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Gefilzte Vermieter

stadtpolizei gemeindepolizeiDie Stadtpolizei in Bozen hat fünf Wohnungsbesitzer angezeigt, die über ein bekanntes internationales Internetportal Zimmer angeboten und vermietet haben.

Die Stadtpolizei in Bozen hat fünf Wohnungsbesitzer angezeigt, die über ein bekanntes internationales Internetportal Zimmer angeboten und vermietet haben.

Die illegalen Vermieter sollen monatelang Mieten schwarz kassiert haben.

Laut dem Kommandanten der Stadtpolizei Sergio Ronchetti müssten die Vermieter mit Geldstrafen zwischen 328 und 1.300 Euro rechnen. Die Stadtpolizei bezieht sich auf das Landesgesetz Nr. 12/95.

Die Stadtpolizei hat die Akten an die Agentur für Einnahmen weitergeleitet.

ALLE HINTERGRÜNDE LESEN SIE AM MITTWOCH IN DER PRINT-AUSGABE.

 

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Kommentare (13)

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  • andreas

    Die Staaten und die EU lassen Unternehmen wie Airbnb oder Uber gewähren, dessen Geschäftsmodell auf Steuerhinterziehung beruht und bestraft die Kleinen.
    Außer monatlich zu kassieren, was genau machen Politiker eigentlich?

    • markusgufler

      @Andreas:
      Also wenn ich das richtig verstehe, dann berichtet dieser Artikel von „kleinen“ Privatpersonen, welche Wohnräume ohne Steuerabgaben und ohne Erfüllung gesetzlicher Auflagen, entgeltlich über Airbnb vermietet haben und jetzt dafür belangt werden.
      Was an diesen Kontrollen und Bestrafungen ist nicht in Ordnung?
      Was hat das mit den Politikern zu tun?

      • andreas

        Die Vermieter bei Airbnb sind größtenteil Privatpersonen, welche die Wohnungen schwarz vermietet und dies weltweit.
        Damit sinkt das Angebot an Mietwohnungen und die Preisen steigen, was es Einheimischen nicht leichter macht.
        Diverse Städte wie New York, Berlin oder Paris liegen wegen dieser Probleme im Streit mit Airbnb und auch darüber, dass keine Abgaben gezahlt werden.
        Wer, wenn nicht die Politik, muss hier eine Regelung finden?
        Die Thematik ist nebenbei seit Jahren bekannt, in Rom wurde eine erwischt, welche über 1.000 Wohnungen vermietet hat.

  • einereiner

    Andreas, schreib keinen billigen Käse, wenn du dich nicht auskennst.
    Kurzzeitige Vermietung ist prinzipiell nicht illegal. Illegal wird es, wenn man die Einnahmen nicht versteuert.

  • iluap

    Leider wird hier großteils illegal vermietet.

  • andreas

    @einereiner + yannis
    Ihr seit 2 selten einfältige Gestalten.
    Das Problem mit Airbnb existiert weltweit, man muss schon sehr beschränkte Ansichten haben, um es nur auf Italien oder die paar Typen in Bozen zu reduzieren.
    In manchen Städten ist die Anzahl der Betten, welche auf Airbnb angeboten werden, höher als die der Hotels.

    Dass hier eine Schattenwirtschaft vor den Augen der Politik entstanden ist, welche weder Abgaben zahlt, noch sich an Standards hält und zusätzlich den bestehenden Berieben das Wasser abgräbt, werdet ihr 2 wohl nie verstehen, auch nicht, dass dadurch das Angebot an leistbaren Mietwohnungen für Einheimische reduziert wird und die Mietpreise in diesen Vierteln stark ansteigen.

    • einereiner

      @andreas
      nochmal, damit auch du es verstehst: das Vermieten an sich ist nicht illegal. Die Wohnungen befinden sich im Eigentum der „Eigentümer“ und es gehört zum Eigentumsrecht, damit zu machen was man will. Ab einer gewissen Länge der Vermietung bedarf es aber eines Mietvertrags und natürlich muss man die Einnahmen generell versteuern. Es gibt auch genügend Urteile, z. B. in Deutschland, dass das Vermieten NICHT generell verboten ist!
      Dass hier eine Konkurrenz zu Hotels entsteht, ist ein Effekt des offenen Marktes, ich sehe das positiv. Dass die leistbaren Mietwohnungen reduziert werden ist sicher nur kurzfristig. Langfristig kommt der Effekt, dass durch die Einkommen über Airbnb Anreize geschaffen werden, wieder mehr Wohnungen zu bauen. Aber soweit reicht die Denkfähigkeit von vielen nicht.

      • Es kann doch nicht Sinn der Sache sein, Wohnungen für diese „Airbnb-Typen“ zu errichten, um den Hotels Konkurrenz zu machen. Wäre es nicht sinnvoller für die Ansässigen „leistbares“ Wohnen zu garantieren?

      • andreas

        @einereiner
        Wie genau würdest du Geld, welches du schwarz kassiert hast, in neue Wohnungen investieren?
        Von dieser Problematik scheinst du nicht wirklich Ahnung zu haben.

        Dass hier Private, welche keine Abgaben zahlen und auch keine Richtlinien einhalten, den Hotels Konkurrenz machen, welche sich ordnungsgemäß an alles halten, ist nicht wirklich positiv.
        Du scheinst vom Ausmaß, welches die Vermietung über Airbnb angenommen hat, nicht wirklich Ahnung zu haben.

        Es geht nicht um die, welche ihre Wohnung 4-5 Wochen im Jahr vermieten, sondern um Vermieter, welche x Wohnungen haben und diese das ganze Jahr über auf diese Art vermieten und davon gibt es genügend.

        Du bist ja anscheinend noch einfältiger als ich gedacht habe.

        • yannis

          >>>Die Wohnungen befinden sich im Eigentum der „Eigentümer“ und es gehört zum Eigentumsrecht, damit zu machen was man will.<<<

          auch wenn Du es nicht verstehst, so ist es halt, sicher verstehen dies diejenigen nicht, die meinen dass man als Eigentümer nicht des Recht hätte aus seiner Investition das BESTE zu machen, sondern sich als "Sozialamt" zur Verfügung stellen müsste.
          Und wenn in Österreich in Immobilien investiert wird, wie jeder Spatz aufn Dach schon weis, werden dadurch die Mietpries in Südtirol wohl auch nicht sinken.

        • yannis

          >>>den Hotels Konkurrenz machen, welche sich „ordnungsgemäß an alles halten“<<<

          glaubst Du das wirklich ? wenn ja dann glaubst Du auch das Zitronenfalter Zitronen falten.

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