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    Der Rekord

    rittner-seilbahnDie Fahrgastzahlen der Rittner Seilbahn haben 2016 eine Million überschritten. Der Platz vor der Bergstation wird erneuert.

    Das abgelaufene Jahr 2016 bescherte der Rittner Seilbahn einen neuen Rekord bei den Fahrgastzahlen:

    Sieben Jahre nach der Inbetriebnahme haben die jährlichen Nutzerzahlen erstmals die Schwelle von einer Million überschritten: Genau 1.041.939 Einstiege wurden im Zeitraum Jänner – Dezember 2016 verzeichnet.

    „Die Anziehungskraft der Rittner Seilbahn hält weiter an“, unterstreicht Mobilitätslandesrat Florian Mussner.

    Den größten Ansturm an Fahrgästen gab es im vergangenen August mit 144.248 Einstiegen, gefolgt vom Juli mit 124.768 Fahrgästen. Sehr gut ausgelastet waren weiters der September mit 114.604 und der Oktober mit 112.203 Einstiegen.

    Großer Andrang herrschte auch bei der Rittner Schmalspurbahn: Insgesamt 608.776 Fahrgäste wurden im abgelaufenen Jahr mit dem „Bahnl“ befördert, Spitzenwerte gab es auch hier im August mit 97.176 Fahrgästen und im Juli mit 79.704 Fahrgästen.

    Der Josef-Riehl-Platz in Oberbozen, direkt an der Bergstation der Rittner Seilbahn, wird derzeit neu gestaltet.

    Die Arbeiten, geleitet von der Südtiroler Transportstrukturen AG (STA), haben in diesen Tagen begonnen und werden bis Juni abgeschlossen. „Pünktlich zur bevor stehenden 110-Jahr-Feier des Rittner Bahnls sind diese Anpassungsarbeiten jetzt noch der letzte Feinschliff rund um das Gesamtprojekt zum Neubau der Rittner Seilbahn“, erklärt Mobilitätslandesrat Mussner.

    Im Rahmen der Umbauarbeiten am Josef-Riehl-Platz wird die Haltestelle der Schmalspurbahn etwas nach hinten versetzt, um mehr Freiraum und vor allem mehr Sicherheit für die Fahrgäste zu schaffen. Das Informationsbüro des Tourismusvereins rückt näher zur Seilbahnstation und wird zum Teil direkt im Hang gegenüber der Bergstation errichtet.

    „Nach der erfolgten Gesamt-Erneuerung der Seilbahn, nach der behutsamen Sanierung der Bahnremisen und dem Einsatz der neuen Garnituren für die Schmalspurbahn wird sich im heurigen Jubiläumsjahr nun auch der Josef-Riehl-Platz in neuem Glanz zeigen“, sagt Mussner.

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (4)

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    • tald

      Die Fahrgastzahlen alleine sagen wenig aus. Bei den vielen Nutzern der Seilbahn könnte es sich ja großteils um Gratisfahrer handeln. Interessant zu wissen für die Steuerzahler wäre, wie es mit der Wirtschaftlichkeit aussieht. Wie hoch sind die laufenden Betriebskosten? Wieviel Einnahmen konnten erzielt werden? Wie hoch ist die Deckung? Wieviel hat das Land an Steuergelder für diese Bahn ausgegeben?

      • lois

        @tald Du irrst: Die Entwicklung der Fahrgastzahlen ist sehr wohl interessant, ist daran doch ersichtlich, inwieweit öffentliche Verkehrsmittel genutzt werden. In Bezug auf öffentliche Verkehrsmittel hat sich die Landesregierung ja sehr hohe Ziele gesteckt…

    • tald

      nein lois, Du bist auf dem Irrweg, wenn Du glaubst, die Rittnerbahn dient hauptsächlich den Pendlern. Diese Bahn wird inzwischen nämlich sehr stark von Touristen genutzt, die teilweise sehr sehr günstig fahren. Für jeden Betrieb wäre es ein Kinderspiel, die Nutzerzahlen zu erhöhen, ohne die Kosten decken zum müssen. Ich wundere mich weiters über unseren unkritischen Journalismus. Eine Pressemitteilung des Landesrates zu kopieren und damit eine Zeitungsseite zu füllen scheint mir ebenfalls ein Kinderspiel zu sein. Zumindest eine kritische Rückfrage an den Landesrat würde ich mir in Zukunft wünschen.

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