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Steuergeschenk an Superreiche

01-dagobert-duck-reich-geldDer Staat lockt reiche Ausländer mit einer pauschalen Jahressteuer nach Italien. SVP-Senator Hans Berger ist empört.

„Für den Staatshaushalt kann es durchaus von Interesse sein, aber es handelt sich um keine faire, ehrliche und korrekte Methode.“

So der Kommentar des SVP-Senators Hans Berger auf eine fragwürdige Maßnahme der italienischen Regierung um Ministerpräsident Paolo Gentiloni.

Die Regierung hat eine sogenannte „Flat tax“ eingeführt: Reiche Ausländer müssen nur eine pauschale Steuer von jährlich 100.000 Euro zahlen, wenn sie sich in Italien niederlassen. Für Familienangehörige sind 25.000 Euro pro Jahr vorgesehen. Das „Geschenk“ gilt für 15 Jahre.

„Ich frage mich, inwieweit das überhaupt verfassungsmäßig vereinbar ist. Es ist nicht korrekt, wenn man versucht, jene, die ihre Steuerpflicht stets erfüllt haben, jetzt anderen gegenüberzustellen, die mit Sondermaßnahmen geködert werden“, so Hans Berger.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (13)

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  • werner

    Auch juriische Personen?
    Also werden Apple, Starbrocks, Ebay etc jetzt noch weniger zahlen ls in Luxenburg oder Irland.
    Höchste Zeit das wir uns an einer ausländischen Kooperative zusammeschließen, diese nach Italien bringen und auf dieser unsere Steuerlast abwålzen.

  • unglaublich

    Schweinerei, wo gibt es denn so was? Wo bleibt der Rechtsstaat?

  • martasophia

    Nicht nur Senator Berger ist empört. Es ist einfach ganz unglaublich! Die Welt braucht ein ganz neues Wirtschaftssystem! Das derzeitige hat völlig versagt, spielt nur einigen Wenigen zu, einer immer kleiner werdenden Gruppe Superreicher! Kein Wunder, dass die drei Blondies im Vormarsch sind und die Frustrationen in schwindelerregendem Maße zunehmen.

  • andreas

    Italien wehrt sich gegen das Steuerdumping, welches Juncker in Luxemburg „erfunden“ hat und Staaten wie Irland, Schweiz, Lichtenstein, usw. seit Jahren praktizieren. Auch ein Vettel, Schumacher oder andere sind nicht nur wegen der frischen Luft in die Schweiz gezogen oder Beckenbauer nach Österreich.

    Gut so, übrigens praktiziert Südtirol im Kleinen auch schon etwas ähnliches, da wir die Gebühren oder Steuern, genau weiß ich es nicht, für die Anmeldung von Autos gesenkt haben und so zusätzliche 20 Millionen an Einnahmen generieren, da Autoverleiher ihre Wagen bei uns anmelden.

  • florianegger

    Diese Reichen werden hoffentlich dann auch bei uns Einkaufen, Essen und Geld ausgeben. Haben wir zu verlieren oder zu gewinnen?

  • josef.t

    Will Italien ein „Steuerparadies“ schaffen, um Reichen in ihrem Heimatland
    die Steuern zu ersparen ?
    Ist das im Sinne einer „Gemeinschaft“ ?

  • hubi

    Der Herr Berger ist empört, dass er nicht zu den Superreichen gehört. Wie wäre es die Steuersätze für alle zu senken und die Lumpen der Goldmann und Sachs Gesellschaft zur Kasse zu bitten und zwar rückwirkend? Dies würde alle finanziellen Probleme schlagartig lösen.

  • ahaa

    Herrr Berger brauch nicht empòrt sein,er kennt ja das Spiel das er mitspielt.Frùher gaben sie den Adligen Làndereien,freies Geleit,Prioritàten.Das Fussvolk wurde geplùdert durch Steuern,Strafen,Sklavenarbeit.Wir sind auf den besten Weg dort hin und er eist ein Steuermann!

  • tottele

    ITALIEN WAR SCHON IMMER EIN FASS OHNE BODEN UND WIRD ES WOHL IMMER BLEIBEN .

  • meinemeinung

    Mafia und reiche Ausländer können ihr Geld sauber waschen , ungestört ausgeben und über das Dumme Volk lachen.
    Leider gehört in Italien diese Staatskaste dazu und so werden solche Gesetze durch geboxt wenn sich Berger hier ,bei uns in der Presse groß beschwert ,in Rom wird für ja gestimmt.
    Selber etwas dagegen tun wäre Arbeit und wer will schon gerne Arbeiten wenn er trotzdem bezahlt wird ,Saubande

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