Du befindest dich hier: Home » Gesellschaft » „Hätte ich ihn küssen sollen?“

    „Hätte ich ihn küssen sollen?“

    caramaschiDie Mussolini-Provokation hat den Bozner Bürgermeister tief verletzt . Im großen TAGESZEITUNG-Interview watscht Renzo Caramaschi den STF-Mann Cristian Kollmann als eine Null ab, der selbst ein Faschist sei.

     

    Das „Wut“-Interview von Bozens Bürgermeister Renzo Caramaschi am Mittwoch in der TAGESZEITUNG hat hohe Wellen geschlagen.

    Wir stellen das Interview für Sie ins Netz:

    TAGESZEITUNG Online: Herr Caramaschi, wie geht es Ihnen am Tag nach der Mussolini-Provokation?

    Renzo Caramaschi: Die Sache hat mir sehr wehgetan. Ich bin beleidigt und empört über so viel Dummheit. Es war eine Aktion von Leuten, die nicht nur keine eigenen Ideen haben, sondern richtige Nullen sind.

    Sie klingen immer noch gekränkt …

    Mir eine Mussolini-Statue zu überreichen – da muss man wirklich strohdumm sein. Es geht nicht um mich, sondern um meine Familie. Ich bin nämlich in einer Familie aufgewachsen, die immer links war. Ich habe mit Alcide Berloffa …

    … dem DC-Politiker, der maßgeblich an der Einrichtung der Südtirol-Autonomie mitgewirkt hat …

    … gearbeitet. Ich habe mein ganzes Leben lang gegen Nationalismen jeder Art und gegen den Faschismus gekämpft. Ich muss schon sagen: Eva Klotz & Co. sind wirklich tief gesunken. Das ist unterste Schublade.

    originalSie waren überrascht, dass Eva Klotz und Ex-Vizebürgermeister Oswald Ellecosta Spalier gestanden haben?

    Ich weiß nicht, was mit der Eva Klotz los ist. Aber dass der ehemalige Vizebürgermeister mit dabei war, das hat mich sehr überrascht. Im Negativen! Denn ich habe mit ihm zusammengearbeitet. Ich hatte immer Respekt vor Ellecostas Ideen. Aber ich kann nicht akzeptieren, dass er als ehemaliger Vizebürgermeister bei diesem Clownstück mitmacht. Ich verstehe ich nicht. Nebenbei war diese Pagliacciata nicht nur gegen mich, sondern gegen die Institution, die ich repräsentiere, gerichtet. Ellecosta hat wohl gemeint, dass die Menschen darüber lachen. Dabei ist die Sache zum Plärren!

    Sie haben Ellecosta auch zugerufen, er …

    Ich habe ihm zugerufen, er solle sich schämen. Er hat seine Ideen, ich habe meine Ideen. Ich habe ihn geschätzt. Aber ich wiederhole das, was ich am Montag gesagt habe: Ellecosta, du sollst dich schämen.

    Und der Herr Kollmann …

    Ach, reden wir bitten nicht über diesen Herrn! Der Kollmann ist hinten geblieben. Die Welt dreht sich, er kommt nicht mit, der Herr Kollmann würde am liebsten die Apartheid machen. Haben Sie sich Kollmanns Programm für den Wahlkampf in Bozen angesehen?

    Sie schon?

    img_9114Ja, ich habe es mir angesehen. Sein Programm war eine Lachnummer. Wenn er in den Gemeinderat gewählt worden wäre, dann wäre das eine Tragödie für Bozen gewesen. Aber die BoznerInnen waren nicht so dumm, sie haben ihm zu verstehen gegeben, was sie von ihm halten. Nämlich: Dass er eine Null ist!

    Sie haben sich von Kollmann provozieren lassen …

    Schauen Sie, das war alles organisiert. Sie wollten provozieren. Und ich sage Ihnen ganz offen: Ich würde den Mussolini wieder zertrümmern. Wieso sollte ich so eine Statue annehmen? Noch dazu von einer Person, mit der ich nichts teile: Weder die politischen Ansichten, noch die Welthoffnung, gar nichts! Ich bin intelligent, das was der Herr Kollmann gemacht hat, ist von einer himmelschreienden Dummheit.

    Sie bereuen Ihre Reaktion nicht?

    Nein, ich würde den Mussolini noch einmal kaputtmachen. Den Mussolini soll sich der Kollmann mit heimnehmen. Denn mit dieser Aktion hat er bewiesen, dass er ein Faschist ist. Er würde in so eine Uniform perfekt hineinpassen. So eine Uniform, gepaart mit seiner Dummheit, würde ihm gut stehen.

    img_9055Was hat denn Ihre Frau gesagt, als Sie am Montag nach Hause gekommen sind?

    (lacht) Nichts, meine Frau unterstützt mich. Sie fragt eigentlich nur, ob ich zum Essen heimkomme.

    Wie waren die Reaktionen auf dem Weg ins Büro?

    Ich werde auf der Straße ständig aufgehalten. Mein altes Handy hat wegen der vielen SMS fast den Geist aufgegeben …

    Die Italiener scheinen geschlossen auf Ihrer Seite zu sein …

    Nicht nur die Italiener. Ich habe mehr SMS von deutschsprachigen Südtirolern bekommen als die Frau Klotz sich das vorstellen kann. Die Menschen haben die Peinlichkeit dieser Aktion erkannt. Ich weiß nicht, warum die Süd-Tiroler Freiheit so ein Schwachsinn verzapft hat. Die Inbrunst, mit der sie aufgetreten sind, dieses aufgeblasene Getue – einfach nur lächerlich.

    Wie erklären Sie sich den Zeitpunkt dieser Aktion?

    Vielleicht fühlen sie sich bereits im Wahlkampf. Ich weiß es nicht. Ich bin auch kein Politiker. Der Kollmann kommt mir vor wie ein kleiner Hitler oder ein kleiner Mussolini. Er hat keine Ideen und ist 50 Jahre hinten.

    Es gibt die, die sagen, ein Bürgermeister hätte mehr Contenance bewahren müssen. Und es gibt die anderen, die sagen, die Reaktion des Renzo Caramaschi tut eigentlich nur ein bisschen menschelen. Wie geht es Ihnen, wenn Sie das Video auf TAGESZEITUNG Online anschauen?

    Was hätte ich tun sollen? Hätte ich die Statue nehmen, mich bedanken, dem Herrn Kollmann die Hand und einen Kuss auf die Stirn geben sollen! So eine Aktion ist nicht zu rechtfertigen, sie ist höchst undemokratisch. Mir eine Statue zu geben mit der Botschaft, ich sei ein Faschist, das ist untragbar. Wenn dann noch jemand kommt und sagt, ich dürfe mich nicht so aufführen, dann sage ich noch einmal: Schämt euch! Schämt euch!

    Der Herr Kollmann …

    Ich habe den Herrn Kollmann im Wahlkampf zu den Gemeinderatswahlen erlebt. Mit Verlaub: Da ist nichts da! Der Typ glaubt immer noch an die Apartheid. Diesem Herrn könnte man nicht einmal ein Dorf mit drei Häusern zum Regieren anvertrauen.

    Wie hätten Kollmann oder Eva Klotz reagiert, wenn man ihnen einen Hitler überreicht hätte?

    Das müssen Sie die Frau Klotz und den Herrn Kollmann fragen. Ich habe zuerst nicht gesehen, was er in der Hand hält, weil die Kameras davor standen. Als ich dann gemerkt habe, dass es eine Mussolini-Statue ist, war ich zutiefst verletzt und beleidigt. Ich würde den Mussolini auch heute wieder zertrümmern, der Kollmann ist ein Pagliacco. Wenn Kollmann und Co. die Politik als Clownerei ansehen, dann bitte. Aber wenn sie meine Bücher, meine Romane gelesen hätten, dann wüssten sie, dass ich in meinem tiefsten Herzen ein Antifaschist bin …

    Herr Caramaschi …

    Lassen Sie mich noch etwas sagen: Ich habe Verwandte, die ihr Leben unter verrückten faschistischen und Nazi-Diktatoren verloren haben. Es geht nicht um den Renzo Caramaschi. Es geht darum, dass ein kleines Würstchen den demokratisch gewählten Bürgermeister der Stadt Bozen mit Mussolini vergleichen wollte. Das konnte ich nicht zulassen.

    Interview: Artur Oberhofer

     

     

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
    Clip to Evernote

    Kommentare (54)

    Lesen Sie die Nutzerbedingungen

    • ambedue

      Leute wie Herr Caramaschi, Alberto Tomba, der den Pokal einem Journalisten in die Fresse warf, und noch einige wenige reagieren für den Moment genau richtig, um vielen in der Gesellschaft und Politik, die alles mögliche versuchen, um aufzufallen, den Halt unter den Füßen zu nehmen.
      Im Ernst, ich würde gern für den beschädigten Tisch spenden.

      • andreas

        Genau, schlagen wir uns doch die Köpfe ein und der der übrig bleibt hat gewonnen.

        Das Amt des BM von Bozen macht einen Menschen nicht unfehlbar, das sollte Caramaschi vielleicht mal jemanden sagen und auch, dass es nicht verboten ist das Amt mit Anstand und Würde auszuführen, man ist nicht verpflichtet im primitiven Gossenjargon politische Gegner zu beleidigen und Sätze wie

        “ Der Typ glaubt immer noch an die Apartheid. Diesem Herrn könnte man nicht einmal ein Dorf mit drei Häusern zum Regieren anvertrauen.“

        von sich zu geben.

    • franz

      Ein Bürgermeister der gemeinsam mit Grünen & Faschisten im Gemeinderat sitzt, einfach lächerlich diese Stadtregierung. Bürtgermeister Caramaschi der mit nicht gerade demokratischen gesetzeswidrigen Verordnungen, regiert und reagiert wie ein Sheriff ! Siehe Halteverbot.
      http://www.tageszeitung.it/2016/10/24/big-brother-in-bozen/#comment-334536
      Ein Rekurs in Sachen Check Box – Strafen ist beim Kassationsgericht anhängig wie der “alto adige vom 08.02.2017 berichtet.
      Sollten die Rekurseinbringer vor den hohen Gericht recht bekommen, dann könnte das für die Gemeinden noch teuer werden.-
      Check Box o speed check: Sono illegali, avete capito bene.Erano illegali prima e lo continuano ad essere ancora oggi.
      http://polizialocale-mase.blogspot.it/2014/05/check-box-o-speed-check-non-fidatevi.html

    • andreas

      War das jetzt ein Interview mit dem Herrgott oder doch nur dem BM von Bozen?
      Manche werden es wohl als authentisch ansehen, wenn ein BM andere beleidigt und erniedrigt, sein tut es aber eine Reaktion eines unbeherrschten Mannes, welchem sein Amt wohl zu Kopf gestiegen ist.

      Der BM gehört nach diesem Interview eigentlich auf der Stelle abgesetzt, man kann politische Gegner kritisieren, doch das was Caramaschi macht sagt mehr über ihn als über den Gegner aus.

      • roadrunner

        Andreas, du wiederholst jetzt deine Aussage schon zum mindestens 10 mal.
        Caramaschi ist kein Staatsmann, sondern Bürgermeister von Bozen.
        Wenn dich eine Mücke sticht, verhälst du dich wie ein Staatsmann oder klatscht du sie platt?

        • andreas

          Der Mann ist als BM ungeeignet, da kannst du noch so viele Rechtfertigungen für den Unsinn den er verzapft suchen.

          • roadrunner

            Weil er eine Mücke platt gemacht hast, ist er als BM ungeeignet?
            Ma per carità…. Ich hätte ihn die Statue fressen lassen.

            • andreas

              Blah, Blah, das sind dann mal Argumente.

            • franz

              @roadrunner
              Welche Mücke hat Caramaschi platt gemacht.
              Aus einer vom mir aus der berechtigten Provokation ,hat er als Bürgermeister eine Staatsaffäre gemacht.
              Einfach lächerlich und eines Bürgermeisters unwürdig.
              Angesicht seinen Handeln wie ein Cheriffs ( so die Bezeichnung der Verfassungsrichter für Bürgermeister die rechtswidrig handeln )
              und diffamieren seiner politischen Gegner, ist Caramaschi als Bürgermeister untragbar und sollte daher zurücktreten.
              Übrigens warum kritisiert ert seine faschistischen Kollegen nicht mit denen er im Gemeinderat sitzt.

            • roadrunner

              Was willst du denn? Du hast dich jetzt zum x-ten Male wiederholt, dass sich der Bürgermeister nicht staatsmännisch verhalten hat. Wie hätte er denn reagieren sollen? Sich vielleicht noch bedanken und in die Kamera lächeln??
              Du verlangst, dass sich Caramaschi wie ein Obama oder Merkel hätte verhalten sollen. Jeder Mensch hat auch eine Würde und die hat Kollmann und seine lächerliche Truppschaft ordentlich verletzt.
              Dein „Blah blah“ kannst dir sonstwo hinstecken, vielleicht dort, wo es dir am Besten gefällt- ach entschuldige, vielen Dank für die Blumen! – um staatsmännisch zu bleiben…

            • ft

              Argumente? Ganz einfach. Wenn mich Leute ohne Bildung,
              unangemeldet und frech, in meinem Büro überfallen,und mich dann auch noch beleidigen, dann werfe ich sie hochkant hinaus und verklage sie wegen Hausfriedensbruch. So geht es in der
              zivilisierten Welt zu. Nur Faschisten überfallen demokratisch
              gewählte Bürgermeister. In Bozen nichts Neues. Hören Sie daher endlich mit ihrer Jammererei über den unbeherrschten
              Bürgermeister auf, sie machen nur eine blöde Figur vor den Boznern, die diesen 3 Figuren schon gezeigt haben was sie von ihnen halten.

            • andreas

              @roadrunner
              Beim Maßstab für Anstand scheinst du recht flexibel zu sein.
              Caramaschi ist als BM untragbar geworden, aber vielleicht wird ja in Zukunft im Gemeinderat nicht mehr gesprochen, sondern nur mehr mit Gegenstände geworfen und es gewinnt der, der den größten hat….

            • ft

              Wenn man keine Antwort weiss, steckt man den Kopf in den Sand.
              Es ist erstaunlich wie tief man sinken muss um dumme Faschisten zu verteidigen.

            • franz

              In der Tat, ungebildete Leute wie ft und raodrunner die andere beleidigen müsste man anzeigen.( das kann durchaus noch kommen)
              Frau Klotz hat anscheinend schon ein paar solche Idioten ( vermutlich wohl Faschisten ) bei der Staatsanwaltschaft angezeigt
              Der einzige der hier eine blöde Figur mach ist der Bürgermeister selbst ( abgesehen von Euch zwei ungebildeten naiven Gutmenschen und Bahnhofsklatschern.

    • einereiner

      Worte und Taten sollten halt zusammenpassen. Links predigen und faschistische Denkmäler finanzieren….was ist man dann? Ein Faschist, der (sich selbst be-) lügt.

      • yannis

        @einereiner,

        >>>>Worte und Taten sollten halt zusammenpassen. Links predigen und faschistische Denkmäler finanzieren….was ist man dann?<<<<

        ………………… ein Wendehals-Politiker, ein typisch herumlavierender italo Polit-Wurschtler——————-

    • goggile

      ich wuerde mal sagen dass sich dieser buergermister zu tiefst schàmen sollte einen kollmann so zu diffamieren, beleidigen noch dazu von seinem amt aus. Die gesetzte sind nicht gleich fuer alle.

      • ft

        Haben Sie sich schon erholt vom lustigen Video das gestern hier gepostet wurde.
        Die Klotz mit erhobenen Zeigefinger, der Ellecosta mit seinem Schnaps. Köstlich.
        Alle rechte Kameraden haben aber gestern den Kopf in den Sand gesteckt,als die gesehen haben wie ihre Idole verarscht wurden.

      • ft

        Der Kollmann kann froh sein, dass ihn der Bürgermeister nicht wegen Hausfriedenbruch verklagt hat. Ausserdem steht es den 3 Dorfheiligen frei den
        Caramaschi zu verklagen. Nur zu.

        • einereiner

          @ft
          bist du ein schizophrener Grüner?
          Die Kreuze müssen weg aber die faschistischen Denkmäler sollen bleiben.
          Schäm dich!

          • roadrunner

            Gutester! Wer sagt denn, dass die Kreuze weg müssen?? Keine Sau hat diese Forderung gestellt! Wenn man nur nicht immer den individuellen hetzerischen Interpretationen Einzlener nachlaufen würde, und sich die Artikel bzw. Aussagen selbst durchlesen würde, dann käme nicht immer so ein Schmarrn raus!

            • franz

              roadrunner
              Doch es war die Grüne Foppa, die sich für die Entfernung von Kreuzen in Schulen ausgesprochen hat.
              Typisch von naiven grünen Gutmenschen ist erst etwas zu behaupten um es später zu relativieren bzw. abzustreiten. ( Siehe Pro & Contra auf rai südtirol )
              Demnach bist Du ein typischer naiver grüner Gutmensch

          • ft

            Haben Sie das lustige Video schon verdaut, wo ihre Idole verarscht werden ?

    • waldi

      Man kann von der Aktion halten was man will. Fakt ist aber, er saniert faschistische Denkmäler. Warum tut er das, wenn er schon so links ist? Ja die Italiener in Bozen stehen voll hinter ihm. Das glaube ich gerne, tun sie immer, wenn sie die „Italianitá“ verteidigen müssen. Sollen sich alle schämen. Nirgendwo sonst gibt es noch so viele faschistische Relikte wie in Bozen. Und dann sagen, er ist weltoffen. Ein verlogenes Pack, wie sie es immer schon waren. Die ändern sich nie.

    • franz

      ……Staatsanwalt Igor Secco !

    • hubi

      Der Bürgermeister hat völlig überreagiert. Wenn er besonnen reagiert hätte und entweder mit Argumenten bzw. mit ein paar Scherzen gekonntert hätte wäre ihm die Sympatie vieler Bürger gewiss gewesen.

      • ft

        Er hat untereagiert. Wenn Faschisten frech und bildungslos den Bürgermeister
        überfallen und beleidigen wollen, dann gehören sie mit einem Fusstritt aus dem
        Büro gejagt. Und dann noch angezeigt . Caramaschi hat als Gentleman nur die
        Polizei gerufen und hat von einer Anzeige abgesehen. Die 3 Dorfheiligen wurden von den Boznern schon bei den Wahlen abgestraft. Man sollte ihnen Hausverbot geben.

      • ft

        Schauen Sie sich doch das Video von Cababoz an. Dabei kann man lachen wie die 3 Figuren verarscht werden.

    • andreas69

      Caramaschis Aussagen passen doch nicht mit seinen Taten zusammen! Warum lässt er die römische Wölfin und den venezianer Löwen restaurieren und wieder auf diese Säulen hinaufstellen? Da stimmt doch etwas nicht. Wenn er so antifaschistisch erzogen und überzeugter Linker geworden ist, wie er es im Interview behauptet, dann würde er anders handeln. Oder es fehlt im an Mut und ist ein Dampfplauderer oder er ist ein Mann der mit 2 Zungen redet. Linker oder Rechter, egal, ein Politiker wird daran gemessen, wie kohärent seine Taten und Worte sind.

    • franz

      Typisch für grüne naive Gutmenschen ist etwas zu behaupten um es später abzustreiten
      Ziel des grünen Gutmenschen ist es, die Welt zu einem besseren Ort zu machen, indem er ständig neue Ideen und Forderungen für mehr „Toleranz“ ersinnt (s.u. „Beliebte Phrasen und Einsichten“). Leider artet dieses Bestreben in einen regelrechten Toleranzfaschismus aus, wodurch man hierzulande mit Androhung der Nazikeule geradezu dazu gezwungen wird, jeden noch so nutzlosen Blödsinn und unnötigen Scheiß als toll zu empfinden, solange es nicht deutschnational ist (hier wird man hingegen gezwungen, es zu verachten). Der grüne Gutmensch spielt gerne an Bahnhöfen den klatschenden Plüschtierverteiler und verwendet als Waffe hingegen bevorzugt die Nazikeule.
      All jene die nicht dort stehen um zu klatschen , werden als braune Nazi, Hetzer , Rassisten und faschistische Schläger beschimpft.( siehe Kommentare von ft -george -rodrunner usw. )
      Gutmenschen sind vor allem in linken Parteien wie PD, Celta Civica- Grüne, und SVP. Leider führte jahrelanges Gutmenschentum und falsche Toleranz zu einem politischen Stillstand und dem Anstieg der Kriminalität. bzw. zu Masseninvasion von illegal eingereisten Immigranten .
      Typisch für Gutmenschen ist es, dass sie sich selbst für intellektuell halten, während sie all diejenigen, die ihnen nicht in der oben genannten Scheintoleranz zustimmen, gleich als primitiv, von Medien manipuliert (bevorzugt der Springerpresse), rechtsradikal, voreingenommen, inkonsequent etc. diffamieren, nur um behaupten zu können, dass eine sachliche Diskussion mit jenen nicht möglich ist.
      Ein weiteres Kriterium des Gutmenschentumes ist, dass keine anderen Meinungen auch nur ansatzweise toleriert, geschweige denn akzeptiert werden. Denn nur sie allein wissen, was wirklich richtig und falsch ist, und jeder Andersdenkende wird im Namen von Toleranz und Respekt niedergemacht, da es auch ein unermesslich großes Grundbedürfnis jener Personengattung ist, sich in der eigenen moralischen Überlegenheit zu suhlen wie das Schwein im Dreck.
      Für Schwule – Grüne und Postkommunisten ist Caramaschi natürlich der perfekte Bürgermeister.
      Schließlich hat die links-grüne Postkommunistische Regierung Renzi immerhin den Gesetzesvorschlag “ ddl Cirinnà “ umgesetzt.
      Leider hat die Regierung Renzi PD in 1000 Tagen nur Chaos und Armut geschaffen.
      Eine sachliche Diskussion wird auf arroganter weise verhindert, lieber zieht man den Bürgern mit widerrechtlichen Verordnungen das Geld aus den Taschen.

    • george

      „Selig die Armen im Geiste……“
      Da stellt sich wirklich die Frage, wer sich hier schämen soll ob dieser Aufführung, Caramaschi oder die andere Seite. Jedenfalls war es eine sehr kritische und negierende Aufmerksamkeit zum Beschluss desStadtrates, die sehr wohl berechtigt ist. Über das Wie könnte man sich allerdings streiten. Wenn schon, dann müsste sich die Zeitung schämen wegen der Aufbauscherei dieses Ereignisses. Contenance wäre hier angesagt gewesen und noch immer gefragt.

      • franz

        Selig die Grünen im Geiste. 🙂
        Wenn den Grünen die Argumente ausgehen ( abgesehen davon, dass sie kaum Argumente haben ) und mit den Rückenzur Wand stehen, dann würden sie am liebsten die Pressefreiheit abschaffen.
        Typisch Grüne. 🙂

      • franz

        Selig die Grünen im Geiste. 🙂
        Wenn die Grünen keine Argumente haben und mit den Rücken zur Wand stehen, dann würden sie am liebsten die Pressefreiheit abschaffen.
        Typisch Grüne. 🙂

    • george

      @franz
      Wer spricht oder schreibt hier von Abschaffung der Pressefreiheit? Sind Sie beim Lesen im Geiste auch noch blind, nicht nur sonst? Farbenblind sind Sie ja schon lange, jedenfalls bei den „politischen Farben“, weil Sie überall und immer „Grün(e)“ sehen.

    • franz

      @george
      Lustig die Grünen, wenn ihnen die Argumente ausgehen, ( ganz davon abgesehen, dass sie kaum Argumente haben )
      Würden sie am liebsten der Presse die Schuld geben bzw. sie abschaffen:
      Sie sind gegen alles, beliebte Phrasen:
      Wir müssen die Nazis ausrotten!
      Geburtenkontrolle? Im Prinzip ja, aber bitte ohne Kondome!
      Denkt doch mal an die armen Kinder in Afrika!
      Piep, Piep, Piep! Wir haben uns alle lieb!
      Atomkraft? Nein danke!
      Kohlekraftwerke? Nein danke!
      Windenergie? Nein danke!
      Gezeitenkraftwerke? Im Prinzip ja, aber bitte nur bei Ebbe!
      Wasserkraftwerke? Nein danke!
      ( george -20. Mai 2015 um 14:47 “nicht nur „Touil Abdelmaijd“ ist umgeleitet worden, die Etsch wurde das schon längst, obwohl dies eine Fehlleitung war.) (….)http://www.tageszeitung.it/2015/05/20/der-gratis-parker/#comment-262784
      Solarenergie? Nein danke!
      Biogasanlagen? Nein danke!
      Erdgaskraftwerke? Nein danke!
      Auf Bäumen leben? Im Prinzip ja, aber bitte nur mit elektrisch Licht und Warmdusche.
      Auch Kröten sind Geschöpfe Gottes!
      Gegen die Abschiebung krimineller Immigranten wehren sich die Grünen Gutmenschen natürlich :
      http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/sammelabschiebung-nach-afghanistan-gruene-protestieren-14576389.html

    • Zitat Caramaschi: „…Wenn er in den Gemeinderat gewählt worden wäre, dann wäre das eine Tragödie für Bozen gewesen. Aber die BoznerInnen waren nicht so dumm, sie haben ihm zu verstehen gegeben, was sie von ihm halten…“

      Was haben die Bozner aber zu verstehen geben, als sie die Casapound-Typen gewählt haben?

    Kommentar abgeben

    Du musst dich EINLOGGEN um einen Kommentar abzugeben.

    2013 ® © Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH/Srl - Alle Rechte vorbehalten. Impressum | AGB | Cookie Hinweis

    Nach oben scrollen