Du befindest dich hier: Home » Gesellschaft » Die versenkte Abfahrt

Die versenkte Abfahrt

ebner-schnalstalDas Bozner Verwaltungsgericht versenkt die umstrittene Schnalser Talabfahrt, indem es einen Rekurs von Dachverband und AVS annimmt. 

Von Thomas Vikoler

Am Bozner Verwaltungsgericht gab es kürzlich einen ziemlichen Konflikt um die Nachfolge der Präsidentschaft von Terenzio Del Gaudio.

Eigentlich war Peter Michaeler dafür vorgesehen, doch die deutschsprachige Richterschaft entschied sich für Edith Engl, die das Amt inzwischen übernommen hat. Michaeler, der eine Reihe von Reformen am Verwaltungsgericht durchsetzen wollte, kehrt ans Landesgericht zurück.

Die neue Präsidentin Edith Engl hat nun ein Urteil verfasst, das aufhorchen lässt.

Das Urteil zur geplanten Talabfahrt der Schnalser Gletscherbahnen AG, das auch ein Signal der Unabhängigkeit des Gerichts ist.

Denn Engl war als Präsidentin auch von Margit Falk-Ebner unterstützt worden, die dem Senat wegen eines potentiellen Interessenskonflikt nicht angehören konnte.

Die Schnalser Liftgesellschaft gehört seit 2014 dem Medienhaus Athesia von Michl und Toni Ebner und einer Firma des österreichischen ÖSV-Präsidenten und Multiunternehmer Peter Schröcksnadel.

Falk-Ebner ist mit „Dolomiten“-Chefredakteur Toni Ebner verheiratet.

Die dürfen laut dem Urteil die umstrittene Abfahrt zur Talstation der Gletscherbahn nicht bauen.

Das Verwaltungsgericht hat nämlich den Beschluss vom 19. Jänner vergangenen Jahres, mit dem die Landesregierung die Abfahrt genehmigt hatte, aufgehoben.

ALLE DETAILS ZU DIESEM SPEKTAKULÄREN URTEIL LESEN SIE IN DER PRINT-AUSGABE.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
Clip to Evernote

Kommentar abgeben

Du musst dich EINLOGGEN um einen Kommentar abzugeben.

2013 ® © Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH/Srl - Alle Rechte vorbehalten. Impressum | AGB | Cookie Hinweis

Nach oben scrollen