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    Wer verzichtet auf die Knete?

    geld-landtagAndreas Pöder provoziert: Wer von den Abgeordneten, die für das Acli-Gesetz zur Kürzung der Politikergehälter gestimmt haben, verzichtet auf die Hälfte des Gehaltes?

    Der Regionalratsabgeordnete Andreas Pöder (Fraktion Team Autonomie – BürgerUnion) verweist im Zusammenhang mit dem abgelehnten Politikergehältergesetzentwurf der Acli im Regionalrat auf das Regionalgesetz Nr. 5 vom Mai 2016, mit dem es den Abgeordneten frei gestellt wird, auf das Gehalt oder ein Teil des Gehaltes zu verzichten.

    „Im Regionalrat haben einige Abgeordneten für das Gehaltskürzungsgesetz der Acli gestimmt, wohl wissend, dass nicht einmal die Acli-Führung selbst mehr hinter dem Gesetzesvorschlag steht und die große Mehrheit des Regionalrates den Gesetzentwurf ablehnen wird“, schreibt Pöder.

    Die Abgeordneten, die für den Acli-Antrag gestimmt haben, sind: Hans Heiss, Riccardo Dello Sbarba, Brigitte Foppa und Paul Köllensperger.

    Andreas Pöder provoziert jetzt – und fordert die vier Abgeordneten auf, auf die Hälfte ihres Gehaltes zu verzichten.

    Der Abgeordnete schreibt am Freitag in einer Aussendung:

    „Die Frage ist nun, ob diejenigen, die für den Gesetzentwurf gestimmt haben, nun die vom Regionalgesetz Nr. 5/2016 vorgesehene Bestimmung in Anspruch nehmen, auf das Gehalt oder einen Teil des Gehaltes zu verzichten.
    Und ich meine, wirklich zu verzichten und es sich nicht überweisen zu lassen sondern im Haushalt des Regionalrates zu belassen.
    Ich habe gegen den Acli-Gesetzentwurf gestimmt.
    Wer allerdings überzeugt ist, sich das Geld nicht zu verdienen, kann also problemlos verzichten.“

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    Kommentare (5)

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    • drago

      „Wer allerdings überzeugt ist, sich das Geld nicht zu verdienen, kann also problemlos verzichten.“ Daraus schließe ich, dass Pöder der Meinung ist, sich das Geld zu verdienen. Zumindest etwas. Kompatscher hat ja zur Verteidigung seines Gehaltes nur darauf verwiesen, dass andere mehr verdienen. Ob sich beide oder einer oder keiner sein derzeitiges Gehalt verdient, kann jeder selbst entscheiden. Einer der beiden verdient sich m.M. sein Gehalt nicht; beim zweiten tendiere ich derzeit ebenfalls zu dieser Meinung.

    • perikles

      der Politiker verdient was er verdient..und das Volk verdient die Politik die es verdient.

    • florianegger

      jeder, der sich zu viel verdient, kann den entsprechenden Teil gerne wohltätigen Zwecken zu Gute kommen lassen, sodass, sollten mal tatsächlich fähige Leute zum Zuge kommen, diese entsprechend verdienen. Zudem wäre dies ein Beitrag, um nicht noch mehr Menschen Politikverdrossen zu machen

    • zusagen

      wo ich mir jedenfalls ganz sicher bin,
      Andreas Pöder verdient sich sein Gehalt ganz sicher nicht

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