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    „Einige verrückte Hühner“

    lingerParadiesvogel Peter Linger sitzt in der Jury des neuen Tv-Formats Twenty Fashion Queen. Ob sich in Südtirol Fashionistas finden und wie sich die ersten Kandidatinnen geschlagen haben.

    Tageszeitung: Herr Linger, sind Sie der neue Guido Maria Kretschmer von Südtirol?

    Peter Linger: (lacht) Nein, als Guido Maria Kretschmer würde ich mich jetzt nicht bezeichnen. Ich würde zwar sehr gerne Guido die Hand reichen, aber ich bin Lachen Leben Linger und muss niemanden kopieren.

    Sie sitzen in der Jury der neuen SDF/Video33-Serie Twenty Fashion Queen. Wie ist es dazu gekommen?

    Ich wurde kontaktiert und habe im ersten Moment eigentlich abgelehnt, da ich dachte, dass ich als Kandidat teilnehmen soll (lacht). Als mir allerdings erklärt wurde, dass ich in der Jury sitzen soll, habe ich mich auf diese neue Herausforderung eingelassen. Ich erfülle sozusagen den deutschen Part der Sendung. Ich bin ja sehr modebewusst und natürlich ist es für mich eine neue Herausforderung mit Frauen zu arbeiten, aber ich nehme diese gerne an. Ich glaube, dass es diese neue Sendung in Südtirol braucht.

    Was können sich die Zuschauer von diesem Format erwarten? Shopping Queen auf Südtirolerisch?

    Genau. Die Sendung ist zweisprachig und spielt sich im Einkaufszentrum Twenty ab. Es gibt immer zwei Kandidatinnen, die mit einem Budget von 250 bis 300 Euro in eineinhalb Stunden ein Outfit zu einem bestimmten Thema finden müssen. Ein komplettes Outfit sind aber nicht nur Schuhe und Klamotten, sondern auch Styling, Auftreten und Charme. Es geht darum uns als Jury zu überraschen.

    Wie haben sich die ersten Kandidatinnen geschlagen? Experimentierfreudig oder klassisch und zurückhaltend?

    Es war eigentlich von allem etwas dabei. Es waren einige sehr verrückte und vorlaute Hühner dabei, aber auch schüchterne Mauerblümchen – die Mischung, auch zwischen älteren und jüngeren Frauen, war eigentlich recht gut.

    Sind die Südtirolerinnen richtige Fashionistas? 

    Ich glaube die Südtirolerin wählt ihre Kleidung sehr gezielt aus. Ich sag es mal so: Es sind nicht alle so verrückt wie ich. Aber das muss auch nicht sein, jeder soll das bestmögliche aus sich herausholen und sich in den geshoppten Klamotten wohlfühlen – das sieht man schließlich auch bei der Präsentation.

    Welche Styling-Tipps gibt es vom Lachen Leben Linger?

    Wichtig ist immer, dass man Kleidungsstücke kauft, in denen man sich wohlfühlt. Man darf sich nicht verkleiden. Wenn man sich High Heels kauft, darin aber nicht laufen kann, sieht es schlimmer aus als jeder flache Schuh. Natürlich ist auch ein gepflegtes Äußeres sehr wichtig: ein guter Haarschnitt, saubere und gepflegte Hände – man sollte nicht so aussehen, als wäre man gerade erst aus dem Bett gekrochen.

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