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    „Ein sehr ruhiges Lokal“

    Die Bilder der Überwachungskamera

    Die Bilder der Überwachungskamera

    Die Aggression in der Disco Nachtigall in Klausen: Ein Mann ausländischer Herkunft ist grundlos auf Discobesucher losgegangen. Die Hintergründe.

    von Erna Egger

    Schauplatz Disco Nachtigall in Klausen, in der Nacht von Samstag auf Sonntag, am 29. Jänner:

    Kurz vor der Sperrstunde, gegen 3.30 Uhr morgens kommt es im Innern des Lokals, in dem sich noch rund 100 Besucher befinden, zu einer Schlägerei. „Diese hatten wir aber bald unter Kontrolle“, betont der Geschäftsführer der Disco, Dietmar Waldboth. Die tätliche Auseinandersetzung setzt sich dann aber unmittelbar danach vor dem Eingang der Disco fort.

    Eine Überwachungskamera, angebracht beim Eingang des Nachtlokals, hat die gewalttätigen Szenen gefilmt. Das Video zirkuliert im Internet. Folgende Vorfälle sind zu sehen: Ein Mann verlässt gerade das Lokal. Eine weitere Person vor der Tanzbar, die eine Zigarette im Mund hat, geht überraschend und grundlos auf den Mann los und streckt ihn mit einem Fausthieb nieder.

    Der Attackierte geht zu Boden, weitere Anwesende eilen ihm zu Hilfe. Der Angreifer verschwindet indes kurzzeitig in der Diskothek, um sie dann nur eine Minute später wieder zu verlassen. Er biegt Richtung Parkplatz ab, kehrt dann aber wieder zurück, um zwei weiteren Diskobesuchern einen überraschenden Fausthieb zu verpassen.

    Waldboth kann mit Sicherheit sagen: „Der Mann ist ausländischer Herkunft, woher er aber genau kommt, kann ich nicht sagen.“

    bildschirmfoto-2017-02-08-um-14-18-14Bei der Schlägerei wurden zwei Männer verletzt. Die Rettungskräfte und Ordnungshüter wurden verständigt. Das Rettungsfahrzeug des Weißen Kreuzes Klausen musste den 33-jährigen G.P. aus St. Ulrich und den 25-jährigen R.J. aus Afers ins Brixner Krankenhaus bringen.

    „Meines Wissens haben die Verletzten Anzeige erstattet. Wir haben das Beweisvideo den Carabinieri übergeben, diese haben die Ermittlungen aufgenommen “, so Waldboth.

    Der Täter soll bereits identifiziert worden sein, er soll polizeibekannt sein.

    Im sozialen Netzwerk sorgt das Video mit der Schlägerei indes für großen Wirbel und zornige Kommentare.

    Eine Security-Firma sorgt in der Disco dafür, dass es zu keinen Schlägereien kommt. „Aber solche Raufereien entstehen oft schnell. Auch in diesem Fall haben wir schnell gehandelt: Die Carabinieri waren innerhalb zehn Minuten hier“, unterstreicht Waldboth.

    Der Geschäftsführer ist um den Ruf seines Lokals besorgt und betont deshalb: „Die Nachtigall ist ein sehr ruhiges Lokal. Nur sehr selten haben wir Gäste ausländischer Herkunft. Aber auch Schlägereien sind bei uns eine Seltenheit.“

     

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (4)

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    • erich

      Das ist die Migrations Industrie die in Europa Mrd verdient! Warum werden die Flüchtlinge nicht in Italien aufgehalten? Weil tausende in Italien und Deutschland daran kräftig verdienen, unsere Sozialverbände mit dabei. Wir müssen in unseren Reihen aufräumen! Die nächsten 100.000 warten schon, Pharmaindustrie, Sozialverbände, Kontainerindustrie, Pädagogen, Lehrpersonal für Sprachen und Verhaltensregeln, Versicherungen und viele mehr freuen sich.

      • yannis

        @erich,

        Richtig ! Nur wer wird diesen Treiben ein Ende setzten, das derzeitige Polit-Etablissement mit Sicherheit nicht.
        Es ist längst überfällig dieses Migrations-Konglomerat an der Wurzel zu packen und spätestens bei der nächsten Wahl sollte der Bürger sich nach „Alternativen“ umsehen.

    • ob mit dem Albana! Aso konna sich dahame aufiarn!

    • goggile

      schuld sind einzig und alleine die gesetzeslage. wàren bei diesen schwerwiegenden vergangengenen vergehen die der schlàger der anscheinens schon 2 jahre hinter gitter sass ordentliche 10jahresgefàngnisstrafen sichergestgellt ohne wenn und aber und bei rueckfàlligkeit 20jahre dann wàre suedtirol ein sicheres land. lieder ein gefàngniss mit 10.000leuten und gerechte strafen und zivilisiertes leben.
      fuer eindeutig verifizierte mòrder lebenslànglich ohne Diskussion ob geistig schuldfàhig oder nicht. Politiker aufwachen und was tun!

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