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    Die Brüsseler Mission

    LH Kompatscher mit Elisabetta Siracusa

    LH Kompatscher mit Elisabetta Siracusa

    Arno Kompatscher hat in Brüssel die Vorschläge zu einer Lebensmittelpolitik mit regionalen Kreisläufen vorgelegt.

     

    Landeshauptmann Arno Kompatscher war am Donnerstag in Brüssel, weil er beauftragt war, der Fachkommission für natürliche Ressourcen (NAT) seine Vorschläge zu einer „nachhaltigen EU-Lebensmittelpolitik“ zu unterbreiten.

    Zu den Vorschlägen zählen die Förderung der Biodiversität und höhere Tierschutzstandards. Zudem sollten die bürokratischen Hürden in Zusammenhang mit lokalen Lebensmitteln reduziert werden, die viele Bauern vor einer Eigenvermarktung abhalten.

    Der Vorteil der Förderung solcher Zielsetzungen läge auf der Hand: „Damit erhielten auch Familien mit geringem Einkommen Zugang zu regional angebauten Lebensmitteln, weil diese erschwinglicher wären als heute“, sagt Kompatscher.

    Langfristige Gesundheitsprogramme sollten Übergewicht und mit der Ernährung verbundene Krankheiten in den Mittelpunkt stellen, um den erneut stärkeren Einzug von frischen, unverarbeiteten Lebensmitteln in die Küchen der Familien zu fördern.

    908516__no-name_„Dieser Trend ist schon sichtbar, beispielsweise am Erfolg der Bauernmärkte und am Ansehen, das regionale Produkte genießen.“

    Eine weitere Maßnahme betrifft eine stärkere Planung auf regionaler und lokaler Ebene, um die Umweltauswirkungen des Nahrungsmittelsystems vor Ort zu verringern. „Hier könnten lokal Gremien namhaft gemacht werden, die Initiativen zu Förderung der regionalen Lebensmittel anstoßen und verfolgen“, erklärt Kompatscher seine Vorschläge.

    Auch in der Beschaffung von Lebensmitteln über öffentliche Aufträge gäbe es in diesem Zusammenhang Luft nach oben, sagt Kompatscher, beispielsweise in Krankenhäusern und Kindergärten.

     

     

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    Kommentare (3)

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    • yannis

      >>>Eine weitere Maßnahme betrifft eine stärkere Planung auf regionaler und lokaler Ebene, um die Umweltauswirkungen des Nahrungsmittelsystems vor Ort zu verringern<<<

      Ja Her Kompatscher, da gäbe es viel zu tun, NUR ein Beispiel, der Südtiroler Speck der bei Aldi, Lidl, Edeka usw. in Deutschland verkauft wird gleich vor ORT herzustellen.
      Das heißt. die Räucherbuden könnten besser in Köln. Mülheim-Ruhr usw. betrieben werden und es müssten nicht erst die toten Säue aus DE, NL DK etc 1000 Km über die Alpen gekarrt werden um daraus den Speck zu machen der anschließend wieder dieselben 1000 Km über die Alpen zurück gekarrt wird.

      • meintag

        Der südtiroler Speck ist hausgemacht. Zumindest die 2 grossen Speckproduzenten im Vinschgau profitieren von der Umgebungsluft ihrer Werke. Die Giftwolken welche die Obstbauern von Frühjahr bis Herbst versprühen schmeckt man bei jeder Speckschnitte.

        • yannis

          @meintag,

          scheint gut zu passen Vingschter Umgebungsluft + „Betonpfeffer“
          wie mal ein Monteur einer SubFirma berichtete, wurden schon mal die Wannen mit den sog. Schweine-Hammen beim bohren der Dübellöcher zur montage von Kabelpritschen darunter unabgedeckt stehen gelassen.

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