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    Neuer Neurologe

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    Bonetti mit Thomas Schael und Oswald Mayr

    Nun ist es fix: Der Bozner Neurologie-Primar Bruno Bonetti, der erst vor eineinhalb Jahren als „Koryphäe“ ins Land geholt wurde, geht. Die Gründe für den Wechsel – und die offenen Baustellen.

    Von Anton Rainer

    Und die Suche geht weiter: Nachdem die Nachbesetzung der Abteilung Neurologie am Krankenhaus Bozen bereits nach dem Abgang von Primar Rudolf Schönhuber im Juni 2014 jahrelang auf eine ordentliche Besetzung warten musste, wird sich die Geschichte wiederholen. Ende Jänner wurde bekannt, dass der seit Oktober 2015 neue Neurologie-Primar Bruno Bonetti zurück nach Verona gehen wird – nun hat der Sanitätsbetrieb seinen Rücktritt auch offiziell angenommen. Der Abgang nach nur eineinhalb Jahren kommt auch deswegen überraschend, weil die Bestellung des gebürtigen Veronesers medial als echter Coup für den Südtiroler Sanitätsbetrieb gefeiert wurde.

    Thomas Schael sei es gelungen, so der Betrieb damals, „für die Leitung der Abteilung Neurologie am Bozner Krankenhaus eine Koryphäe ins Land zu holen.“ Noch dazu sei Bonetti ein ausgewiesener Fachmann in Klinik und Forschung, der über „internationale Kontakte verfügt.“ Im Gepäck hatte der publizierfreudige Primar nicht nur einen „beeindruckenden Lebenslauf“ inklusive prestigeträchtigen Tätigkeiten in Deutschland und den USA sowie Erfahrungen in der „interdisziplinären Krebstherapie“, Bonetti war auch voll des Lobes über die Landeshauptstadt: „Bozen ist eine wunderschöne Stadt, die ich bereits im Winter wie im Sommer kennenlernen durfte“, so Bonetti damals, „ich habe einige alte Freunde hier, deshalb bin ich überzeugt, dass ich beruflich und privat bald in Südtirol Fuß fassen werde.“

    Halten konnten den Mediziner seine alten Freunde offenbar nicht: Nur ein Jahr, nachdem seine Tätigkeit als Primar in Bozen begann, bewarb sich Bonetti für eine Stelle an der Klinik Verona – ab Anfang Mai will er in seine Heimat zurückkehren, um auch dort ein Primariat anzunehmen.

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    Kommentare (1)

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    • criticus

      Gute Ärzte sind nicht blöd. Bürokratie und kopflose Regeln bestimmen den Alltag in der SE. Kein echter Coup für den Südtiroler Sanitätsbetrieb sind in erster Linie Frau Stocker und Schael. Wann reagiert die SVP endlich? Ach ja, habe ich vergessen, die beiden haben in Bozen anscheinend Freunde von oben herab. Fragt sich nur wie lange.

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