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    Nachtigall-Schläger in Haft

    bildschirmfoto-2017-02-08-um-14-18-14-e1486560119440Artan Sokola sitzt hinter Gittern: Der 36-jährige Mann, der Ende Jänner vor der Diskothek Nachtigall in Klausen eine Schlägerei angezettelt hatte, wurde am Freitag verhaftet.

    von Erna Egger

    „Warum sitzt er nicht im Gefängnis, sondern ist immer noch auf freiem Fuß? Die Beweise sind durch das Video doch eindeutig!“ Bei der TAGESZEITUNG haben letzte Woche empörte Brixner Bürger protestiert, die mehrmals jenen Albaner in der Stadt gesichtet haben, der Ende Jänner in eine Schlägerei vor der Diskothek Nachtigall verwickelt war.

    Der Vorfall von Samstag auf Sonntag, 29. Jänner, in Klausen sorgte für große Aufregung: Ein Mann ausländischer Herkunft war grundlos auf Discobesucher losgegangen. Kurz vor der Sperrstunde, gegen 3.30 Uhr morgens, kam es zuerst im Innern des Lokals zu einer Schlägerei, die von den Türstehern bald unter Kontrolle gebracht werden konnte. Die tätliche Auseinandersetzung setzte sich dann aber unmittelbar danach vor dem Eingang der Disco fort.

    Eine Überwachungskamera, angebracht beim Eingang des Nachtlokals, filmte die gewalttätigen Szenen. Das Video zirkuliert im Internet. Folgende Vorfälle sind zu sehen: Ein Mann verlässt das Lokal, eine weitere Person vor der Tanzbar, die eine Zigarette im Mund hat, geht grundlos auf den Mann los und streckt ihn mit einem Fausthieb nieder.

    bildschirmfoto-2017-02-08-um-14-17-49-e1486560062629Der Attackierte geht zu Boden, weitere Anwesende eilen ihm zu Hilfe. Der Angreifer verschwindet kurzzeitig in der Diskothek, um das Lokal dann nur eine Minute später wieder zu verlassen. Er biegt Richtung Parkplatz ab, kehrt dann aber wieder zurück, um zwei weiteren Diskobesuchern einen überraschenden Fausthieb zu verpassen.

    Bei der Schlägerei wurden drei Männer verletzt. Der 33-jährige G.P. aus St. Ulrich und der 25-jährige R.J. aus Afers wurden vom Rettungsfahrzeug ins Brixner Krankenhaus gebracht. Unter den Verletzten befand sich auch ein Türsteher.

    Mittlerweile wurde dem Volkswille Genüge getan: Die Carabinieri haben den 36-jährigen Artan Sokola festgenommen

    Am Donnerstag hat der Voruntersuchungsrichter Emilio Schönsberg wegen Tatwiederholungsgefahr den Haftbefehl ausgestellt, der am Freitag vollstreckt wurde.

    Dem dreifachen Vater wird schwere Körperverletzung vorgeworfen. Beim Vorfall in der Diskothek Nachtigall hat er einem Opfer mehrere Zähne ausgeschlagen, beim Kauapparat wurden bleibende Schäden verursacht.

    Sokola sitzt zurzeit in Untersuchungshaft, das Garantieverhör im Gefängnis findet heute statt.

    Der Brixner hat gleich mehrere Strafverfahren laufen, darunter auch wegen schwerer Körperverletzung: Unter anderem hat er einen Unfall in alkoholisiertem Zustand provoziert, außerdem wurde er erwischt, als er beim Brixner Bahnhof mit Drogen handelte.

    Erst vor drei Wochen wurde er beim Landesgericht Bozen von Einzelrichter Carlo Busato in seiner Abwesenheit zu einer exemplarischen Haftstrafe von fünf Jahren verurteilt.

    Es geht in diesem Strafverfahren um eine Schlägerei, die sich am 7. September 2013 vor der Bar Cusanus in Brixen ereignete. Drei Männer waren aneinandergeraten (die TAGESZEITUNG berichtete). Die verständigten Ordnungshüter wurden direkte Zeugen, wie Artan Sokola zuschlug. Dem Opfer A.C. wurden vier Zähne ausgeschlagen, er erlitt zudem eine dauerhafte Schädigung am Kiefer.

    Der Brixner wurde von Richter Busato wegen erschwerter Körperverletzung verurteilt, außerdem muss er A.C. 2000 Euro Schadensersatz, 3.000 Euro für künftige medizinische Behandlungen und die Rechtsanwaltskosten bezahlen.

    Sokola war letzthin noch auf freiem Fuß, weil das Urteil erst nach Ablauf der zweimonatigen Rekurs-Frist rechtskräftig wird. In derartigen Fällen legen die Verurteilten jedoch meist Rekurs gegen den Richterspruch ein, bis zum definitiven Urteil in letzter Instanz bleiben sie dann auf freiem Fuß.

     

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (3)

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    • franz

      an die Redaktion & Verfasser des Artikel Erna Egger
      “Der ‚Brixner wurde von Richter Busato wegen erschwerter Körperverletzung verurteilt“ [….]
      Vollkommen unbegreiflich wie die Südtiroler Tageszeitung so einen Schwachsinn schreiben kann. 07.03.2017 und damit Straftaten die von Ausländern verübt werden Einheimischen in die Schuhe zu schieben
      “Si schiantò nel pulmino: era ubriaco e drogato
      L’incidente il 15 giugno in via Brennero: otto le persone ferite sul bus Artan Sokola, albanese di 31 anni, aveva compiuto un sorpasso azzardato “[….]
      http://altoadige.gelocal.it/bolzano/cronaca/2012/07/01/news/si-schianto-nel-pulmino-era-ubriaco-e-drogato-1.5346674
      Natürlich berichtet die Südtiroler –Tageszeitung nicht darüber wenn im EX Alimarket eine Frau sexuell belästigt wird.
      Ein Mann aus dem Irak soll in einer Asylunterkunft in Bozen Süd eine Mitarbeiterin sexuell belästigt haben. Es ist Vorfall, der sich bereits vor einiger Zeit zugetragen haben soll, allerdings erst jetzt an die Öffentlichkeit gerät.
      Sogar die Dolomiten berichtet darüber.
      https://www.stol.it/Artikel/Chronik-im-Ueberblick/Lokal/Asylunterkunft-in-Bozen-Mann-belaestigt-Mitarbeiterin-sexuell
      In einen “ normalen “Land wäre so ein Straftäter schon längst im Gefängnis eingesperrt worden.
      Die Scheinheiligkeit der links-grünen Regierung und einiger Gemeindepolitiker die mit Gesetzen wie das DL-Depenalizzazione oder zum Teil mit widerrechtlichen Maßnahmen den Bürgern versuchen zivilrechtlich den Bürgern das Geld aus den Taschen zu ziehen, genießen .kriminelle Immigranten beinahe völlige Straffreiheit
      Weitere Scheinheiligkeit während mit widerrechtlichen Maßnehmen Gemeindepolitiker wie Bürgermeister Caramaschi versucht die Prostitution abzuschaffen indem man den Freiern mit hohen Strafen droht , ( was verfassungswidrig ist ) dürfen Zeitungen wie z. B die Tageszeitung Werbung für dieses Gewerbe machen.
      Zumindest vom moralischen Standpunkt fragwürdig und. verwerflich ist, da diese Zeitungen ja auch für Jugendliche zugänglich ist.
      Aber für den von durch seinen Philosophielehrer Alexander Langer politisch beeinflusst Tribus anscheinend kein Problem , schließlich sind für die TZ auch Beleidigungen -Verleumdungen kein Problem .
      Ob es die Richter vom Bozner Landesgericht die auf diesen Portal als Lügner hingestellt wurden auch so sehen ?

    • goggile

      ich wuerde mal sagen ein klassisches Beispiel wie der Staat versagt, wie Politiker schlafen anstatt Gesetze zu machen dass schlàger die zu allem bereit sind fuer 10jahre mal die gitter gezeigt werden sollten und bei rueckfàlligkeit weitere 20 jahre.
      der steurzahler wird NICHT BESCHUETZT. man kònnte es auch so sehen, dass die juengsten opfer durch das nicht einsperrens dieses individum passiert sind. also Staat schuetzt uns niccht und die allgemeine Sicherheit kann dieser Staat ei solch einem handln noich sagen. und der Wahnsinn geht weiter. der mensch glauby modern zu sein . weit verfehtl

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