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    Gesundheitsreform verabschiedet

    OK-serie LANDTAG 2 landtagDer Landtag hat am Freitagabend die Neuordnung des Gesundheitsdienstes verabschiedet. Es gab 18 Ja-Stimmen bei elf Gegenstimmen und drei Enthaltungen.

    „Nun brauchen wir den Mut zur Veränderung. Der Südtiroler Landtag hat mit der Verabschiedung des neuen Landesgesetzes einen wichtigen Schritt getan hin zu einem wirklich zusammengeführten Sanitätsbetrieb für das ganze Land: vereinheitlicht, verschlankt, vernetzt“, ist Gesundheitslandesrätin Martha Stocker nach einer anstrengenden Sitzung überzeugt.

    Nach der Verankerung der medizinischen Versorgungsleistungen im Landesgesundheitsplan 2016-2020 im November 2016 ist nun die zweite Säule der Gesundheitsreform vom Südtiroler Landtag verabschiedet worden. Die Neuordnung der Führungs- und Verwaltungsstruktur der Landesgesundheitsdienste spielt nach der Zusammenführung der damaligen vier Sanitätsbetriebe zum einzigen Südtiroler Sanitätsbetrieb von vor zehn Jahren laut Stocker eine wichtige Rolle.

    Damit sei die gesetzliche Grundlage eines modernen Managements für einen Landesbetrieb mit fast 10.000 Mitarbeitenden geschaffen.

    924310_neuordnung_des_gesundheitswesens„Die Ausrichtung des Gesetzes lässt sich in drei Zielsetzungen zusammenfassen: Wir setzen auf einen landesweit vernetzten Betrieb mit einheitlichen Abläufen zur medizinischen Betreuung der Menschen, ein Miteinander in der kollegialen Führung und die verstärkte Beteiligung und Mitsprache aller Interessensvertretungen“, unterstreicht Gesundheitslandesrätin Stocker.

    Die Weiterentwicklung der Gesundheitsdienste zu einem modern organisierten und miteinander eng verbundenen Dienstleistungssystem garantiere den Menschen auch für die Zukunft die Sicherheit, dass sie zum richtigen Zeitpunkt und am richtigen Ort bedarfsgerecht medizinisch versorgt werden – und dies landesweit hinaus bis in die Talschaften nach den gleichen hohen Qualitätsstandards, so Martha Stocker.

    Im Landtag gab es eine hitzige Debatte. Siehe den ausführlichen Artikel: http://www.tageszeitung.it/2017/04/07/harte-debatte/

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    Kommentare (2)

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    • huggy

      Hoffentlich wurden bei dieser Reform die Bedürfnisse der Patienten nicht vergessen.

    • lillli80

      die einzelnen krankenhäuser wurden doch unter LR theiner bereits zu einem sanitätsbetrieb zusammengefasst. und täglich grüßt das murmeltier. die hausärzte sollen endlich mehr kompetenzen erhalten. diese sollen endlich ÄRZTE sein und nicht zettelschreiber. der ganze ambulanzbereich in den krankenhäusern gehört auf ein minimum reduziert…das kann so nicht funktionieren.

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