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    „Wir sind beleidigt“

    lang roland tirol fahneDer Südtiroler Heimatbund übt Kritik an Vizeweltmeisterin Stephanie Venier: Ihr „Gott sei Dank“ zur Teilung Tirols sei nicht angebracht gewesen.

    Dass Sport und Politik keineswegs vermischt werden sollen, liegt auf der Hand. Dennoch habe sich die Nordtirolerin Stephanie Venier, die mit ihrer Silbermedaille in der WM-Abfahrt ganz Tirol erfreut hat, mit ihrem Verhalten während des Singens des Lieds „Du bist das Land, dem ich die Treue halte“ im Haus „TirolBerg“ in St. Moritz sehr unsensibel verhalten, so SHB-Obmann Roland Lang.

    Dass sie überschwänglich und mit großer Freude „Du bist das Land, dem ich die Treue halte“ gesungen hat, sei offensichtlich. Dass sie den Südtirolpassus nach „…von Dir gerissen wurde Südtirol“ anscheinend lachend mit „Gott sei Dank“ leise unterstrichen hat, war aber unsportlich und wenig charakterstark, so der SHB.

    Wir bitten daher die Athletin aus Oberperfuß, dass sie sich etwas sensibler zeigt, wenn es um Tirol und seine widerrechtliche Teilung handelt.

    Gerade einige Südtiroler, die bei Sportgroßereignissen für Sportlerinnen und Sportler im Vaterland die Daumen halten, fühlen sich wohl vor den Kopf gestoßen und beleidigt. Das müsste Venier, auch wenn sie noch jung und die ganze Karriere vor sich hat, verstehen.

    So viel Fingerspitzengefühl in volkstumspolitischen Fragen sollte man als junge Tirolerin an den Tag legen. Dann können wir ihr auch weiterhin die Daumen drücken.

    Der SHB wäre sehr erfreut, wenn Stephanie Venier klarstellen würde, dass sie die von uns beanstandeten Zwischenruf gar nicht gemacht hat“, schließt Lang.

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