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    „Das wahre Gesicht“

    Ulli Mair

    Ulli Mair

    Ulli Mair kritisiert die Landesregierung: Sie schaffe neue Stellen für die Betreuung der Flüchtlinge, die einheimische Bevölkerung sei mit Einsparungen konfrontiert. 

    Die Freiheitliche Fraktionssprecherin in Südtiroler Landtag, Ulli Mair, übt harsche Kritik an den Maßnahmen der Landesregierung zur Sonderbetreuung von Flüchtlingen. So wurden mit einem Beschluss der Landesregierung  im Zuge der Anpassung des Stellenplans des Sanitätsbetriebes 2 Vollzeitstellen als Krankenpfleger für die Betreuung der Flüchtlinge eingerichtet.

    „Die einheimische Bevölkerung ist beim Sanitätsbetrieb derzeit mit langen Wartezeiten, Leistungskürzungen, Einsparungen, Abbau von Diensten oder untragbaren Zuständen in der Ersten Hilfe konfrontiert. Andererseits scheint die Landesregierung keine Kosten und Mühen zu scheuen, um den sogenannten ‚Flüchtlingen‘ eine Sonderbetreuung zukommen zu lassen“, kritisiert Ulli Mair in einer Aussendung und verweist auf den entsprechenden Beschluss der Landesregierung. Damit wurde der Sanitätsbetrieb unter anderem ermächtigt, den Personalbestand um 2 Vollzeitstellen für die Betreuung der Flüchtlinge zu erweitern.

    „Flüchtlinge sollen – wie jeder steuerzahlende Bürger unseres Landes – im Südtiroler Sanitätsbetrieb eine Nummer ziehen, sich in die Reihe stellen und warten bis der Aufruf zur Behandlung erfolgt“, fordert Mair und kritisiert die Sondermaßnahmen die den Flüchtlingen zugesprochen werden. „Wenn von Gleichheit gepredigt, aber die Ungleichheit praktiziert wird, so zeigt sich das wahre Gesicht der Linksideologen und Gutmenschen. Es ist weder akzeptabel, dass auf Kosten der Steuerzahler zusätzliche Sonderdienste eingerichtet werden, noch ist es nachvollziehbar wie jegliche Art der Integration und Assimilierung umgesetzt werden soll, wenn diese Personen stets eine Sonderbetreuung erhalten“, hält Mair fest.

    „Die Bürger haben kein Verständnis für derartige Maßnahmen, zumal im Gesundheitswesen an allen Ecken und Kanten der Rotstift angesetzt wird“, kritisiert die Freiheitliche Landtagsabgeordnete. „Allein die Einrichtung von zwei Vollzeitstellen als Krankenpfleger, ausschließlich für die Flüchtlingsbetreuung, wird mit etwa 90.000 bis 100.000 Euro zu Buche schlagen“, schätzt Mair und kündigt eine Anfrage zur Klärung der Hintergründe an

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    Kommentare (7)

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    • andreas69

      Wenn wir ehrlich sind, wer will schon, dass uns wandelnde Virusträger mit irgendwelchen Krankheiten anstecken? Es ist im Interesse der gesamten Gesellschaft, dass die Flüchtlinge die Basisgesundheitsversorgung erhalten und wenn nötig behandelt werden. Das andere Problem – die Wartelisten in der Ersten Hilfe und für die Visiten – kann die Mair dem Direktor der Sanität zuschreiben und nicht der Landesregierung. Mir scheint, die Fähigkeit die Sorgen der Bevölkerung zu verstehen nimmt in letzter Zeit auch bei den Blauen rapide ab. Sie haben scheinbar den Faden zur Gesellschaft verloren, ansonsten würde sie nicht solchen Stumpfsinn von sich geben.

      • gynne

        Mooooment!!!! Ist die Stocker nicht in der Landesregierung und für den ganzen Scheiß zuständig??? Ist der Direktor nicht der Laufbursche von der Stocker ? Also unterliegen alle der Stocker ! Wer hat hier nun die Verantwortung für den ganzen MIST !!!!!

      • yannis

        nur weil Frau Mair von den Freiheitlichen ist, hat sie nicht unrecht, es kann nicht sein dass man einerseits den Gesundheitsdienst sträflichst vernachlässig und anderseits keine Mühen und Geld scheut um Immigranten eine EXTRAWURST zu braten.
        Ausserdem trifft die Bezeichnung Flüchtling auf diese „wandelnden Virusträger“ nur zum geringen Teil zu, der Löwenanteil davon erfüllt nach geltenden Asylrecht diese Voraussetzung nicht und ist demzufolge in sein Herkunftsland zurück zu führen.

    • hubi

      die Landesregierung ist die Sanitätseinheit und Verantwortlich für den Saustall.

      • andreas69

        Dann ist aber das Geld, das wir dem Direktor der Sanität geben, hinausgeschmissenes Geld. Meines Wissens bekommen Laufburschen nicht ein Gehalt von 230.000.- Euro brutto im Monat.
        Der Direktor hat sehr wohl große Handlungsfreiheit, nur nützt er sie nicht im Sinne der Patienten, sondern im Sinne der Politik, die scheinbar die Anliegen der immer länger wartenden Patienten nicht mehr ernst nimmt, leider!!! Das hat aber immer noch nichts mit den Flüchtlingen zu tun.

    • franz

      Neue Stellen für die Betreuung der Flüchtlinge, die einheimische Bevölkerung sei mit Einsparungen konfrontiert“. [….]
      Typisch Frau Stocker SVP/PD & Grüne.
      Für die Geburtenabteilung in Sterzing hat die Landesregierung kein Geld. Musste geschlossen werden. übrigens ist das Italienweit so )
      Für 500.000 95% illegale Flüchtlinge ( Clandestini hat die links-grüne postkommunistische Regierung Renzi & Gentiloni reichlich Geld ( 4 Milliarden / Jahr )
      Für die unkontrollierte unbegrenzte Zuwanderung von illegalen Menschen, ( 95 % ohne Möglichkeit auf Asyl ) die sich dann illegal als Clandestini herumtreiben und Straftaten verüben und Krankheiten verbreiten. Tuberkulose, Windpocken, Hepatitis B – und das hierzulande längst vergessene Läuserückfallfieber wie es zum Münchner Aids und Hepatitis Tage hieß.
      http://www.tz.de/welt/experten-fluechtlinge-bringen-auch-vergessene-krankheiten-zr-6183564.html
      Oder Meningokokken- Typ X
      Da es sich um den selten Typ X handelt, liegt die Vermutung nahe, dass dieser Typ Meningokokken- von schwarz Afrika – Subsahara eingeschleppt wird, wo dieser Typ besonders verbreitet ist.
      Zum größten Teil alles junge guternährte Männer im besten Kampffähigen Alter. Frauen und Kinder überlassen diese Vaterlandsverräter ihren Schicksal, anstatt sie und ihre Heimat vor korrupten Führern zu verteidigen bzw. die Ärmel hochkrempeln und etwas nützliches zu tun , anstatt auf ihren Koffern zu sitzen und zu warten bis das nächste Boot Richtung Europa fährt.
      Wie Frau Mair schreibt „Flüchtlinge sollen – wie jeder steuerzahlende Bürger unseres Landes – im Südtiroler Sanitätsbetrieb eine Nummer ziehen, sich in die Reihe stellen und warten bis der Aufruf zur Behandlung erfolgt“, […]
      Und sobald ihr Asylantrag definitiv zurückgewiesen wird sollten solche Personen wieder in ihre Heimat zurück geschickt werden.

    • andreas

      Als ich den Titel,“Das wahre Gesicht“ las, dachte ich es kommt eine Lovestory von Mair/Bonazza.

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