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    1 Jahr Haft für Gottlieb Taschler

    Die Urteile im Taschler-Prozess: Gottlieb Taschler ist zu einem Jahr Gefängnis verurteilt worden. Sein Sohn Daniel zu 9 Monaten Haft.

    Das Urteil ist gefallen:

    Die Urteile im Taschler-Prozess:

    Gottlieb Taschler ist im Doping-Prozess am Landesgericht in Bozen am Montag zu einem Jahr Gefängnis verurteilt worden. Sein Sohn Daniel ist zu 9 Monaten Haft verurteilt worden.

    Der Arzt Michele Ferrari ist zu anderthalb Jahren verurteilt worden.

    Der Anwalt von Gottlieb und Daniel Taschler, Flavio Moccia, kündigte Berufung an.

    Staatsanwalt Giancarlo Bramante sprach in einer ersten Reaktion von einer angemessenen Strafe.

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (10)

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    • prof

      Die WADA hat 15.000 Euro Schadenersatz gefordert,höchstwarscheinlich braucht sie das Geld um die Urin-Probe von A. Schwazer von Köln nach Parma zu befördern.

    • goggile

      die WADA sollte für sämtliche Schadensansprüche Schwazers geradestehen, sollte er sie jemals stellen, die mehr als berechtigt währen.

    • goggile

      schwazer gab Doping gleich zu und bekam die drakonische Höchststrafe. bin aber der Meinung im fall taschler dass wenn keine beweise sind dann sollte man auch nicht verurteilen können. die mode, dass Indizien reichen um urteile ´zu sprechen, machen richter mächtiger als Politiker und die wahren macher sollten immer noch die gewählten Politiker sein.
      auserdem sollten alle Verhandlungen und anklagen anonym von statten finden, denn all zu viele menschen werden medial geschlachtet auch wenn sie zu letzt freigesprochen werden. in einigen Jahrzehnten werden wir ueber solche vogänge lachen können aber zur zeit sind solche praktiken zum weinen.

    • Aber einer geht immer noch umher!!!

      Wann geht der Alex endlich in den Hefn?

      https://www.youtube.com/watch?v=95Y-ezDYs7A

    • drago

      Was gab Schwazer wann zu und wie oft hat er seine Meinung geändert? Falls die Indizien stark genug sind, dann reicht das für eine Verurteilung. Dass bei den Aussagen von Taschler (soweit von den Medien verbreitet) eine Verurteilung eher wahrscheinlich war, dürfte auch klar sein. Ein Sportmanager wie Taschler behauptet, sich an den amtsbekannten Drogenarzt Ferrari gewandt zu haben, weil sein Sohn eine leistungsschwächende Immunschwäche hat und darüberhinaus nichts gewusst haben will, dass für eingeschriebene (tesserierte) Funktionäre und Sportler ein Verbot der Kontaktaufnahme mit dem von der Sportgerichtsbarkeit gesperrten Arzt galt und gilt. Mit den Abhörprotokollen dürfte die Verurteilung von Taschler kaum als Skandal gelten. Aber in den weiteren Graden der Justiz kann das schlussendliche Urteil auch noch anders ausfallen oder aber die Sache wird verschleppt, bis die Verjährung eintritt. In der Sportwelt dürfte die Karriere von Taschler aber beendet sein.

    • holzmichl

      Hoffe du täuscht dich Drago, auch dieser Mensch soll eine zweite Chance bekommen, was würden wir denn alles für unsere Kinder tun…????

      • andreas

        Sorry, das ist doch kein Argument. Er hat Mist gebaut und hat sich mit lächerlichen Ausreden rausreden wollen. Schon für sie Ausreden ist das Urteil gerechtfertigt.

        • goggile

          andreas so einen naiven satz zu schreiben.. denk doch endlich einmal nach bevor du die tasten betätigst. du kennst dich in vielen bereichen aus, aber nicht ausreichend. desshalt wuerde ich vorschlagen du schreibst weniger und ueberlegter. alles gute und iss a ostergoggile damit leistungsfàhig bist.

      • drago

        Die Sportkarriere ist nicht die Arbeitswelt. Da Doping überaus schwer nachweisbar ist, tendiert die Sportjustiz dazu, keine zweite Chance zu geben, vor allem dann nicht, wenn es sich nicht um die Haupteinkommensquelle handelt. Was die Arbeit von Taschler angeht, so beeinflusst das Urteil diese m.W. kaum. Für seine Tätigkeit als Funktionär ist er sowieso schon gesperrt.
        Sollten die Aussagen von Taschler stimmen, so muss man ihm zumindest unglaubliche Blauäugigkeit vorwerfen, was bei einem Mann seiner Erfahrung als Sportler und Funktionär schon eher unwahrscheinlich ist.

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