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    „Massenmigration vermeiden“

    Auch 2017 beschließt die Landesregierung Millionen für die Entwicklungshilfe. Warum LH Arno Kompatscher damit auch Flüchtlingsbewegungen verhindern will. DAS VIDEO.

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    Kommentare (16)

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    • andreas

      Die „Entwicklungshilfe“ scheitert daran, dass die westlichen Staaten internationale Unternehmen bei der Ausbeutung der Ärmeren gewähren lassen, bzw. die EU dies auch noch unterstützt, in dem sie Fleisch- und Milchproduktion subventioniert und es damit den Unternehmen ermöglicht, die Waren billigst in Afrika auf den Markt zu werfen und damit die lokale Wirtschaft, welche mit den Preisen aus Europa nicht mithalten kann, schwächt bzw. ausrottet.

      Danke LH, danke EU, dass ich mit meinen Steuergeldern, welche auch für Agrarsubventionen hergenommen werden, an der Zerstörung der Wirtschaft in Afrika teilhaben darf und damit immer mehr Menschen in Afrika die Lebensgrundlage entziehe und sie deshalb nach Europa flüchten.

    • yannis

      guten Morgen Herr Kompatscher, endlich wach geworden.
      Das übliche bei Politikern je näher der Wahltermin rückt desto näher sie sich der Realität begeben.
      Vielen Dank auch an Caritas & Co die mit ihren vermeintlichen guten Zwecken für sich selbst und anderen Profiteuren an der Zerstörung Afrikanischer Wirtschaft mit verdienen !!!

      https://www.youtube.com/watch?v=djXkFedpTrE

    • ahaa

      Geld das z.B. Tierheime verweigert wird.Eine Masseninmigration wird durch 3,8 Mil. nicht verhindert.Auch nicht wenns Milliaren wàren.Elend und Armut sind ein grosses Geschàft.
      Auf der anderen Seite werden Aktien und Fonds angeboten die wiederum in den Krieg,Billigarbeit… investieren.
      Wer vestanden hat das Psychopathen regieren wundert nichts mehr. 😉

    • cicero

      @andreas
      So einfach wie du es darstellst ist es nicht, Afrika sitzt auf einem Sack voll von Rohstoffen, von dem andere Kontinente nur träumen können und machen nichts daraus. Im Gegenteil. Gewissenlose Kleptokraten verhindern dass diese für alle einen Mehrwert darstellen können. Oder wo siehst du FLÄCHENDECKEND Schulen, Straßen, Krankenhäuser und andere Infrastrukturen, die eine Investition z.B. etwa im Tourismus wofür Afrika prädestiniert wäre, erst ermöglichen würden? Dafür gibt es flächendeckend Korruption, Stammeskriege, Genitalverstümmelungen und andere Praktiken die zeigen dass Afrika in vielen Teilen noch nicht aus der Steinzeit herausgekommen ist. Ja wieso haben dann die Asiaten und zunehmend auch die Südamerikaner geschafft aus diesen wie du schreibst fatalen Abhängigkeiten der Europäer usw. zu entkommen und stellen nun selbst eine Wirtschaft her, die sich gewaschen hat?
      Weil sie sich auf die Füße gestellt haben, Ressourcen genutzt haben und die ERLÖSE ALLEN zur Verfügung stellen. Und weil sie keine Kriege mehr führen und somit für Sicherheit in ihren Ländern sorgen, die für Investitionen Voraussetzung sind. Sich nur auf andere verlassen und anderen die Schuld geben ist halt nicht zielführend.

      http://www.zeit.de/politik/ausland/2017-03/migration-fluechtlinge-afrika-europa-grenzen/seite-2

      • thefirestarter

        Weil sie sich Asien und Südamerika von Europa unabhängig gemacht hat.

        Leider ist in Afrika dies zwar offiziell der Fall, tatsächlich aber nicht!
        Die gewissenlosen Kleptokraten werden militärisch, politisch, finanziell von Europa (F,GB, D, I, usw.) unterstützt. Es ist in Europa Interesse das die Abhängigkeit des afrikanischen Kontinents nicht aufhört um BILLIG zu deren Rohstoffe zu kommen.
        Wenn es dich interessiert lies dir mal kurz die Geschichte von Obervolta/Burkina Faso durch (gerne auch auf Wiki) vielleicht gehn dir die Augen auf.

    • andreas

      @cicero
      Schon klar, ein Anfang wäre aber nicht ihre Industrie und Handwerk mit unserem subventionieren oder alten Krempel zu unterwandern. So würde das Volk einen gewissen Wohlstand erreichen und könnte sich selbst gegen die Herrscher auflehnen.

    • cicero

      @the firestarter
      Mag alles sein, deshalb kann man die afrikanischen Staaten nicht von Schuld freisprechen. Die Abhängigkeit ist selbstverschuldet. Man verwendet die Erlöse um Stammesfehden auszufechten anstatt sie in die Infrastruktur zu stecken und Wohlstand für alle zu generieren. Man will mit dem eigenen clan an der Macht bleiben bleiben. Das Staatsvolk bedeutet diesen Herrschern nichts, der clan ist wichtig. Und wenn es dieser clan nicht mehr ist, dann ist eben ein anderer an der Macht. Diese Geschichten von denen zu sprichst kenne ich zur Genüge, aber in Wahrheit wäre es den Ländern in Europa und weltweit wirklich viel mehr daran gelegen verlässliche Partner in Afrika zu haben, die Geschäfte könnten sich im wechselseitigen Interesse vervielfachen, genauso wie es Europa auch daran gelegen ist mit verlässlichen Partnern in Asien oder anderswo Geschäfte zu machen. In unsichere von Kämpfen geprägte Länder will niemand investieren. Den Afrikanern sei also geraten, endlich einmal halbwegs demokratische Verhältnisse zu schaffen, anstatt flächendeckend Frauen zu verstümmeln, endlich flächendeckend Infrastrukturen zu bauen. Wenn man schaut, haben es jetzt nahezu alle in der Welt geschafft, dass zumindest die Menschen nicht verhungern und halbwegs anständig versorgt werden, obgleich noch viel zu tun ist. Nur in Afrika mit all den Möglichkeiten sollte dies nicht möglich sein, das ist doch ein Witz. China hat es geschafft in 50 Jahren von bitterster Armut zur wirtschaftlichen Weltmacht aufzusteigen noch dazu mit dem handicap von solchen Menschenmassen, die zu versorgen sind.

      @andreas
      Auf Menschenfreundlichkeit von anderen braucht man nicht zu warten, das hat nirgendwo zu Entwicklungschancen geführt. Da heißt es selbst daran arbeiten. Und noch etwas, Mitleid mit den Afrikanern brauchen wir keine zu haben, sind sie nämlich einmal obenauf dann werden wir knallhart abgesägt wenn wir nicht aufpassen. Gilt auch für Asien.

    • andreas

      @cicero
      Es geht weniger um Mitleid, mehr um Fairness und darum, dem Land die Chance zu geben sich selbst zu entwickeln.
      China mit Afrika zu vergleichen funktioniert nicht wirklich, China hatte schon immer eine hoch entwickelte Kultur, welche der westlichen meistens überlegen war und nur die letzte 1-2 Jahrhunderte etwas zurückgefallen ist und jetzt wieder an uns vorbeiziehen wird.

      Deine Belehrungen Afrikas sind typisch für den Westen, doch wenig hilfreich. Sie haben ihre Kultur und die werden wir auch von außen nicht so schnell ändern können, wobei ich mich bei solchen Belehrungen immer wieder frage, warum wir annehmen alles besser zu wissen.
      Weltpolizei und Moralapostel zu spielen hat uns in die derzeitige Position gebracht, dass der Westen zu Recht in vielen Ländern verhasst ist.

      Waris Dires ist ein Modell aus Somalia, welche das Buch Wüstenblume geschrieben hat und sich weltweit gegen die die Bescheidung eingesetzt hat. Ihr eigene Mutter war eine ihrer größten Gegnerinnen bei diesem Thema, warum auch immer.
      Das Beispiel zeigt, dass es wohl unmöglich ist einem Volk von Außen eine Kultur aufzudiktieren, wenn sich schon eine Mutter, welche auch davon betroffen ist, gegen die eigene Tochter auflehnt. Man muss das nicht verstehen, man sollte es aber zur Kenntnis nehmen.

    • goggile

      Millionen fuer entwickunlgshilfe, hunderte von Millionen fuer die aufgezwungenen immigrierten neubuerger, hunderte von Millionen fuer die unzähligen nichtarbeitenden, nichtintegrierungswilligen, kriminàllen vorfàlle um deren rechtsanwàlte gerichtsstpesen òffentliche und privaten schàden und langfristigen schozialschmarotzertum mit dem Steuergeld des arbeitenden menschens zu finanzieren.

    • franz

      Eine Massenimmigration wird man durch 3,8 Millionen €. nicht verhindern.
      Wenn man 4 Milliarden € / Jahr (in Italien ) für die Unterkunft für Flüchtlinge ausgibt ( 95 % Clandestini ) weil es ein großes Busseniss ist.
      Angefangen damit, dass Flüchtlinge bereits von Kriegsschiffen mit “Mare Nostrum“, Frontex, und “Sofia“ vor der Küste Libyen abgeholt werden.
      Ales Junge Männer im besten Alter.
      Wo bleiben die Frauen Kinder und alte Menschen.
      Der Verdacht liegt nahe, dass es sich bei diesen jungen Männern um Vaterlandsverrätern handelt die anstatt in ihrer Heimat sich nützlich zu machen indem sie ihr Vaterland und ihre Familie gegen die korrupten Machthaber verteidigen und um beim Erlös der Bodenschätze, wie z. B Erdöl in Nigeria teilzuhaben bzw. die Ärmel hochkrempeln und in ihrer Heimat sich eine Existenz aufzubauen und darum, dem Land die Chance zu geben sich selbst zu entwickeln.
      Nigeria ist der 5 größte Erdöllieferant der Welt und reich an anderen Bodenschätzen, und 3 mal so groß wie Italien
      Gutmenschentum bringt uns auch nicht weiter.
      Wenn hunderttausende junge Männer auf unsere Kosten zum Teil in Hotels logieren anstatt sich in ihrer Heimat nützlich zu machen und italienische Staatsbürger ohne Arbeit auf der Straße landen oder jährlich 100.000 junge qualifizierte Menschen abwandern müssen weil sie in Italien keine Arbeit finden, weil die Priorität der linken Regierung die Immigration ist, anstatt die Steuern zu senken und damit die Wirtschaft anzukurbeln, ist das fair.?

    • thefirestarter

      Die Grenzen der afrikanischen Länder wurden von Europäern erfunden.

      Es ist im Interesse der Europ. Länder und vor allem der europ. Multis, dass die Situation der „Stammesfehden“ etc. so bleibt, weil nur so diese die Kontrolle über die afr. Rohstoffe behalten können.
      Solange sich also diese Länder dem diktat der Europäer (idem USA) unterwerfen solange können sie im Land tun was sie wollen und werden sie auch Waffen bekommen.
      Sobald ein afrik. Land versucht die Kontrolle über seine Rohstoffe zu erlangen, passiert immer das Gleiche. Das besagte Land wird zum Land des Bösen und der Böse Herrscher muss beseitigt werden. siehe Burkino Faso, siehe Lybien.

    • cicero

      @andreas
      Afrika braucht von uns keine faire Chance. Das hat noch kein Land je erhalten. Afrika braucht gar nichts von uns. Afrika muss trotz oder gerade wegen der Widerstände seinen Weg gehen. Es ist der Weg der Weg den die restliche Welt gegangen ist mit Demokratie Teilhabe am Gemeinwohl und vor allem Frieden. Das können nicht wir verordnen und auch nicht ermöglichen.Wenn sie diesenWeg nicht selber gehen WOLLEN, hilft eh nichts. Sonst müssen sie halt einen anderen Weg gehen. In unserer globalisierten Welt dürfte das aber schwer werden

      @ the firestarter
      Das was du schreibst stimmt schon ist aber nur die eine Hälfte der Medaille. Die andere heißt Kriege und Stammesfehden beenden mit den Erlösen Infrastrukturen bauen anstatt Waffen kaufen usw. Denn wenn Afrika nicht will an diesen Spielen wie du sie beschreibst teilnehmen will hätte NIEMAND die Macht sie aufrechtzuerhalten. Aber Afrika will derzeit keinen anderen Weg, wobei es da auch Ausnahmen gibt.

    • thefirestarter

      Massive Hungersnot in Subsahara-Region
      Die Ursachen sind vielfältig: ein tödliches Zusammenspiel von Klimawandel, der Zerstörung der afrikanischen Landwirtschaft durch EU-Dumpingpreise für nach Afrika exportierte Produkte, der Verschuldung afrikanischer Staaten und kriegerischer Auseinandersetzungen in den oben genannten Ländern.

      Rest: http://religion.orf.at/stories/2832927/

    • andreas

      @cicero
      Sorry, aber das ist doch kein Argument, dass kein anderes Land von Europa eine faire Chance bekommen hat.

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