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    „Rente für zwei Unterschriften“

    Manfred Mayr mit der ersten Miss Kurtinig Maria Gummer und der Miss Italia-Organisatorin Sonia Leonardi.

    Manfred Mayr mit der ersten Miss Kurtinig Maria Gummer und der Miss Italia-Organisatorin Sonia Leonardi.

    Andreas Pöder giftet gegen den Kurtiniger Bürgermeister Manfred Mayr: Dieser verlange für zwei Unterschriften in der Woche eine Politikerrente. 

    „Südtirols Bürgermeister haben offenbar kein wichtigeres Thema als die Bürgermeisterrente, dabei gäbe es in den Gemeinden wahrlich genug Baustellen zu bearbeiten“, so der Landtagsabgeordnete Andreas Pöder (BürgerUnion).

    Pöder will im Regionalrat das Seinige dazu tun, dass die Bürgermeister sich die Bürgermeisterrente „so lange an den Hut stecken können, so lange sie nicht einer Verringerung der Zahl der Gemeinden und eine Reduzierung der Gemeindereferenten zustimmen sowie ihre Blockadehaltung gegenüber dem Landtag aufgeben“.

    Die mit dem Noggler-Gesetz mögliche und auch umgesetzte Aufstockung der Referenten kostet die Steuerzahler in dieser Amtsperiode immerhin 2 Millionen Euro mehr, so Pöder.

    Zudem müsse auch differenziert werden: „Wenn beispielsweise ein Bürgermeister von Kurtinig, Manfred Mayr, für zwei Unterschriften in der Woche eine Rente will, dann muss man dies durchaus in Zweifel ziehen“, so Pöder.

    Mayr hatte am Donnerstag bei der Landesversammlung den Abgeordneten Andreas Pöder scharf angegriffen. Er sagte, dass die Bürgermeister mehr leisteten als ein Andreas Pöder und sich deshalb eine Rente auch verdienten.

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    Kommentare (4)

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    • besserwisser

      wikipedia: „Bei der darauffolgenden Landtagswahl in Südtirol, am 26. Oktober 2008 erreichte die Union für Südtirol nur mehr einen Stimmenanteil von 2,3 % und ist damit auf ein historisches Tief abgestürzt. Sie erhält ein Restmandat, welches der mit 3981 Vorzugsstimmen wiedergewählte Andreas Pöder einnimmt“.
      Es gibt ja Leute die bekommen eine Rente ohne Unterschrift.

    • drago

      Es gibt, glaube ich, kein Gesetz dagegen, dass Bürgermeister und Referenten, freiwillig in die Rentenkasse einzahlen, bei der sie mit ihrem Brotberuf versichert sind. Der Rentenanspruch, sowie anscheinend auch eine Abfindung, dient nur einer verschleierten Erhöhung ihrer Amtsentschädigung. In meinen Augen handelt es sich bei den Inhabern eines politischen Amtes nicht um Angestellte der betreffenden Verwaltung. Jeder Freiberufler muss von seinem Honorar selbst die Pensionsversicherung bestreiten.
      Dies würde alles auch für die Landtags/Regional/Parlamentsabgeordnete gelten; diese können sich aber ihre Gesetze selbst machen und tun das auch praktisch nach Gutdünken (und eigenem Vorteil).
      Ich bin dafür, dass die Amtsinhaber eine gute Entschädigung erhalten (und Bürgermeister und Referenten tragen diesbezüglich eine weitaus größere Verantwortung als alle Abgeordneten), aber von dieser Entschädigung sollten sie sich dann ihre persönlichen Ausgaben inkl. Fahrtspesen und alle Versicherungen selbst bezahlen.

      • yannis

        @drago

        so sollte es sein ! nur was wären Politiker wenn sie ohne der Möglichkeit der sog. „Winkelzüge“ zum eigenen Vorteil, erfolgreiche Selbstständige ? fleißige Arbeiter ? rechtschaffende Angestellte ? weder noch !

    • iluap

      So ein Blödsinn. Hier geht es allein um die Gleichstellung zwischen Bürgermeister welche vor Ihrer Wahl selbstständig und jene die vor ihrer Wahl Angestellte waren. Wieso werden letzteren diese Rentenbeiträge einbezahlt und die selständigen müssen selber dafür aufkommen?? riesengroße ungerechtigkeit!!!!!

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