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    „Eine Herkulesaufgabe“

    tschenett-schweigkoflerASGB-Chef Tony Tschenett unterstützt die Forderung des Unternehmerverbandes nach mehr Mietwohnungen.

    Laut Tony Tschenett, Vorsitzender des Autonomen Südtiroler Gewerkschaftsbundes (ASGB), ist der prekäre Mietwohnungsmarkt für die Mittelschicht und junge Familien eine längst bekannte Tatsache. Deshalb würde er die Forderung des Unternehmerverbandes nach mehr Mietwohnungen vollinhaltlich unterstützen.

    „Der erfreulichen Tatsache, dass die Konjunktur im Industriesektor – man muss sich nur die jüngsten Betriebserweiterungen im Raum Brixen, Sterzing und Pustertal anschauen – wieder anzieht und somit bestehende Arbeitsplätze garantiert, aber vor allem auch neue geschaffen werden, steht der Umstand entgegen, dass im gesamten Südtiroler Raum die Suche nach geeigneten Mietwohnungen, vor allem für die klassische Mittelschicht, zu einer Herkulesaufgabe verkommen ist, der man entgegensteuern muss.“, so der Vorsitzende des ASGB.

    „Im Wesentlichen sehen sich potentielle Mieter, die aufgrund ihrer wirtschaftlichen Lage nicht Anrecht auf den sozialen Wohnbau haben, mit zwei maßgeblichen Schranken konfrontiert: einerseits sind Mietwohnungen für die Mittelschicht zu knapp bemessen, andererseits führt dieser Mangel zu kaum zu finanzierenden Mietpreisen. Es gilt vor diesem Hintergrund nun gemeinsam, mit allen Sozialpartnern, eine schnellstmögliche und alle zufriedenstellende Lösung zu finden.“, fordert Tschenett abschließend.

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    Kommentare (1)

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    • criticus

      Da haben wir aber lange geschlafen. Wien hat das schon nach 1945 eingeführt. Wie soll eine Wirtschaft aufgebaut werden, wenn Wohnungen für Jugendliche nicht bereitstehen. Bin voll dafür, dass den Schwächeren auch geholfen wird. Aber das WOBI ist heute ein i-WOBI (islamisches Wohnbauinstitut). oder Sammellager für Flüchtlinge. Bitte wo in Europa bekommen Ausländer Wohnungen und Jahrelang Geld dazu?

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