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„Lärm, Schmutz, Gewalt“

wobieuropaalleetaberpoeder0317_Bei einem Lokalaugenschein in der Bozner Europaallee hat eine Delegation der BürgerUnion „unzumutbare Zustände“ angetroffen.

Auf teils unzumutbare Zustände trafen am Dienstag der Landtagsabgeordnete der BürgerUnion, Andreas Pöder, und Fraktionsmitarbeiter Stefan Taber bei einem Lokalaugenschein in der Bozner Europaallee und bei Gesprächen mit Südtiroler Wobi-Mietern.

„Lärm, Schikanen, Schmutz, Vandalismus und Gewalt sind dort an der Tagesordnung. Man fragt sich, ob man hier noch in Südtirol ist. Südtiroler Wobi-Mieter sowohl deutscher als auch italienischer Muttersprache beklagten sich über die Gleichgültigkeit der Wobi-Führung und auch der Landesregierung“, so Pöder und Taber.

Unter anderem sprachen die beiden Vertreter der BürgerUnion mit Mietern in jenem Gebäude, in denen es vor einigen Tagen zur schrecklichen Bluttat kam.

Auch mit Wobi-Vertrauensleuten der Mieter konnten Pöder und Taber sprechen, diese bestätigten die Problematik:

„Die heutigen Wobi-Verantwortlichen verharmlosen die Problematik, rufen die einheimischen Mieter zu ´mehr Toleranz´ gegenüber anderen Kulturen auf. Mehr wird nicht getan. Dabei zahlen diejenigen welche die Probleme verursachen oft die geringsten Mietsätze im Gegensatz zu jenen, die Lärm und Schikanen erdulden müssen. Meldungen an Wobi-Verantwortliche laufen mittlerweile häufig ins Leere, weil weder Politik noch Wobi-Führung hinter einer härteren Vorgangsweise gegen problematische Wobi-Mieter stehen“, so Pöder und Taber.

„Illegale Müllablagerungen, Beschädigungen an Türen, Mauern, Zugängen und Toren, Schmutz und unerträglicher Lärm sowohl tagsüber als auch nachts bringen die einheimischen Bewohner aber auch ausländische, die sich integrieren und integrieren wollen schier zur Verzweiflung. Wer sich beschwert muss Schikanen, Repressalien, Beschimpfungen fürchten. Wenn man diese Schilderungen nur über ein oder zwei Ecken hört, glaubt man sie kaum. Wenn man aber mit den betroffenen Mietern selbst redet, dann merkt man ihnen die Verzweiflung an“, so Pöder.

„Seitdem sich beispielsweise eine ältere Dame bei ihren ausländischen Nachbarn im oberen Stock über den ständigen unerträglichen Lärm beklagte, muss sie mit wüsten Beschimpfungen und Müllablagerungen leben.“

Irgendwann in den letzten Wochen brannte es vor den Häusern. „Jeder weiß, wer die Verursacher sind, keiner traut sich mehr etwas zu sagen, aus Angst vor Repressalien“, berichtet Pöder.

Die rechtliche Handhabe zum Einschreiten nach ein- oder mehrmaligen Ermahnungen seitens des Wobi bestehen, aber sie würden nicht angewendet.

„Einfacher ist es natürlich, einheimische Senioren die eine um 10 Quadratmeter zu große Wohnung bewohnen aus Wobi-Wohnungen in kleinere Wohnungen zu drängen als ausländische Krawallmacher aus einer Wobi-Wohnung zu werfen“, so Pöder sarkastisch.

Pöder wird, nicht als erster und auch nicht zum ersten Mal, die Thematik im Landtag aufwerfen. Zuerst mit einer Anfrage und dann auch mittels Anträgen.

„Mit Sozialromantik lässt sich diese Parallelwelt mitten in Bozen nicht beheben. Hier ist hartes Durchgreifen seitens des Wobi mit Rückendeckung der Politik erforderlich“, so die BürgerUnion abschließend.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (8)

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  • goggile

    Gottseidank haben wir einen Pöder, der sicht getraut und auch was bewegt. Es sind wirklich bald Mafiaähnliche Zustände in Bozen. Wie soll man den neuen Mitbürgern Manieren beibringen, wenn sie es als Kind nicht gelernt haben? auch dessen Kinder werden dann so erzogen. ein Teufelskreis.

  • franz

    “Die heutigen Wobi-Verantwortlichen verharmlosen die Problematik, rufen die einheimischen Mieter zu ´mehr Toleranz´ gegenüber anderen Kulturen auf. Mehr wird nicht getan“. [….]
    Na ja wen wundert’s Präsident von Wobi ex Direktor von Caritas als Marionette der linken SVP-Landesregierung mit LH Kompatscher und Landesrätin Stocker mit deren Willkommenskultur.
    Anstatt die Steuern zu senken und damit die Wirtschaft anzukurbeln damit italienische Staatsbürger – vor allem junge Menschen nicht gezwungen sind abzuwandern um eine Arbeit zu finden oder die Mindestrenten anzuheben, gibt der italienische Staat 4 Milliarden € / Jahr beteiligt für unbegrenzte unkontrollierte Immigration aus.

  • franz

    “Die rechtliche Handhabe zum Einschreiten nach ein- oder mehrmaligen Ermahnungen seitens des Wobi bestehen, aber sie würden nicht angewendet“. [….]
    Abgesehen davon, dass die heutigen Wobi-Verantwortlichen bzw. die verantwortlichen SVP/PD Landesfürsten die Problematik verharmlosen ist festzustellen, dass die linke Regierung ,mit Gesetzen wie das “ svuota carceri“ & DL-Depenalizzazione zu solchen Zuständen geführt haben
    Leider führte jahrelanges Gutmenschentum und falsche Toleranz zu einem politischen Stillstand und dem Anstieg der Kriminalität. , siehe 5 Jahre Pd -Regierung.
    Unsere Volksvertreter von SVP/PD und Grüne versuchen mit postfaktischen Desinformation alles herunterzuspielen, die Tatsachen zu verdrehen und damit die Bürger zu verarschen und zu belügen, indem sie uns immer wieder glaubhaft machen wollen, dass es keine Sicherheitsprobleme gibt.
    Leider ist es nicht so.
    Sogar ein Richter hat kürzlich zum Thema Sicherheit den Standpunkt vertreten , dass der Staat diesbezüglich völlig versagt.
    Treviso, giudice inseguito in auto: „Io mi armo, lo Stato non c’è“ […]
    http://www.repubblica.it/cronaca/2017/03/24/news/treviso_giudice_aggredito_io_mi_armo_lo_stato_non_c_e_-161282061/

  • huber.pepi@gmail.com

    Kompatscher &a Co.foerdern diese Politik. Sizilien ist laengst schon in Bozen angekommen. Soviel Italianisierungsarbeit wie Kompatscher & Co. hat es noch nie gegeben. Es lebe PD & Verraeter.

  • watschi

    es wäre ja so einfach. es gibt regeln und die sind einzuhalten. wenn mieter glauben, sie kònnen gratis wohnen und dazu auch noch narrenfreiheit zu haben, dann muss man sie halt bestrafen. mit hohen geldstrafen oder mit rauswurf. da muss es null tollernaz geben, ansonsten wird das nie aufhòren. die mieter müssen wissen was auf dem spiel steht.

    • franz

      Es wäre einfach würde es Regeln geben, für Mieter ( bzw. allgemein für Menschen ) mit Migrationshintergrund gibt es diese Regel nicht, sie genießen völlige Narrenfreiheit.
      Wie schon beschrieben dank Gesetze wie das “Svuota caeceri“ & DL-Depenalizzazione der linken Regierung Renzi :
      Beinahe völlige Straffreiheit für kriminelle Immigranten, während italienische Staatsbürger mit den selben Gesetz zivilrechtlich massakriert werden.

  • criticus

    Wer sich anständig aufführt soll auch gerecht behandelt werden. Aber! Herr Schweigkofler, entweder Sie haben die Sache in Griff, ansonsten lassen Sie endlich andere ans Ruder. Seit Sie Präsident sind haben Ausländer die sich nicht an Regeln halten besondere Narrenfreiheiten. Hören Sie endlich mit dem Multikulti-Quatsch auf. Das respektlose Gesindel, das Sie so unterstützen, verarscht uns ja nur! Und die SVP-Arbeitnehmer schlafen mal wieder, oder sind noch nie aufgewacht.

  • yannis

    Die Europaallee, sozusagen das Bozner „Duisburg-Marxloh, Berlin-Neukölln“ etc.

    Es wird Zeit, wenn es nicht schoin zu spät ist, dass sich Europas Bürger „andere“ Politiker zulegen.

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