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    Ullis Rechnung

    Ulli MairDie Freiheitliche Ulli Mair hat errechnet: 12 Millionen Euro kostet die „Masseneinwanderung“ in Südtirol dem Steuerzahler jährlich.

    Ulli Mair geht es darum, dass Zahlen und Fakten auf den Tisch kommen. „Die Kostenwahrheit und ein echter Kassasturz quer durch alle Ressorts ist eine Notwendigkeit, um in Erfahrung zur bringen, was die Migranten den Südtiroler Steuerzahlern bisher gekostet haben und was sie noch kosten werden. Im Sinne der transparenten Verwaltung sind sämtliche Kosten im Interesse der Bürger anzuführen“, so die Freiheitliche.

    Nach einer entsprechenden Anfrage im Landtag liegen nun  die ersten groben Daten vor.

    „Die gesamte Asylindustrie ist auf das Anzapfen von öffentlichen Mitteln ausgerichtet“, so kritisiert die Landtagsabgeordnete Ulli Mair. „Die Kosten begleicht der Steuerzahler, unabhängig davon, ob der Staat oder das Land die Geldmittel aufwendet. 28 Euro pro Person und Tag macht die Unterbringung und Betreuung der Asylwerber aus. Laut Auskunft der zuständigen Landesrätin Stocker ergeben sich dadurch Jahreskosten zu Lasten des Staates von circa 11 Millionen Euro“, gibt Mair zu bedenken.

    „Damit kostet ein Asylwerber dem Steuerzahler im Schnitt 840 Euro pro Monat“, erörtert Mair und gibt zu bedenken, dass die Mindestrentner weit weniger Mittel zur Verfügung haben. Hinzu gesellen sich weitere Ausgaben zu Lasten des Landes Südtirol.

    „Das Land trägt im Wesentlichen die Kosten für die Anpassung und Zurverfügungstellung der für die Aufnahme genutzten Immobilien. Diese Kosten sind davon abhängig welche Immobilien jeweils genutzt und angepasst werden müssen, bewegen sich jedenfalls in einer Größenordnung von ca. 1-1,2 Millionen Euro“, entnimmt die Freiheitliche Landtagsabgeordnete der Antwort auf eine Anfrage.

    „Angesichts der Tatsache, dass nur Wenige, die in den Asylantenheimen untergebracht sind, Schutzbedürftige sind, lassen sich derartige Ausgaben nicht rechtfertigen. Die öffentlichen Haushalte werden durch die Masseneinwanderung massiv belastet und die Folgekosten lassen sich heute kaum abschätzen“, schreibt Mair.

    „Wir Freiheitliche betonten erneut unsere Forderung nach einer Obergrenze auch hinsichtlich der anfallenden Kosten, denn alles hat eine berechtigte Grenze. Die Grenzen der öffentlichen Mittel und die Belastbarkeit der Haushalte sind zu respektieren, schließlich werden die Hypotheken von heute auf die kommenden Generationen umgemünzt“, so Mair abschließend.

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    Kommentare (16)

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    • perikles

      Ich würde sagen, man könnte das auch als kleines öffentliches Konjunkturpaket bezeichnen: die Einwanderer geben das Geld ja wieder in der heimischen Wirtschaft aus,sind günstige Hilfskräfte und können die Facharbeiter von morgen sein, die betreuenden Institutionen wie die Caritas schaffen Arbeitsplätze, manche können endlich ihre leerstehenden Häuser/Wohnungen vermieten und das ganze floriert.

      • yannis

        >>>sind günstige Hilfskräfte<<<

        und sind somit der "Konjunktur" des Lohndumpings eine nicht unerhebliche Hilfe, Wunderbar !

      • franz

        Betreuende Institutionen wie die Caritas, Volontarius sowie andere Organisationen erzielen mit der Verwaltung von Flüchtlingsunterkünften viel Geld und schaffen so gut wie keine Arbeitsplätze.
        Flüchtlinge 95 % Clandestini geben kein Geld aus weil sie kein Geld bekommen außer die 2.50€ / Tag
        Facharbeiter vom Morgen ?
        Erstens haben wir eine Arbeitslosenquote von 41 % ( 5 Millionen ) und zweitens dürften die wenigsten hier arbeiten , denn sobald ihr Asylantrag definitiv abgelehnt wird dürfen diese Clandestini nicht hier arbeiten.
        Abgesehen vom Lohndumping.

      • gredner

        Die „Einwanderer“ sind mal zuallererst keine günstigen Hilfskräfte, da sie gar nicht arbeiten dürfen, und später auch keine Facharbeiter, da sie mehrheitlich keine Aufenthaltsgenehmigung bekommen und wieder in ihr Land zurück müssen. Sie verursachen in den paar Jahren, wo um ihren Status als Flüchtling entschieden wird also nur Kosten. Besitzer von leerstehenden Häusern gibt es nur eine handvoll – und auch die stehen danach mit einer Ruine da.
        Ausser Spesen, nix gewesen – für uns alle!

    • yannis

      In Deutschland berichten seriöse Medien, dass für Merkels „Einladung“ in 2016 sich die Kosten hierfür auf etwa 23 Milliarden €uro beliefen.
      Währenddessen der Zustand wichtiger Infrastruktur wie Straßen, Schulen, Kindergärten usw. usf. unübersehbar zunehmend vor die Hunde gehen, trotz dass die sog „Grundbesitzabgaben“ der Städte und Gemeinden von Jahr zu Jahr saftig angehoben werden.

    • franz

      Wie Frau Mair schreibt “Nach einer entsprechenden Anfrage im Landtag liegen nun die ersten groben Daten vor.“
      In der Tat dürfte es sich wohl nur um grobe nicht den Tatsachen entsprechenden Daten handeln.
      Schon das mit den 28 € / Flüchtling Clandestino / Tag dürfte nicht stimmen.
      Es dürften schon eher 35 € – 45 € sein . ( 45 € wenn es ich um Jugentliche handelt )
      Wie Frau Stocker meint zur Unterkunft von Flüchtlingen -( Illegalen ) Clandestini im ex Alimarket di via Gobetti
      BOLZANO. L’ex Alimarket di via Gobetti, dopo anni di abbandono, è tornato questa mattina (lunedì 14 novembre) ad aprire le porte.
      http://altoadige.gelocal.it/bolzano/cronaca/2016/11/14/news/bolzano-aperto-l-ex-alimarket-oggi-arrivano-i-profughi-1.14412441
      39.000 € / Monat für die Miete des l’ex Alimarket + 28 € Flüchtling ( Clandestino – fuori Quota ) sagt Frau Stocker auf rai südtirol 14.11.2016 20:00.
      Das macht 35€ / Clandestino und Tag.
      Desweiteren dürfte die von Frau Stocker & LH Kompatscher Zahl von 1470 auch nicht stimmen, war es LH KOmpatscher selbst der die Zahl 1700 in den Raum gestellt hat.
      “Derzeit sind in Südtirol laut der staatlichen Zuweisungsquote 1.060 Menschen untergebracht. Im Sinne der Berechnungen des staatlichen Quotensystems entfallen auf Südtirol derzeit etwa 1.470 Aufnahmen.” Diese Zahl von 1.470 Zuweisungen sei in der Berichterstattung vom Freitag “leider fälschlicherweise umgedreht” worden, wird Landeshauptmann Kompatscher zitiert. Dass er es selbst gewesen war, der die Zahl in den Raum gestellt hatte, wird verschwiegen. Denn es war Kompatscher selbst, der noch am Freitag, im Anschluss an das Treffen in Rom, zur Journalistin der hiesigen Rai “ Tagesschau rai südtirol 07.10.2016 20:00“ 1:00 “
      wörtlich gesagt hatte: “Um die Zahl 1.700 zu erreichen werden uns nur mehr weitere 250 Personen zugewiesen..”
      Außerdem beteiligen wir uns ja bei den 4 Milliarden die der Staat für illegal eingereiste Immigranten ausgibt.

    • andreas

      Die Mindestrentner freuen sich sicher über die Solidarität….

    • gigipipi

      s*saublòde Volk regt se ùber olles auf, nur net ùber de politiker welche sie selber wàhlen, jeder wàhler ist ein vollidiot!

    • franz

      “Die Grenzen der öffentlichen Mittel und die Belastbarkeit der Haushalte sind zu respektieren “
      Die Grenzen der Belastbarkeit hat Italien schon längst überschritten.
      Anstatt den Erdbebengeschädigten zu helfen gibt die Regierung Renzi-Gentiloni-Paduan
      4 Milliarden € / Jahr für Flüchtlinge aus. Geld was der Staat nicht hat, auf Kosten der kommenden Generation leiht sich der Staat Geld und überschreitet dabei den Finanz – Fiskalpakt– und riskiert dafür von Brüssel ein Vertragsverletzungsverfahren zu kassieren.
      Um das schlimmste zu verhindern plant die Regierung Gentiloni unter anderem den Benzinpreis anzuheben.+++
      “A Roma l’esecutivo non vuole infatti attuare subito una manovra correttiva che passa per le clausole di salvaguardia. E sfodera cioè nuovamente l’arma degli aumenti delle accise, presumibilmente benzina e sigarette. Oltre che naturalmente imposte indirette (senza escludere l’Iva) e la lotta all’evasione.“
      http://www.ilfattoquotidiano.it/2017/02/02/conti-pubblici-ue-non-gradisce-lettera-di-padoan-rischio-commissariamento/3362457/

    • tiroler

      Mair’s Rechnung wir schon stimmen, jedoch ist sie die letzte, die das Maul aufreißen darf.
      Beim Rentenskandal haben auch sie und Leitner die Million kassiert, anstatt die „Bombe “ platzen zu lassen. Auch diese Aktion hat uns Steuerzahlern dutzende Millionen gekostet.
      Frau Mair! Südtirol will sie nicht mehr, sie haben die Wähler enttäuscht,ob sie es hören wollen oder nicht!

      • issy

        @tiroler
        Immer wieder witzig ist, wenn Schmarotzer gegen andere Schmarotzer poltern.

        Dabei scheint es den Freiheitlichen nicht mal aufzufallen, dass sie Unglaubwürdig und inkonsequent rüberkommen.
        Aber vermutlich denken sie sich einfach:
        Ist der Ruf schon ruiniert, lebt’s sich umso ungeniert!

        Genauso wie bei denjenigen Italienern in Südtirol, die gegen die Migranten wettern, selbst aber kein Wort deutsch können, obwohl sie schon mehrere Jahrzehnte hier leben.

        Oder den Grünen, die gegen Trumps Klimapolitik protestieren, aber x-mal im Jahr ins Flugzeug steigen.

        Manche Menschen haben einfach das Talent, sich ohne Probleme selbst belügen zu können…

    • yannis

      Was zunehmend auffällt, das der sog „Rentenskandal“ nur noch in Verbindung mit den Freiheitlichen zu stehen scheint, waren da nicht noch ein paar andere mit am Trog ?

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