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    „Fuori, fuori“

    Luis pirone

    Südtirol im nationalen Fokus: Die RAI-Sendung „L’Arena“ berichtet von der Demo gegen die Politikergehälter, die im April auf dem Bozner Magnago-Platz stattfinden wird.

    Die angekündigte Protestkundgebung gegen die Politikergehälter hat auch auf nationaler Ebene großes Interesse geweckt: So hat die RAI-Sendung „L’Arena“ am Mittwoch angekündigt, die Demo vor Ort mitzuverfolgen.

    Wie berichtet, veranstalten das Forum Politikerrenten und der Bund der Steuerzahler im April – fast genau drei Jahre nach der letzten Demo – eine Protestkundgebung vor dem Landtag. Anlass ist die Behandlung des Gesetzentwurfs zu den Politikergehältern, der unter anderem eine Zulage für die Fraktionssprecher und die Präsidenten der Gesetzgebungskommissionen vorsieht.

    RAI-Journalistin Sara Spreafico setzte sich umgehend nach Ankündigung der Demo mit dem Mitorganisator Luis Pirone in Kontakt. „Sie zeigte großes Interesse an den Privilegien unserer Politiker und kündigte an, die Demo zum Inhalt in der Sendung ,L’Arena’ zu machen“, freut sich Pirone. Besonders die Rolle der Altmandatare, die um ihre Leibrenten kämpfen, habe es der RAI-Journalistin angetan. „Sie war ganz erstaunt, als ich ihr erklärte, dass die Altmandatare lieber um ihre Privilegien kämpfen, anstatt auf ihre Enkel aufzupassen“, so Pirone.

    Ohnehin sind Südtirol und die angeblichen Privilegien der Sonderautonomie zurzeit ein Dauerbrenner in der von Massimo Giletti moderierten Sonntags-Sendung. Zuletzt waren Eva Klotz und Christian Kollmann in der Sendung zu Gast.

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    Kommentare (5)

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    • Das Problem ist leider, dass die RAI-Journalistin mit ihrem Besuch einen gänzlich anderen Zweck verfolgt als die Demo-Veranstalter. Aber das haben diese wahrscheinlich noch nicht kapiert…
      Danach dürfen sie sich dann in jene Gruppe einreihen, die sich wieder darüber beschweren, wie sehr doch unsere Provinz durch den Kakao gezogen wird und wie Tatsachen verdreht werden…

      • ronvale

        Was ist Ihr Vorschlag? Stillhalten und Ungerechtigkeit Ungerechtigkeit sein lassen? Und das Kreuzchen brav auf dem Edelweiss machen, ad vitam aeternam?

        Wenn man Ihrer Argumentation folgen würde, dann gäbe es heute noch die Leibeigenschaft, schließlich haben von deren Aufhebung die Kapitalisten profitiert!

      • hansjoerg

        Vielleicht haben Sie recht, aber eines vergessen Sie nicht die „Dolomiten Tageszeitung der Südtiroler“ hat überhaupt nichts berichtet
        Alle anderen Medien schon vielleicht sind sie Dolomiten bzw. Svp Fan

      • ronvale und hansjoerg
        Ich denke, ihr habt meinen Kommentar nicht ganz verstanden…
        Klarschrift für euch:
        Ich habe nichts gegen die Demo geschrieben. Ich bin lediglich der Meinung, dass die RAI-Journalistin nicht wegen der Demo hier sein wird, sondern wieder mal mit dem Finger auf die hohen Politikergehälter zu zeigen die die „Crucchi“ von „Mama Roma“ bezahlt bekommeb.
        Kapiert?

    • tiroler

      Die RAI wird sich hüten, gar zu kritisch über die Politikerprivilegien zu berichten.
      Rai Journalisten werden mindestens genauso privilegiert behandelt. Mehr noch, sie sind unkündbar und müssen nicht wiedergewählt werden, somit ist ihre Rente, zusätzlich zum fürstlichen Gehalt, absolut sicher.

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