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    Niederlage zum Debüt

    Fotos: FCS/FotoSport Bordoni

    Fotos: FCS/FotoSport Bordoni

    Alberto Colombo debütiert mit einer Niederlage auf der Trainerbank den FC Südtirol. Fragwürdiger Elfer in der Nachspielzeit. Der Spielbericht.

    Am elften Spieltag der Rückrunde, der laufenden Lega Pro Meisterschaft Gruppe B, traf der FC Südtirol innerhalb der heimischen Mauern des Drusus Stadions auf Albinoleffe. Mit der Partie gegen das Team aus Bergamo stand der FCS vor einem Kurswechsel, auch da Alberto Colombo in der letzten Woche für den entlassenen Wiliam Viali auf die Trainerbank kam.

    Die Bergamaschen befinden sich mit 40 Punkten auf dem neunten Tabellenplatz und haben 8 Zähler mehr auf dem Konto als die Weißroten, die sich zuletzt gegen Sambenedettese und Pordenone zwei Mal in Folge geschlagen geben mussten. Im Drusus Stadion holten Fink & Co mit fünf Siegen, sieben Remis und nur drei Niederlagen, 22 der insgesamt 32 Tabellenpunkte.

    Bei seinem Debüt als FCS Trainer musste Alberto Colombo auf die Verletzten Tulli, Fink und Obodo verzichten. Die Weißroten liefen mit dem 4:4:2 Spielsystem auf. Die Verteidigung blieb jene des letzten Matches, im Mittelfeld spielten Broh und Cia auf den Außenseiten und im Angriff war das Duo Gliozzi-Lupoli am Start.

    Das Match im Bozner Drusus Stadion begann mit dem Anstoß der Gäste aus Bergamo. Es dauerte aber nur wenige Sekunden, bis die Südtiroler, die sehr energisch und aggressiv starteten, den Ballbesitz und damit auch den Spielverlauf an sich rissen. Nach zwei Minuten erkämpfte sich Gliozzi einen interessanten Freistoß, den Bassoli jedoch mit links weit übers Tor knallte.

    Die Antwort der Gäste folgte in der 9. Spielminute als Loviso mit einem Freistoß Mondonico im Strafraum der Südtiroler anspielte, der den Ball allerdings mit dem Kopf weit am Kasten von Marcone vorbeibeförderte. Die Weißroten hatten Schwierigkeiten Ordnung in ihren Offensivmanövern zu schaffen, auch weil die Bergamaschen sehr hohes Druckspiel ausübten.

    imageIn der 16. Spielminute machte sich das Pressing zum ersten Mal bezahlt, als Montella Bassoli den Ball abnahm und von rechts in den Strafraum einzog, wo er aber mit einem scharfen Rechtsschuss an Marcone scheiterte.

    Der FCS spielte in der darauffolgenden Matchphase nur selten den Ball und versuchte es immer wieder mit langen Pässen nach vorne. In der 33. Minute machten sich die Südtiroler nach langem wieder vorne bemerkbar. Lupoli verteidigte den Ball, spielte dann Cia an, der seinerseits auf den Vorstoß von Tait auf rechts wartete. Der Außenverteidiger brachte die Kugel in den Sechzehner der Gegner, wo Gliozzi das Leder zwar mit dem Kopf traf, allerdings ins Toraus ballerte.

    In den letzten Minuten passierte nichts mehr und so schickte der Unparteiische beide Mannschaften zum 0:0 Pausenstand zurück in die Kabinen.

    Der zweite Durchgang begann ohne Auswechslungen mit den Weißroten in Ballbesitz. Nachdem auch zu Beginn der zweiten Spielzeit offensiv nur wenig ging beim FCS, brachte Trainer Colombo Rantier für Broh aufs Spielfeld. Dieser sollte primär als offensiver Flügelspieler im Mittelfeld agieren.

    Die Partie blieb sehr ausgeglichen, Torchancen und tolle Spielzüge waren Mangelware. In der 32. Minute hatte Albinoleffe eine Riesenchance den Führungstreffer zu erzielen. Di Nunzio leistete sich einen sehr ungenauen Pass, den Montella abfangen konnte und in den Sechzehner auf Mastroianni beförderte. Der Stürmer nahm den Ball zwar gut an, doch Tait ging im letzten Moment dazwischen und klärte.

    Es sah zwar alles nach einem torlosen Unentschieden aus, doch in der 92. Minute pfiff der Schiedsrichter wegen eines Handspiels von Di Nunzio im Strafraum der Südtiroler einen Elfmeter, den Loviso sicher zum 0:1 Endstand verwandelte.

    Es war ein fragwürdiger Elfmeter, wie man beim FCS betont.

    FC SŰDTIROL – ALBINOLEFFE 0:1 (0:0)

    FC Südtirol (4-4-2): Marcone; Tait, Di Nunzio, Bassoli, Sarzi (80. Lomolino); Broh (55. Rantier), Furlan, Bertoni, Cia; Gliozzi, Lupoli (69. Spagnoli)
    Ersatzspieler: Montaperto, Brugger, Riccardi, Baldan, Packer, Torregrossa
    Trainer: Alberto Colombo

    Albinoleffe (3-5-2): Nordi; Zaffagnini, Mondonico, Scrosta; Gonzi (65. Guerriera) , Di Ceglie, Loviso, Giorgione, Cortellini; Mastroianni (81. Moreo), Montella (91. Nichetti)
    Ersatzspieler: Cortinovis, Magli, Dondoni, Anastasio, Ravasio, Minelli
    Trainer: Massimiliano Alvini

    Schiedsrichter: Nicolò Marini aus Triest (Elkhayr-Buonocore)

    Tor: 0:1 Loviso (94. Minute)

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (1)

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    • prof

      Wie ist es möglich,daß alle Spieler ihre ursprüngliche Leistung nicht mehr zeigen können oder wollen??
      Sofort die freien Tage streichen zusätzliches hartes!! Training und den Großteil des Gehaltes solange zurückbehalten bis wenigstens die Leistung stimmt.
      Hier bei uns finden die Spieler ja ein Paradies ,in anderen Orten könnten sie sicher nicht so ungestöhrt wie in den Medien gezeigt herumlaufen und als „Fighetti“ Kröten einsammeln,aber vielleicht dürfen die Spieler demnächst im Montiggler Wald Schwammeln suchen und den Zuschauern diese bei den letzten 3 Heimspielen verteilen,um sie zu beruhigen.

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