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    „Mein Vorschlag für die EU“

    LH Arno Kompatscher

    LH Arno Kompatscher

    Am Mittwoch wird LH Arno Kompatscher in Brüssel sein, um dem EU-Parlament seinen Vorschlag zu einer nachhaltigen Lebensmittelpolitik zu präsentieren. Die Details.

    Lange hat es gedauert, nun ist es endlich soweit:  Der Vorschlag zu einer nachhaltigen Lebensmittelpolitik, den Arno Kompatscher als Berichterstattung der zuständigen Fachkommission des europäischen Ausschusses der Regionen vorbereitete, wird auch im Plenum des EU-Parlaments vorgestellt.

    Zu Kompatschers Vorschlägen zählen beispielsweise die Förderung der Biodiversität und höhere Tierschutzstandards. Zudem sollten die bürokratischen Hürden in Zusammenhang mit lokalen Lebensmitteln reduziert werden, die viele Bauern vor einer Eigenvermarktung abhalten.

    Eine weitere Maßnahme betrifft eine stärkere Planung auf regionaler und lokaler Ebene, um  die Umweltauswirkungen des Nahrungsmittelsystems vor Ort zu verringern. „Hier könnten lokal Gremien namhaft gemacht werden, die Initiativen zu Förderung der regionalen Lebensmittel anstoßen und verfolgen“, erklärte Kompatscher seine Vorschläge nach der Verabschiedung in der zuständigen Kommission im Februar.

    Auch in der Beschaffung von Lebensmitteln über öffentliche Aufträge gäbe es in diesem Zusammenhang Luft nach oben,  beispielsweise in Krankenhäusern und Kindergärten. Die bestehenden Kriterien sollten hinterfragt werden, damit Nachhaltigkeit und lokale Produkte mindestens ebenso leicht zum Zug kommen.

    „In der EU gibt es den Grundsatz des absoluten Wettbewerbs“ so Kompatscher nach der Sitzung der Landesregierung am Dienstag, deswegen könne man „bei Lebensmitteln für Krankenhäuser nicht lokale Produkte fördern“, um etwa Vorteile durch kurze Wege zu nutzen.

    „Mein Vorschlag an die EU: Warum soll man das nicht ausdrücklich ermöglichen?“, findet der LH.

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    Kommentare (4)

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    • andreas

      Mein Gott, wenn derjenige, der die Ausschreibung der Lebensmittel für die Krankenhäuser so macht, dass nur lokale Anbieter zum Zug kommen können, dann muss man sich nicht nachher darüber ärgern, dass Provinzfremde diese liefern, ebenso bei den Behindertentransporten oder die Bar im Meraner Krankenhaus.
      Wenn aber jeder eingeschüchtert ist, da er den Rechnungshof im Rücken hat, werden wohl noch weitere größere Ausschreibungen an Provinzfremde gehen.

      Wenn man auf die EU wartet, wird dies in diesem Jahrhundert wohl nichts mehr.

    • einereiner

      Wow, jetzt kommt der Klassensprecher und erzählt mal der EU wo es lang geht. Und schon wird alles gut.

    • anarchoseppl

      Dou hot heint oaner woll zuviel Speckknedl drwuschn..

      • yannis

        >>>Dou hot heint oaner woll zuviel Speckknedl drwuschn.<<<

        und der Speck für die .Speckknedl kam mit Sicherheit aus dem Norden der EU, also ist es nix mit Nachhaltigkeit und lokalen Produkten.

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