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    Brutaler Schläger

    gewalt faustschlag faustAm Landesgericht Bozen verhängt Richter Carlo Busato die exemplarische Haftstrafe von fünf Jahren gegen einen Brixner, der einem Mann den Kiefer zerschmetterte.

    Von Thomas Vikoler

    Artan Sokola als polizeibekannt zu beschreiben, ist beinahe eine Untertreibung. Der 35-jährige Brixner hat einige Vorstrafen, er wurde u.a. für einen Unfall im alkoholisierten Zustand, für Drogenhandel vor dem Brixner Bahnhof erwischt und verhaftet.

    Nun kommt auf ihn ein neuerlicher Gefängnisaufenthalt zu.

    Einzelrichter Carlo Busato hat Sokola am Mittwoch in Abwesenheit zu einer exemplarischen Haftstrafe von fünf Jahren verurteilt.

    Es geht in diesem Strafverfahren um eine Schlägerei, die sich am 7. September 2013 vor der Bar Cusanus in Brixen ereignete. Drei Männer waren aneinandergeraten, aus welchem Grund ist nicht bekannt. Auf jedem Fall rief jemand die Carabinieri, die auch prompt eintrafen.

    Die Ordnungshüter wurden direkte Zeugen, wie Artan Sokola zuschlug. Laut Anklageschrift setzte er den letzten Faustschlag gegen sein Opfer vor den Augen der Carabinieri.

    Eine Attacke mit schweren gesundheitlichen Folgen: A.C., dem Opfer, wurden vier Zähne (Nr. 31,32,41 und 42) ausgeschlagen, er erlitt zudem eine dauerhafte Schädigung am Kiefer.

    Für Richter Busato ein erschwerender Umstand ebenso wie die Vorstrafen Sokolas: Er war in den fünf Jahren zuvor bereits – neben anderer Delikte – wegen erschwerter Körperverletzung verurteilt worden. Der 35-jährige Brixner wurde von Richter Busato dazu verurteilt, A.C. 2000 Euro Schadensersatz, 3.000 Euro für künftige medizinische Behandlungen und die Rechtsanwaltskosten zu bezahlen.

    Die Strafe für den zweiten Angeklagten zu dieser brutalen Schlägerei, F.E., viel vergleichsweise niedrig aus. Der Brixner ist zwar ebenfalls vorbestraft, seine Rolle bei der Attacke gegen A.C. wurde aber als geringer eingestuft. Das Strafmaß: Zwei Jahre Haft.

    Beide Verurteilten, die von einem Pflichtanwalt verteidigt wurden, werden aller Voraussicht nach Berufung gegen den Schuldspruch einreichen. Denn sobald er in Rechtskraft erwächst, müssen sie ins Gefängnis.

     

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (9)

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    • goggile

      der reinste Wahnsinn! hoffen wir dass Politiker endlich Gesetze machen die und zahlende bürger schützt. wir sind nicht geschützt. an diesem Beispiel sieht man wieviel ungemach diese „Person“ in der Zwischenzeit in der er frei war anrichtete. der Staat hat hier wieder mal kläglich versagt und und bürger NICHT geschützt.
      Gefängnisse bauen, Geld dort investieren dann kommt das Geld um ein vielfaches zurück. geht mal der soziale frieden verloren geht’s schneller den Bach runter als wie man meinen könnte.man sollte eine soche „Person“ 20 jahre wegsperren. veröffentlicht mal bitte was uns Steuerzahlern diese „Person“ so kostet zwischen Pflichtverteidiger ( und es sind viele Prozesse nur bei dieser!), sozialzuckerlen monatliche, womöglich auch noch gratiswohnung und was alles sonst noch dazukommt! ab ins Gefängnis und Politiker aufwachen Gesetze machen wie es sich gehört. eine schande was mit dem Geld der Steuerzahler finanziert wird.
      hier geht es um sehr viel Geld und um die òffentliche Sicherheit. wenn endlich bei jeder geringsten Straftat saftige strafen hageln, so wàre die welt viel angenehmer!

    • franz

      Artan Sokola als polizeibekannt zu beschreiben, ist beinahe eine Untertreibung. Der 35-jährige Brixner hat einige Vorstrafen.
      Nicht nur Ihn als polizeibekannt zu beschreiben ist eine Untertreibung, diesen Verbrecher von der Redaktion der Südtiroler Tageszeitung als Brixner zu beschreiben ist eine Schande.
      “Si schiantò nel pulmino: era ubriaco e drogato
      L’incidente il 15 giugno in via Brennero: otto le persone ferite sul bus Artan Sokola, albanese di 31 anni, aveva compiuto un sorpasso azzardato “[….]
      http://altoadige.gelocal.it/bolzano/cronaca/2012/07/01/news/si-schianto-nel-pulmino-era-ubriaco-e-drogato-1.5346674
      Trotz mehreren Straftaten wie Drogenhandel Unfall mit Verletzen unter Einfluss von Alkohol & Drogen ein freier Mann und jetzt die Attacke mit schweren gesundheitlichen Folgen. A.C., dem Opfer, wurden vier Zähne (Nr. 31,32,41 und 42) ausgeschlagen, er erlitt zudem eine dauerhafte Schädigung am Kiefer. und
      bereits wegen erschwerter Körperverletzung usw. verurteilt, ein freier Mann. “Einzelrichter Carlo Busato hat Sokola am Mittwoch in Abwesenheit zu einer exemplarischen Haftstrafe von fünf Jahren verurteilt“ [….]
      Der Mann wird nie auch nur einen Tag sitzen.
      Warum Richter zu solchen Urteilen kommen ist einfach unglaublich, für den Normal Bürger nicht nachzuvollziehen.
      Abgesehen davon, dass mit den “svuota carceri“ & den DL Depenalizazione ( der Regierung Renzi ) niemand ins Gefängnis muss der nicht eine Gefängnisstrafe über 5 Jahre absitzen muss, genießen Personen mit Migrationshintergrund & illegale Immigranten beinahe völlige Straffreiheit.
      Da ca. 140 Art. vom Strafrecht gestrichen wurden wie z. B Wiederstand gegen die Staatsgewalt. art. 337 c. p Resistenza a un pubblico ufficiale sowie den den art. 341 Oltraggio a P.U.& den Art.336 Violenza al pubblico Uffciale
      Abrogorate con DL-Depenalizzazione 16 marzo 2015, n. 28 I decreti legislativi nn. 7 e 8 del 15 gennaio 2016, emanati a seguito della legge delega n. 67 del 28 aprile 2014, G.U. n. 17 del 22 gennaio 2016
      Mit den gleichen Gesetz werden italienische Staatsbürger zivilrechtlich massakriert.
      So etwas gibt es nur in Italien.

    • itler

      Artan Sokola ist KEIN Brixner!

    • yannis

      >>>A.C. 2000 Euro Schadensersatz, 3.000 Euro für künftige medizinische Behandlungen und die Rechtsanwaltskosten zu bezahlen.<<<

      Dazu verurteilt, der war gut ! solcherlei Kunden können verurteilt werden zu was auch immer, es bringt nichts, denn wer findet denn wenn er diese auf den Kopf stellt nur einen einzigen Cent der rausfällt ?
      Zahlen darf nur der Steuerzahler, den Anwalt, den Knast, wenn es in diesen Jahrhundert überhaupt noch so weit kommt (xtes Berufungsverfahren) und die Pflichtverteidiger verdienen sich tot und dämlich dabei.
      Für solche Kunden sollte man mal "Onkel Wladimir" fragen ob er nicht ein kostengünstiges Aufbewahrungs-Plätzchen dafür zur Verfügung stellen könnte.

      • franz

        “Si schiantò nel pulmino: era ubriaco e drogato
        L’incidente il 15 giugno in via Brennero: otto le persone ferite sul bus Artan Sokola, albanese di 31 anni, aveva compiuto un sorpasso azzardato “ [….]
        http://altoadige.gelocal.it/bolzano/cronaca/2012/07/01/news/si-schianto-nel-
        Das Opfer geht leer aus, abgesehen von den körperlichen Beeinträchtigungen und Schmerzen, kein Schmerzensgeld, ( Falls er zivilrechtlich vorgehen will kann er sich seinen Anwalt selbst bezahlen, was sinnlos ist da von diesen Verbrechern nicht zu holen ist. ) den Anwalt für diese Verbrecher bezahlt der Steuerzahler und der Täter wird weiterhin ein freier Mann sein.
        Dank “Svuota carceri“ & DL-Depenalizzazione der Regierung Renzi.

    • franzbach

      In der Gemeinde Gais hat auch jemand einem anderen den Kiefer gebrochen, den Waffenpass hat der Schläger immer noch

    • franz

      Natürlich berichtet die Südtiroler – Tageszeitung nicht darüber wenn im EX Alimarket eine Frau sexuell belästigt wird.
      Ein Mann aus dem Irak soll in einer Asylunterkunft in Bozen Süd eine Mitarbeiterin sexuell belästigt haben. Es ist Vorfall, der sich bereits vor einiger Zeit zugetragen haben soll, allerdings erst jetzt an die Öffentlichkeit gerät.
      https://www.stol.it/Artikel/Chronik-im-Ueberblick/Lokal/Asylunterkunft-in-Bozen-Mann-belaestigt-Mitarbeiterin-sexuell

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