volkes (oder eines Stammes), verfolgt der Blaas’sche Antrag ganz andere Ziele als jene wofür das Familiengeld eigentlich da ist. Die Sachbearbeiter des Landesamtes jetzt dazu verpflichten ihre Arbeitszeit nicht für ihre eigentliche Arbeit (Bearbeitung der Anträge auf Familiengeld) zu verwenden, sondern für andere Ziele, die damit nichts zu tun haben, bedeutet für mich eine Zweckentfremdung und Verschleuderung öffentlicher Mittel. Sollen doch die Freiheitlichen ihre Arbeit selber machen, kriegen ja immerhin genug dafür bezahlt.
      Sollten im Übrigen ausländische Familien mehr Familiengeld brauchen als einheimische stellt sich in erster Linie die Frage warum das so ist und wie dem entgegengewirkt werden kann. Das wäre Sozialpolitik! Alles andere ist nur Hetze und bringt niemandem etwas (außer vielleicht den Freiheitlichen ein paar Wählerstimmen von Leuten die sich instrumentalisieren lassen).

    • yannis

      >>>„21 Prozent des Familiengeldes gehen an Ausländer, obwohl deren Bevölkerungsanteil in Südtirol bei 8,9 Prozent liegt“,<<<

      mit diesen Zahlen zeigt es sich wie die "Überfremdung" in Südtirol / Europa seinen Anfang macht.

    • franz

      @franzkarl
      “Sollten im Übrigen ausländische Familien mehr Familiengeld brauchen als einheimische stellt sich in erster Linie die Frage warum das so ist und wie dem entgegengewirkt werden kann.“ […..]
      Die Antwort findest Du weiter oben von mir geschrieben.
      Der Diskriminierung gegenüber italienischen Staatsbürgern entgegenzuwirken braucht es gleiche Regeln und respektieren geltender Gesetze für alle auch für ( besonders für ) Immigranten.
      Sich mit Falscherklärungen Vorteile zu beschaffen ist Betrug, Realitätsverweigerer und naive Gutmenschen welche diesen System Vorschub leisten verstoßen gegen das Grundrecht, bzw. öffnen Muslimen Tür undTor, deren Ziel die Islamisierung des Abendlandes ist.
      Wie schon weiter oben geschrieben.
      Noch hinzuzufügen wäre, was schon Mohammed und der algerische Präsident prophezeiten.
      “il presidente algerino Boumédiène a Gheddafi – i quali in diverse occasioni hanno pronosticato come, a loro detta, “l’islamizzazione dell’Europa sarebbe avvenuta grazie al ventre delle donne musulmane. “ […]
      E la seconda considerazione?
      Riguarda invece un detto attribuito a Maometto secondo il quale, dopo Costantinopoli, anche Roma verrà islamizzata. Per i musulmani l’islamizzazione di Roma, ossia del centro della cattolicità, del cristianesimo, è considerata come un dato certo di là da venire. E come dicevo poco fa, magari anche pacificamente, semplicemente attraverso l’andamento demografico. Non è un caso allora se oggi per esempio – come da me riportato nella parte finale del mio libro Europa Cristiana Libera – una figura come Yussef Al Qaradawi, noto telepredicatore della rete televisiva Al Jazeera, oltre che esponente di punta dei Fratelli musulmani, in una sua predica si ritrova ad affermare con chiarezza: «Noi conquisteremo Roma senza ricorrere alle armi». E del resto, infine, anche una celeberrima frase di un esponente islamico turco recita: «Con le vostre leggi (rivolgendosi all’Europa) noi vi invaderemo. Con le nostre leggi noi vi sottometteremo». [….]
      Quelle: Magdi Allam

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